Heilsarmee in Südamerika hilft nach Überschwemmungen

Ein Heilsarmee-Mitarbeiter verteilt Trinkwasserfalschen an Helfer während der Aufräum- und Bergungsarbeiten.

Die Heilsarmee hilft derzeit Personen in Peru und Chile, die nach schwersten Regenfällen von Sturzfluten und massiven Erdrutschen betroffen sind. Mindestens 24 Menschen verloren durch die Fluten ihr Leben, viele wurden obdachlos. In Peru wurde der Notstand ausgerufen.

In der Gemeinde Chosica, Peru, starben mindestens neun Menschen bei einem Erdrutsch, 65 Häuser wurden zerstört. Ein Team der Heilsarmee arbeitet hier mit dem Zivilschutz und Behörden zusammen und leistet neben materieller Hilfe auch Seelsorge für die Betroffenen.

Auch im Norden Chiles arbeiten mehrere Divisionen der Heilsarmee zusammen mit dem Territorialen Hauptquartier der Heilsarmee Südamerika West daran, Lebensmittel und Trinkwasser an die Bevölkerung zu verteilen. Eine erste Hilfslieferung mit 20 Tonnen an Nahrung, Wasser und Milch hat die von Fluten betroffenen Regionen am 28. März erreicht. Selbst in der Atacama-Wüste, eine der trockensten Regionen der Welt, wurden Überschwemmungen gemeldet. Rund 20 Personen starben in dieser Region, mindestens 30 Menschen werden noch vermisst.

Sehen Sie unter folgendem Link einen kurzen Videobericht zur Lage in Peru:
www.faz.net/aktuell/gesellschaft/schlammlawinen-regen-zerstoeren-strassen-haeuser...

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