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Die Heilsarmee in Polen

Verantwortung: Die Heilsarmee in Deutschland

 

zum aktuellen Bericht aus Polen >>>

Polen ist das 111. Land, in dem die Heilsarmee offiziell tätig ist. Die Arbeit begann offiziell im Jahr 2005 und stand bis zum 30. Juni 2008 unter der Leitung von Oberstin Vibeke Krommenhoek (ihr Bericht "Die Heilsarmee auf Polnisch" als PDF-Datei >>>). Seit 2006 ist die Heilsarmee als Kirche in Polen offiziell registriert.

Am 1. Juli 2008 übernahm das Territorium Deutschland und Litauen die Leitung der Heilsarmeearbeit in Polen. Hierfür wurde in Dresden ein Regionalbüro eingerichtet, Major James Garrington ist Regionaloffizier.


Es bestehen ein Korps in Warschau und ein Außenposten in Starachowice.
Majore Joseph und Marcia Pawlowski  Majorin Denise McGarvey
In Warschau sind die Majore Joseph und Marcia Pawlowski aus den USA stationiert und im Oktober 2008 kam Majorin Denise McGarvey aus England zum Team.

Korps Warschau
Armia Zbawienia
ul. Bialostocka 11 m. 21
03-748 Warszawa
Polen
Korpsprojekt

ul. Nowa 10
27-200 Starachowice
Polen
warszawa@GER.salvationarmy.org starachowice@GER.salvationarmy.org
Tel.: 0048 22401 7225
Tel.: 0048 607 165903
E-Mail-Kontakt



Es wird zurzeit vor Ort überprüft, worin der größte Bedarf besteht und wie wir diesem Land am besten helfen können. Nach der bisherigen Einschätzung wird sich die Heilsarmee besonders in den folgenden Bereichen engagieren:

- Kinderprogramme
- Wiedereingliederungshilfe
- HIV/AIDS-Programme

Aus diesem Grund bemüht sich die Heilsarmee, den Status als gemeinnützige Einrichtung zu erhalten. Wir ermutigen die städtischen Ansprechpartner, gemeinsam mit uns Lösungen für die gesellschaftlichen Probleme zu erarbeiten, damit die Heilsarmee ihre Kräfte gebündelt und effektiv zum Wohl der Menschen einsetzen kann.

Internetseite in polnischer und englischer Sprache ist in Arbeit.

 


Wir freuen uns über Ihre Hilfe!

Wir danken Ihnen sehr, dass Sie die Arbeit der Heilsarmee in Polen unterstützen und im Gebet mittragen.

Kontonummer: 40 777 00
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Bitte unbedingt Verwendungszweck angeben:
Polen




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Aktuelle Berichte aus Polen


Neue Räume für Starachowice
Die Heilsarmee in Starachowice (Majorin Denise McGarvey) feierte die offizielle Eröffnung ihrer neuen Räume. Zu diesem Ereignis kamen 43 Kinder, Eltern und Freunde zusammen. Bei
einer kurzen Einweihungszeremonie im Freien zerschnitt ein Mitglied der Jugendgruppe ein Band, worauf alle Anwesenden die neuen Räumlichkeiten betreten und besichtigen durften.


Eine Powerpoint-Präsentation verdeutlichte in Bildern die Geschichte der Kinder- und Jugendarbeit. Da an diesem Tag auch Muttertag war, bekamen die Kinder eine Gelegenheit, ihren Müttern Gedichte vorzutragen und ihnen Danke zu sagen sowie Karten und Geschenke zu überreichen, die sie im Kinderclub gebastelt hatten. Bei einem Imbiss konnten wir Gespräche mit den Eltern führen und ihre Anregungen hören, wie die Heilsarmee am besten ihrem Umfeld dienen kann. Die größeren Räume an der Hauptstraße des Viertels bieten neue Möglichkeiten für die Arbeit und es ist geplant, in der nahen Zukunft mit einer Eltern-Kind-Gruppe zu beginnen. Diese Einweihungsfeier kennzeichnet das Ende eines langen Weges, bis wir umziehen konnten, und sie ist der Anfang eines neuen Glaubensabenteuers für die kleine Gruppe der Salutisten in dieser Stadt.
Majorin D. McGarvey
Mai 2010


