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Die Heilsarmee hilft in Pakistan!
Bank für Sozialwirtschaft, Köln

BLZ 370 205 00
Verwendungszweck: Pakistan
Die Heilsarmee in Pakistan hat ihre Soforthilfe fortgesetzt. Ihre Mitarbeiter verteilten in der stark verwüsteten Stadt Charsadda in der Nordwestlichen Grenzprovinz Bettzeug und Kochutensilien an rund dreihundert Familien.
Die erste Ausgabe der Hilfsgüter fand in einer Kirche (Charsadda Bible Church) statt; während der Verteilung kam der Bischof von Peschawar dazu und dankte der Heilsarmee für ihre Arbeit. Zudem waren Vertreter der lokalen Medien anwesend und stellten viele Fragen über die christliche Organisation.
Eine weitere Verteilung kam zweihundert muslimischen Familien zugute.
Den Mitarbeitern der Heilsarmee war es - neben der rein materiellen Hilfe - auch wichtig, den Betroffenen zuzuhören und Trost zu spenden. Viele hatten hier erstmals die Gelegenheit, von ihren Schicksalen zu erzählen - so zum Beispiel ein Polizist aus Peschawar. Er nahm Hilfsgüter für seine Eltern in Empfang und sorgt nun für seine Angehörigen. Auch der Student Noor Ali war zur Verteilung gekommen. Seine Familie war aus ihrem Haus geflohen, als das Wasser zu steigen begann. Als sie zurückkehrten, stand das ganze Haus voll Wasser. Sowohl Noor als auch der Polizist bezeichneten die Dienste der Heilsarmee mit großer Dankbarkeit als „Zeichen der Liebe".
Am nächsten Tag machte das Team weitere Erkundungsbesuche in mehreren umliegenden Ortschaften. In Aza Khail, einer Stadt mit rund 15 000 Einwohnern, waren viele Häuser vom Fluss Kabul weggespült worden. Die in der Stadt verbliebenen Menschen berichteten, dass viele Leichen noch gefunden werden müssten, da sie von den Fluten mitgerissen oder unter Schutt begraben wurden.
Die Heilsarmee stellt nun die erforderlichen Mittel zusammen, um eine große Anzahl von Zelten als Notunterkünfte zu kaufen und damit eines der dringendsten Bedürfnisse der Einwohner von Aza Khail anzugehen.
PRESSEMITTEILUNG: Die Heilsarmee ist bereits vor Ort und hilft den Flutopfern in Pakistan - 10. August 2010
Erkundung der Heilsarmee in Pakistan stellt fest, dass die Menschen sich fürchten, in ihre überfluteten Häuser zurückzukehren.
Die Heilsarmee in Pakistan bereitet einen umfassenden Hilfseinsatz für die von den Überschwemmungen zerstörten Gebiete vor. Kapitän Washington Daniel, Distriktsoffizier der Heilsarmee für Islamabad, besuchte Peschawar, um die Situation einzuschätzen und zu entscheiden, wie die Heilsarmee dort am besten helfen kann.
„Wir kamen nach einem harten Tag sehr müde in Peschawar an. Die Lage dort ist verzweifelt und die Betroffenen stehen vor großen Problemen. Die meisten Häuser sind durch das Wasser der Flut schwer beschädigt oder ganz eingestürzt. Das Flusswasser ist in viele Häuser eingedrungen und stieg an manchen Stellen bis über zwei Meter. Viele Menschen suchen bei Verwandten oder in Kirchen Unterschlupf.
Heilsarmee hilft Flutopfern in Pakistan ...
Während Hunderttausende von Pakistanern vor den Fluten flüchten, ist die Heilsarmee vor Ort und bietet den verzweifelten Menschen ihre Hilfe an. Sie ruft zur Solidarität mit der leidgeprüften Bevölkerung auf.
Pakistan ist in den letzten Tagen von den schwersten Überschwemmungen seit über 80 Jahren heimgesucht worden. Nach ersten Angaben der Behörden gibt es über 1 400 Todesopfer und über eine Million Betroffene. Die Heilsarmee in Pakistan organisiert Hilfe für die vielen Opfer. Der Leiter der Heilsarmee in Pakistan, Oberst Yousaf Ghulam, erklärte dazu am Montag, den 02.08.2010: "Wir haben unser erfahrenes Team ins Katastrophengebiet gesendet, um das weitere Vorgehen mit den Behörden abzusprechen und eine erste Lieferung an Hilfsmaterial (Zelte, Gaskocher, Trinkwasser und Nahrungsmittel) zu verteilen".
Die Heilsarmee in Pakistan wurde vor über 125 Jahren eröffnet. Heute hat die Heilsarmee in Pakistan rund 70 000 Mitglieder und führt 133 Gemeinden, sieben soziale Institutionen und drei Entwicklungsprogramme.Zum Archiv>>>