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PRESSEMITTEILUNG vom 18.08.2010:
Die Heilsarmee hilft in Pakistan!

Wir machen Sie besonders darauf aufmerksam, dass die Heilsarmee seit mehr als 120 Jahren in Pakistan arbeitet. Es gibt vor Ort 70.000 Mitglieder, die seit Beginn der Flut im Einsatz sind, Güter verteilen und helfen, wo sie nur können. Es gibt 133 Heilsarmeegemeinden und sieben soziale Einrichtungen. Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Heilsarmee im Katastrophengebiet.

Konto der Hilfe für Pakistan: 40 777 77
Bank für Sozialwirtschaft, Köln
BLZ 370 205 00
Verwendungszweck: Pakistan


Die Heilsarmee in Pakistan hat ihre Soforthilfe fortgesetzt. Ihre Mitarbeiter verteilten in der stark verwüsteten Stadt Charsadda in der Nordwestlichen Grenzprovinz Bettzeug und Kochutensilien an rund dreihundert Familien.

Die erste Ausgabe der Hilfsgüter fand in einer Kirche (Charsadda Bible Church) statt; während der Verteilung kam der Bischof von Peschawar dazu und dankte der Heilsarmee für ihre Arbeit. Zudem waren Vertreter der lokalen Medien anwesend und stellten viele Fragen über die christliche Organisation.
Eine weitere Verteilung kam zweihundert muslimischen Familien zugute.
 
Den Mitarbeitern der Heilsarmee war es  - neben der rein materiellen Hilfe - auch wichtig, den Betroffenen zuzuhören und Trost zu spenden. Viele hatten hier erstmals die Gelegenheit, von ihren Schicksalen zu erzählen - so zum Beispiel ein Polizist aus Peschawar. Er nahm Hilfsgüter für seine Eltern in Empfang und sorgt nun für seine Angehörigen. Auch der Student Noor Ali war zur Verteilung gekommen. Seine Familie war aus ihrem Haus geflohen, als das Wasser zu steigen begann. Als sie zurückkehrten, stand das ganze Haus voll Wasser. Sowohl Noor als auch der Polizist bezeichneten die Dienste der Heilsarmee mit großer Dankbarkeit als „Zeichen der Liebe".

Am nächsten Tag machte das Team weitere Erkundungsbesuche in mehreren umliegenden Ortschaften. In Aza Khail, einer Stadt mit rund 15 000 Einwohnern, waren viele Häuser vom Fluss Kabul weggespült worden. Die in der Stadt verbliebenen Menschen berichteten, dass viele Leichen noch gefunden werden müssten, da sie von den Fluten mitgerissen oder unter Schutt begraben wurden.

Die Heilsarmee stellt nun die erforderlichen Mittel zusammen, um eine große Anzahl von Zelten als Notunterkünfte zu kaufen und damit eines der dringendsten Bedürfnisse der Einwohner von Aza Khail anzugehen.























































PRESSEMITTEILUNG: Die Heilsarmee ist bereits vor Ort und hilft den Flutopfern in Pakistan - 10. August 2010

Erkundung der Heilsarmee in Pakistan stellt fest, dass die Menschen sich fürchten, in ihre überfluteten Häuser zurückzukehren.

Helfen Sie uns helfen! 

Die Heilsarmee in Pakistan bereitet einen umfassenden Hilfseinsatz für die von den Überschwemmungen zerstörten Gebiete vor. Kapitän Washington Daniel, Distriktsoffizier der Heilsarmee für Islamabad, besuchte Peschawar, um die Situation einzuschätzen und zu entscheiden, wie die Heilsarmee dort am besten helfen kann.

 Er berichtet:

„Wir kamen nach einem harten Tag sehr müde in Peschawar an. Die Lage dort ist verzweifelt und die Betroffenen stehen vor großen Problemen. Die meisten Häuser sind durch das Wasser der Flut schwer beschädigt oder ganz eingestürzt. Das Flusswasser ist in viele Häuser eingedrungen und stieg an manchen Stellen bis über zwei Meter. Viele Menschen suchen bei Verwandten oder in Kirchen Unterschlupf.

Die Menschen sind verzweifelt. Weder Regierungs- noch Nichtregierungsorganisationen haben sie ausreichend besucht, ihnen geholfen oder mit ihnen gebetet. Sie sagten, dass die Mitarbeiter der Heilsarmee die ersten seien, die sie besucht und mit ihnen gebetet haben.

In manchen Gegenden steht das Wasser noch und die Bewohner haben Angst, zurückzugehen und nach ihren Häusern zu schauen. Die Häuser und ihr ganzer Besitz sind voll Schlamm. Die Wände haben Risse, sodass die Gebäude nicht mehr bewohnbar sind.

An manchen Stellen verbreitet das Wasser einen solch üblen Geruch, dass man nicht in der Nähe stehen kann. Immer noch stecken auf den Feldern menschliche Leichen und Tierkadaver im Schlamm.

Wir haben die Leute gefragt, welche Hilfe sie am dringendsten benötigen, aber es wird sehr schwer sein, all ihre Bitten zu erfüllen."

Inzwischen wird die erste Hilfslieferung für die betroffenen Gebiete – lebensnotwendige Güter, die von den ersten Finanzmitteln gekauft wurden – zusammengestellt und so bald wie möglich auf den Weg gebracht.

Die Heilsarmee in Pakistan wurde vor über 125 Jahren eröffnet. Heute hat die Heilsarmee dort rund 70 000 Mitglieder und führt 133 Gemeinden, sieben soziale Institutionen und drei Entwicklungsprogramme.

Als evangelische Freikirche arbeitet die Heilsarmee in 121 Ländern. Weltweit zählen etwa 3 Millionen Personen zur Heilsarmee. Sie leistet eine umfangreiche geistliche und soziale Arbeit in ihren Gemeinden und Sozialzentren. In Deutschland gibt es 45 Gemeinden und 42 soziale Einrichtungen





Heilsarmee hilft Flutopfern in Pakistan ...

Während Hunderttausende von Pakistanern vor den Fluten flüchten, ist die Heilsarmee vor Ort und bietet den verzweifelten Menschen ihre Hilfe an. Sie ruft zur Solidarität mit der leidgeprüften Bevölkerung auf.

Pakistan ist in den letzten Tagen von den schwersten Überschwemmungen seit über 80 Jahren heimgesucht worden. Nach ersten Angaben der Behörden gibt es über 1 400 Todesopfer und über eine Million Betroffene. Die Heilsarmee in Pakistan organisiert Hilfe für die vielen Opfer. Der Leiter der Heilsarmee in Pakistan, Oberst Yousaf Ghulam, erklärte dazu am Montag, den 02.08.2010: "Wir haben unser erfahrenes Team ins Katastrophengebiet gesendet, um das weitere Vorgehen mit den Behörden abzusprechen und eine erste Lieferung an Hilfsmaterial (Zelte, Gaskocher, Trinkwasser und Nahrungsmittel) zu verteilen".

Die Heilsarmee in Pakistan wurde vor über 125 Jahren eröffnet. Heute hat die Heilsarmee in Pakistan rund 70 000 Mitglieder und führt 133 Gemeinden, sieben soziale Institutionen und drei Entwicklungsprogramme.

Als evangelische Freikirche arbeitet die Heilsarmee in 121 Ländern. Weltweit zählen etwa 3 Millionen Personen zur Heilsarmee. Sie leistet eine umfangreiche geistliche und soziale Arbeit in ihren Gemeinden und Sozialzentren. In Deutschland gibt es 45 Gemeinden und 42 soziale Einrichtungen.



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