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Besuche in Warschau und Starachowice
Das Korps in Warschau/Polen (Majore Marcia und Józef Pawlowski) bekam zum Valentinstag ein besonderes Geschenk in Form eines Besuchs vom Chefsekretär, Oberstlt. Patrick Naud, und seiner Frau, Oberstltn. Anne-Dore Naud. Kaum war ihr Flugzeug gelandet, befanden sie sich auch schon in einem wahren Wirbelwind von Aktivitäten. Majorin Marcia Pawlowski hatte jede Menge für sie geplant. Der Nachmittag war Besprechungen mit dem Regionaloffizier, Major Joe Pawlowski, über die Arbeit in Polen gewidmet. Nach einem frühen Abendessen wurden sie zu einem Spaziergang durch die Altstadt begleitet. Im Sonntagsgottesdienst hielt Oberstlt. Naud die Predigt, Oberstltn. Naud gab ein persönliches Zeugnis und erfreute uns mit ihren Liedern.

Am Montag fuhren die Oberstlts. nach Starachowice, um sich dort die Kinderarbeit der Armia Zbawienia (Heilsarmee) unter der Leitung von Majorin Denise McGarvey anzuschauen. Sie besichtigten auch das neue Gebäude und begutachteten den Fortschritt der Umbauarbeiten. Nach dem Mittagessen war es Zeit für eine Party mit den Kindern. Und es war eine tolle Party!


Am letzten Tag machten die Oberstlts. Hausbesuche bei Heilssoldaten und Freunden des Korps. Am Nachmittag hatten sie das Vorrecht, die erste Soldatin der Armia Zbawienia, Wiesława Sniadowska, in ihrer Wohnung zu besuchen. Sie bemerkten bald, was für eine treibende Kraft sie in diesem Korps ist. Am Abend nahmen sie am regelmäßigen monatlichen Korpstreffen teil. Da der Valentinstag erst zwei Tage zurücklag, bestimmte er auch das Thema. Oberstltn. Anne-Dore Naud hielt eine Andacht über Lydia und sang zwei schöne Lieder. Ein Höhepunkt des Abends war ein Lied, vorgetragen von Robert Sniadowski, Wiesławas Mann, das er eigens für den Besuch der Oberstlts. Naud geschrieben hatte. Die vier Tage hier waren vom Heiligen Geist gesegnet und ihr Dienst hat das Feuer des Herrn in den Heilssoldaten, Angehörigen und Offizieren der Region Polen erneuert. Gott hat seine weltweite Armee wieder gesegnet. Majore Marcia und Józef PawlowskiDas Korps hatte eine wunderschöne Feier und dankt herzlich allen Spendern und Unterstützern, die es ermöglicht haben, dass das Korps in schönen Räumlichkeiten feiern konnte. Auch neue Besucher kamen zur Feier, so z. B. eine Frau, die am Ende der Veranstaltung viele Fragen hatte.
Majore M. und J. Pawlowski
Februar 2010


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Weihnachten in Warschau
Das Korps hatte eine wunderschöne Feier und dankt herzlich allen Spendern und Unterstützern, die es ermöglicht haben, dass das Korps in schönen Räumlichkeiten feiern konnte. Auch neue Besucher kamen zur Feier, so z. B. eine Frau, die am Ende der Veranstaltung viele Fragen hatte.


Wir danken Gott, dass er unsere Arbeit in Polen segnet!

Majore J. und M. Pawlowski
Dezember 2009


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Babysong-Workshop
Kürzlich fand im Korps Warschau (Majore Marcia und Joseph Pawlowski) ein Workshop über Babysong statt. Dazu besuchten uns die Majore Ruth und Poldi Walz, Korpsoffiziere in Berlin-Südwest. Majorin Walz ist Babysong-Spezialistin. Sie führt diese Kurse seit zehn Jahren durch.

