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Arbeit und Freizeit

 

Wo gehobelt wird, fallen Vorurteile


Sowohl Arbeit als auch Freizeit haben in den westlichen Kulturen einen hohen Stellenwert – und sind auch im Rahmen des Hilfeprozesses entsprechend wichtig. Bewohner, die Schritt für Schritt wieder selbst ihren Haushalt führen, bereiten sich in den Werkstätten des Sozialwerks auf eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt vor. Reparaturen und Renovierungsarbeiten werden daher zum großen Teil von den Bewohnern selbst erledigt. Tischlerei, Schlosserei und Glaserei in der Leonhardstraße leiten erfahrene Meister.

Die Sozialwerk gGmbH bildet hier auch regelmäßig Lehrlinge aus. Bewohnerinnen des „Catherine Booth Hauses" können zudem in der Kleiderkammer und der Wäscherei mitarbeiten. Männer und Frauen, die langfristig in der Einrichtung leben, erhalten tagesstrukturierende Angebote. Dabei werden z.B. einfache Montagearbeiten für externe Firmen erledigt. Die Gemeinschaft im Arbeitsraum fördert das soziale Miteinander und gibt Halt und Sinn im Tagesablauf. Zu den Angeboten gehören aber auch Freizeitaktivitäten wie Ausflüge und Spiele, die möglichst viele Bewohner aus ihrer Isolation und Lethargie führen sollen.

Seit 2003 bietet ein „Freizeit- und Beschäftigungszentrum" auf über 1000 Quadratmetern in der Hessestraße 10 vielfältige Möglichkeiten, vom Fitnesstraining über Billard und Brettspiele bis hin zum Schmökern in der Bibliothek. Alle zwei Monate erstellen Bewohner und Mitarbeiter die Hauszeitung „Farbtupfer".