Bombenfund in Dresden: Heilsarmee versorgt Evakuierte

Mehrere Hilfsorganisationen, darunter die Heilsarmee, kümmerten sich während der Bombenentschärfung um Personen, die in Notunterkünften evakuiert worden waren.
Mehrere Hilfsorganisationen, darunter die Heilsarmee, kümmerten sich während der Bombenentschärfung um Personen, die in Notunterkünften evakuiert worden waren.

Am Dienstag, den 12. August 2014, wurde die Heilsarmee in Dresden von der Berufsfeuerwehr zur Unterstützung der Hilfsorganisationen während einer Bombenevakuierung in Dresden-Reick gerufen. Die Fünf-Zentner-Fliegerbombe, ein amerikanischer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, war am Dienstagnachmittag bei Bauarbeiten entdeckt worden. Rund 4.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen und verbrachten die Nacht bei Freunden, Verwandten und Notunterkünften.

Auch das Gebäude der Heilsarmee in Dresden lag in der Evakuierungszone und musste darum geräumt werden. Nichtsdestotrotz gelang es sechs Heilsarmee-Mitarbeitern alles vorzubereiten, um während der Nacht über 500 Evakuierte in zwei Turnhallen mit heißen Suppen und Getränken zu versorgen. Insgesamt elf Stunden lang leistete die Heilsarmee mit ihrem Einsatzwagen und ihrer Essenausgabestelle Hilfe. Gegen 7 Uhr morgens war die Bombe von einem Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes entschärft worden und die Evakuierung für beendet erklärt.

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