Es war ein sehr interessanter Tag im Korps Warschau: Jede der anwesenden Frauen konnte die Liebe und Begeisterung spüren, die die Majorin für dieses Programm hat. Inzwischen sind wir eifrig dabei zu planen und die nötigen Utensilien zu besorgen, damit wir Anfang 2010 unsere erste Babysong-Stunde im Korps Warschau anbieten können.


Bitte beten Sie, dass Gott Mütter und Babys zu uns schickt, die von diesem Programm profitieren können. Zehn Personen haben mit dem Rekrutenkurs begonnen. Wir haben uns inzwischen schon viermal getroffen. Zwar haben mehrere das Interesse verloren, doch mindestens zwei werden sicher durchhalten und in der nahen Zukunft eingereiht werden. Sie sehen also, auf der ganzen Welt kommen Leute zur Heilsarmee dazu.

Es war mir eine Freude und ein Vorrecht, unseren Übersetzer Mikołaj als Angehörigen aufzunehmen. Was für ein Segen war es, ihn seine rechte Hand heben und unter der Heilsarmeefahne das Versprechen wiederholen zu sehen, während das gesamte Korps zusah. Dann kniete er nieder, um die Leitung Gottes zu erbitten und das Versprechen der Angehörigen am Altar zu unterzeichnen. Vielen Dank, wenn Sie auch weiterhin für uns beten!
Majore J. und M. Pawlowski
Oktober 2009


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Sommerzeit in Starachowice
Sommerzeit in Starachowice (Majorin Denise McGarvey) bedeutet: Ferien-„Kids Club" bei der Heilsarmee. In diesem Jahr wurde die örtliche Spielanlage zu einem Tummelplatz für Superhelden und Anti-Helden, als die Kinder die Helden der Bibel näher betrachteten. Sie lernten, wie sie Junior-Helden werden können: indem sie die Waffenrüstung Gottes anziehen!

Jeden Tag kamen 30 bis 40 Kinder zum Club, einige gemeinsam mit ihren Müttern. Majorin McGarvey organisierte und leitete die Angebote für Kinder, unterstützt von Bozena Olszewska, einer Heilssoldatin aus Großbritannien, zwei Mitgliedern aus andern Kirchen und Teenagern aus dem Korps.


Es gab Spiele, Geschichten, Puppenspiel und einen Wettbewerb für das originellste Super-Helden-Kostüm. So hatten die Kinder während der ganzen Zeit ihren Spaß und es gab viele Möglichkeiten, Beziehungen mit den Familien in der Umgebung aufzubauen.

Am ersten Tag störten einige Teenager den Club, indem sie Wasserbomben nach den Kindern warfen. Daraufhin organisierten wir selbst „Wasserschlachten" und nach zwei Tagen halfen die Teenager mit beim Gestalten der Spiele für die Kinder. Wir hoffen, dass wir in Zukunft auch für diese Altersgruppe regelmäßige Aktivitäten anbieten können.

Bitte beten Sie mit uns für gute Beziehungen zu den Eltern und weitergehende Kontakte zu den Teenagern. Beten Sie bitte auch für weitere Spenden, denn unser derzeitiger Dienst ist noch nicht finanziell abgesichert.

Majorin D. McGarvey
August 2009


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Der Territorialleiter und seine Frau zu Besuch in Polen

Liebe Kameraden und Freunde,

seit Sommer 2008 steht die neu begonnene Arbeit der Heilsarmee in Polen unter der Verantwortung des Hauptquartiers in Köln. Nachdem die Oberstleutnants Berg und auch die Feldsekretärin, Majorin Marsha Bowles, und der Nationale Jugendsekretär, Major David Bowles, bereits Besuche in Polen gemacht haben, gab es für meine Frau und mich jetzt zum ersten Mal die Gelegenheit, mit unseren Offizieren, Kameraden und Freunden in Warschau und Starachowice zusammen zu sein. Dieser Besuch hat bleibende Eindrücke bei uns hinterlassen. Wir wurden herzlich aufgenommen und fühlten uns sehr schnell zu Hause in einer Gemeinschaft, die erkennbar geprägt ist von Frömmigkeit, christlicher Begeisterung und Freude.


