Ihre Fragen, unsere Antworten
"Die Heilsarmee - was ist das eigentlich?"
Als Christen ist es unser Hauptanliegen, auf Jesus Christus hinzuweisen. Wir wollen nicht nur Worte machen, sondern jedem Menschen mit tätiger Nächstenliebe begegnen.
Die Heilsarmee ist Teil der universalen Kirche Jesu Christi und in Deutschland eine Religionsgemeinschaft des öffentlichen Rechts. Sie ist sowohl eine Freikirche mit Gemeinden (Korps) als auch soziale Organisation.
"Wo kann man die Heilsarmee überall finden?"
In 45 Gemeinden (Korps) und 42 Sozialeinrichtungen bietet die Heilsarmee in Deutschland eine offene Tür für viele Hilfesuchende. Außerdem zählen die Gemeinden in Litauen und Polen zum deutschen Heilsarmee-Territorium.
Eine Auflistung aller Standorte der Heilsarmee in Deutschland finden Sie auf unserer Startseite.
Weltweit ist die Heilsarmee heute in 121 Ländern im Einsatz. Zuletzt kamen im März 2010 die Vereinigten Arabischen Emirate hinzu.
Links zu allen Ländern, in denen die Heilsarmee arbeitet, befinden sich auf der Startseite des Internationalen Hauptquartiers unter „Select your Country".
Weitere statistische Angaben über die Heilsarmee in Deutschland und weltweit finden Sie hier .
„Die Heilsarmee - die stammt doch aus den USA, oder?"
Dies ist ein weit verbreiteter Irrtum, der dadurch begründet ist, dass die Heilsarmee häufig in Hollywood-Filmen auftaucht. Doch gegründet wurde die Heilsarmee im 19. Jahrhundert in England von dem Methodistenprediger William Booth.
"Warum tragen Mitglieder der Heilsarmee eine Uniform?"
Heilssoldaten tragen die Uniform aus verschiedenen Gründen: Erstens als ein sichtbares Bekenntnis des persönlichen Glaubens an Jesus Christus. Zweitens, um für Menschen in Not erkennbar zu sein und sich als Ansprechpartner zu zeigen. „Im Dienst" Uniform zu tragen, ist für Heilsarmeeoffiziere, Heilssoldaten, Musiker und Lokaloffiziere Pflicht und Teil ihres Auftrages.
„Dürfen Sie eigentlich heiraten?"
Selbstverständlich. In der Heilsarmee gibt es keinen Zölibat, auch nicht für die hauptamtlich arbeitenden Offiziere.
"Trinken Sie einen mit?"
Gerade in unserem Dienst sieht man viel durch Sucht bedingtes Elend. Daher verpflichten sich ihre Mitglieder selbst zur Abstinenz von Alkohol, Tabak und Drogen. So können wir Vorbild sein und zeigen, dass es auch „ohne" geht. Außerdem schenkt Jesus eine innere Freude, die nicht vom Alkoholspiegel abhängig ist.
"Was passiert mit meiner Spende?"
Ihre Spende kommt an - sei es bei der Obdachlosenspeisung oder bei der Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen, bei der Suchtberatung oder bei der Seniorenbetreuung in unseren Pflegeheimen. Alle zweckgebundenen Spenden werden direkt ihrem Bestimmungsort zugeführt.