Am Sonntag konnte der neue Saal in Warschau mit einem Gottesdienst und anschließender Feier in Besitz genommen werden. Es war bewegend, die Freude und Dankbarkeit unserer polnischen Freunde zu spüren, mit der sie Gott lobten und ihm dankten für ihre neuen Räume und die damit verbundenen Möglichkeiten.

Zusammen mit den Majoren Joseph und Marcia Pawlowski machten wir uns am nächsten Morgen auf die dreistündige Fahrt nach Starachowice. Hier ist Majorin Denise McGarvey, eine britische Offizierin, tätig. Besonders Kinder aus sozial schwierigen Familienverhältnissen liegen der Majorin am Herzen. Sie hat Kontakt zu ungefähr 70 Kindern, für die sie verschiedene Freizeitprogramme organisiert. Die meisten Aktivitäten finden auf einem nahe gelegenen Sportplatz statt. Jetzt hat die Majorin ein altes Fabrikgebäude entdeckt, in dem sie gerne Räume für die Kinder- und Jugendarbeit einrichten möchte. Dazu ist aber noch viel Arbeit und auch Geld nötig.

Am Abend unseres dritten Tages in Polen fanden wir uns in Warschau in der Wohnung der Majore Pawlowski ein. Die Majore öffnen dienstags ihre Wohnung für einen Gemeinschaftsabend. Jeder ist herzlich eingeladen. In zwangloser und familiärer Atmosphäre wird vorbereitetes und mitgebrachtes Essen aufgetischt. Es wird sich unterhalten, es werden Spiele gespielt, Chöre gesungen und eine Andacht gehalten.

In den wenigen Tagen haben wir neue Freunde gefunden und Offiziere und Kameraden kennengelernt, die unter oft schwierigen Umständen und bescheidenen Verhältnissen leben und für das Reich Gottes wirken.

Bitte beten Sie mit uns für unsere hingegebenen Offiziere und für die für das Evangelium begeisterten Kameraden und Freunde in Polen!


Mit herzlichen Segenswünschen
Ihr
Kommandeur Horst Charlet
Territorialleiter
August 2009


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Aufregende Ereignisse in Warschau
Dzieñ dobry przyjaciel, jak sie masz? Guten Morgen, Freunde, wie geht es euch? Das haben Sie gerade auf Polnisch gelesen (hoffe ich). Die Dinge hier im Korps Warschau (Majore Marcia und Joseph Pawlowski) laufen gut. Wir waren im vergangenen Monat mit vielen aufregenden Ereignissen sowohl im Korps als auch für uns als Offiziere beschäftigt.
 
Wir fuhren mit Trambahn oder Bus zum Wald von Boernerowo, wo wir mit 20 Personen unser jährliches Korpspicknick veranstalteten. Zu den Sonntagsgottesdiensten kommen durchschnittlich 18 bis 20 regelmäßige Gottesdienstbesucher. Daneben gibt es auch einige, die nur gelegentlich kommen, sodass die Besucherzahl langsam aber stetig zunimmt. Wir arbeiten auch an neuen Programmen und haben für den Herbst ein Babysong-Seminar geplant. In diesem Bereich haben die Korpsmitglieder in unserem Stadtteil Praga einen besonderen Bedarf festgestellt. Marcia Pawlowski und einige andere Frauen freuen sich darauf, vielen jungen Müttern und ihren Kleinkindern durch dieses Programm zu helfen.


Wir haben unsere Türen für eine Gruppe der Narcotics Anonymous (Selbsthilfegruppe für Drogenabhängige) geöffnet, die sich montagabends in unserem Saal trifft. Eines unserer Gemeindemitglieder nimmt an diesen Treffen teil und berichtet, dass sie sehr gut verlaufen. Wir möchten auch einer Gruppe der Anonymen Alkoholiker unsere Räume anbieten, um noch mehr Menschen erreichen zu können. Alkoholmissbrauch ist in diesem Teil Warschaus weit verbreitet. Eine unserer Familien ist davon betroffen und wir sehen es auch allgemein als eine große Not in der Stadt. Bitte betet weiter, dass dieses Treffen organisiert werden kann.

Majorin Marcia Pawlowski hatte das Vorrecht, im Mai an einem Seminar über Mission Support (Missionsunterstützung) in Litauen teilzunehmen. Im vergangenen Monat gab es aber auch ein paar Rückschläge. Unser Antrag, der Warschauer Food Bank (Tafel) beizutreten, ist abgelehnt worden. Da der Bescheid allerdings nicht in schriftlicher Form erteilt wurde, riet man uns, dagegen Einspruch zu erheben, da er höchstwahrscheinlich nur auf einer bürokratischen Entscheidung beruht und von keinem einschlägigen Punkt in den Bestimmungen gestützt wird. Zudem haben wir erfahren, dass der Vermieter unserer Räume wechselt, was sich positiv oder negativ auswirken kann. Wir sind in dieser Angelegenheit selbst aktiv geworden. Letzten Freitag haben wir uns um ein anderes Gebäude beworben, das im Besitz der Stadt Warschau ist. Unser Antrag war erfolgreich und nun haben wir neue Räume. Noch besser ist, dass diese etwas größer sind und die Miete niedriger ist als für unsere jetzigen Räume. Gott sorgt für unsere Bedürfnisse auf eine Weise, die wir nicht einmal ansatzweise begreifen können. Wir sind wirklich gesegnete Menschen, wenn wir ihm und den Menschen in Polen treu dienen.


Letzten Sonntag feierten wir einen Konzertgottesdienst. „New Gospel Generation", ein christlicher Chor aus Mitgliedern verschiedener Kirchen, kam und sang für uns. Der Saal war voll besetzt und viele Menschen kamen und hörten von der Tür aus zu. Ich bete, dass Sie Gottes Segen erfahren, wenn Sie sehen, wie Menschen hier in Polen Gott loben. Sie sehen genauso aus wie die Leute bei Ihnen, oder?

Majore J. und M. Pawlowski
Juni 2009


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Muttertagsfeier in Starachowice
Der Kinderclub der Heilsarmee in Starachowice (Majorin Denise McGarvey) hatte eine besondere Veranstaltung vorbereitet: eine Muttertagsfeier. 26 Personen nahmen daran teil, darunter fünf Mütter, von denen zwei zum ersten Mal eine Heilsarmeeveranstaltung besuchten. Dank des schönen Wetters konnte das Fest im Freien, auf dem örtlichen Sportplatz, stattfinden. Zum Programm gehörten Spiele, z. B. berühmte Mütter raten, und die Kinder hatten auch Gelegenheit, ihren Müttern Gedichte vorzulesen und ihnen zu danken. Erfrischungen wurden angeboten, Mitarbeiter und Eltern konnten sich besser kennenlernen. Wir hoffen, dass dieses Fest ein weiterer Schritt war, um gute Beziehungen in der Nachbarschaft aufzubauen und die Heilsarmee in der Stadt zu etablieren. 

Majore D. McGarvey
Mai 2009


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Neues aus Starachowice
Seit 2005 gibt es die Heilsarmee in Polen. Am 1. Juli 2008 übernahm das Territorium Deutschland und Litauen die Leitung dieser Arbeit. Es besteht eine Gemeinde in Warschau und ein Außenposten in Starachowice, der von Majorin Denise McGarvey geleitet wird. Sie berichtet über ihre Arbeit:

„Im Mittelpunkt der Tätigkeit steht zurzeit die Kinder- und Jugendarbeit. Die Gemeinde hat hierfür zwei Räume gemietet. Sie sind recht klein und bereits überfüllt, wenn zwölf Kinder zu den Veranstaltungen kommen. Daher finden bei schönem Wetter viele Aktionen draußen statt. Wir hoffen aber, dass wir in absehbarer Zeit größere Räume mieten können, sodass wir unsere Arbeit ausweiten und auch mehr für Erwachsene anbieten können.

Bereits während des Winterhalbjahres gab es viele Aktionen für Kinder und Jugendliche: einen Englischkurs, Spielmöglichkeiten (Tischtennis, Brettspiele), Bastel- und Handarbeiten sowie zwei wöchentlich stattfindende Kindergruppen, in denen u. a. biblische Geschichten erzählt werden. Jetzt im Sommerhalbjahr werden wir mit den Kindern auch Volleyball und Fußball spielen können.

Ich werde von unserer einzigen Heilssoldatin, Bozena, unterstützt. Bisher fuhr sie jeden Sonntag zur Heilsarmeegemeinde nach Warschau zum Gottesdienst – eine Fahrt von drei Stunden! Auch Angelika, sie ist katholisch, hilft mit in der Gemeinde. Ich bereite die Programme vor und meistens leitet Bozena dann die Gruppen, weil mein Polnisch noch nicht so gut ist und wir keinen Übersetzer haben. Es ist immer eine Herausforderung, das Material zu übersetzen, weil weder Bozena noch Angelika Englisch sprechen. Wir drei treffen uns sonntagabends zum gemeinsamen Gebet und Studium, zurzeit erarbeiten wir einen Kursus über Evangelisation.


In den letzten zwei Jahren veranstalteten wir eine fünftägige Ferienfreizeit und auch für dieses Jahr planen wir solch ein Ereignis. Außerdem haben wir im Februar eine Kinderfreizeit angeboten und planen, diese regelmäßig während der Ferienzeiten durchzuführen.


Der Bezirk, in dem wir arbeiten, ist ein sozialer Brennpunkt der Stadt. Viele Kinder, die zu uns kommen, leben mit ihrer Familie in Ein-Zimmer-Wohnungen. Zum Beispiel teilt sich eine Jugendliche, die wir kennen, ein Zimmer mit ihren Eltern, einem Bruder und einer Schwester – und einem Hund. Das ist kein Ausnahmefall. Zusätzlich geht es ihnen allerdings dadurch noch schlechter, dass sie weder ein Bad noch eine Dusche haben und sich mit Wasser in einer Schüssel waschen müssen. Wir hätten auch deshalb gern größere Räume, damit diese Kinder, die aus derart beengten Wohnsituationen kommen, bei uns viel Platz zum Spielen und Toben haben."
Majorin D. McGarvey
Mai 2009


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Neue Räume für die Gemeinde in Warschau


Was ist das?
Es liegt 1130 km von Köln entfernt.
Es hat 1 704 717 Einwohner.
Es hat eine Fläche von 517 km².
Dort sind amerikanische Offiziere stationiert.
Ostermontag ist dort Šmigus-dyngus-Tag.
Pierogi z miesem und Barszcz ist dort etwas zu essen.

Richtig! Es geht um Warschau, die Hauptstadt von Polen. Dort gibt es eine lebendige, wachsende Heilsarmeegemeinde. Während der Woche treffen sich die Mitglieder und Besucher zum Hauskreis oder Gemeinschaftsabend. Sie spielen mit den Kindern im Park, bauen Beziehungen zu Familien auf und helfen Drogensüchtigen in einer staatlichen Einrichtung.


Ende Februar 2009 hat das Korps eigene Räumlichkeiten bekommen: Ein ehemaliger Laden wurde jetzt mit Gesang, Gebet und Gottes Wort (und natürlich auch mit einem Mietvertrag) übernommen!

Am Sonntag, dem 22. Februar 2009, marschierte die Heilsarmee nach dem Gottesdienst vom alten zum neuen Versammlungsort. Mit Stolz und Ehre trugen sie die Heilsarmee-Fahne durch die Straßen, um die Heilsarmee und Jesus Christus bekannt zu machen. Viele Passanten schauten durch das große Fenster in die Räume, einige trauten sich sogar hereinzukommen und Fragen zu stellen.

An der Wand hängt das Erinnerungsstück vom Heilsarmee-Kongress 2008: das Kreuz im Holzrahmen. Es ist ein Zeichen des Glaubens an Jesus Christus und der Zugehörigkeit zu unserem Territorium.

Šmigus-dyngus ist ein polnischer Osterbrauch. Er findet alljährlich am Ostermontag statt. Im ganzen Land bespritzen sich die Menschen mit Wasser. Jung und Alt nehmen daran teil. Oftmals kommt es auch vor, dass Jugendliche statt einiger Wasserspritzer ganze Eimer voll Wasser auf vorzugsweise sehr hübsche Mädchen und Frauen schütten.

Marsha Bowles
April 2009


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