Archiv 2008
27.12.2008
Pressemitteilung vom 18.12.08: "Einmal dem Christkind begegnen" (NZ)
10.12.2008
Mit dem Nürnberger Christkind kommt das Staunen ins Sozialwerk der Heilsarmee ...
Kinder sind vom Nürnberger Christkind oft wie verzaubert. Erwachsene aber sehen meist nur die junge Frau im Kostüm, nicht das reine Symbol der Weihnachtsfreude. Doch nicht alle „Großen" sind so. Mitten in Nürnberg gibt es eine Einrichtung, deren Bewohner das glanzvolle Wesen staunend erleben: die mehr als 200 Männer, die im Obdachlosenheim der Heilsarmee leben.
Zweimal war das Christkind in den letzten Jahren bei der Bewohnerweihnacht der Heilsarmee Nürnberg. Dieses Jahr, am 17. Dezember, wird es wieder in die Gostenhofer Hauptstraße kommen. Dass das Christkind um 17 Uhr kommt, soll eine Überraschung für die Männer werden.
Am nächsten Tag, den 18. Dezember, laden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Heilsarmee traditionell Einsame, Alleinstehende und sozial Schwache ebenfalls ab 17 Uhr ein, gemeinsam zu feiern - ein festliches Essen und Geschenke für insgesamt 120 Frauen und Männer inklusive.
Natürlich ist unsere Tür an Heiligabend und auch an Silvester wieder für alle Menschen offen, die nicht alleine sein wollen und die Gemeinschaft suchen. Jeder ist herzlich eingeladen, mit uns zu feiern, zu essen und eine Andacht zu erleben. Heiligabend und Silvester jeweils ab 17 Uhr, Sozialwerk Nürnberg, Gostenhofer Hauptstr. 47-49.
Wir wünschen eine besinnliche Adventszeit, gesegnete Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!
Die Heilsarmee Nürnberg
05.12.2008
Besuch vom Nikolaus ...
Bei der Heilsarmee macht der Nikolaus schon mal eine Ausnahme und kommt früher als vorgesehen. Bereits am Mittwoch den 3. Dezember besuchte er die Männer im 2. und 3. Stock des Hauses Rothstein. Mit einem lauten „Ho, Ho, Ho" kündete er sein Kommen an und zur Erleichterung der Bewohner kam er ohne seinen „strengen Bruder" – Knecht Rupprecht. Die Männer wurden mit originellen Gedichten skizziert und wussten meist schon nach der ersten Strophe, dass sie gemeint sind. Wie es sich für einen richtigen Nikolaus gehört hatte er natürlich einen großen Sack mit Geschenken dabei. Mit einem kräftigen Applaus wurde er verabschiedet bevor Kaffee und leckerer Apfelkuchen gereicht wurde. Es ist fast kaum einer Erwähnung wert das der Nikolaus sein Wiederkommen zugesagt hat.
Helmut Braun
Krankenpfleger
28.11.2008
Seminar der Heilsarmee Sozialabteilung ...
In der Christlichen Freizeit- und Tagungsstätte "Seehof" fand eine Fortbildung der Sozialabteilung in Hauswirtschaft, Verwaltung und Pforte für Angestellte und Mitarbeiter statt. (...)
17.11.2008
Heilsarmee und andere Hilfeeinrichtungen in Nürnberg ...
Regelmäßig aktualisiert erscheint in Form eines gedruckten Flyers ein Beratungsführer, der einen Überblick über Hilfeeinrichtungen für wohnungslose Menschen in Nürnberg gibt. Herausgeber dieses Beratungsführers ist die Arbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe Nürnberg.
Beratungsführer im Format PDF: Hilfen für wohnungslose Menschen in Nürnberg [112 KB]
24.10.2008
Herbstfest im Sozialwerk!
Im Jahr der Kartoffel zeigte diese, wie vielfältig sie ist: informativ und unterhaltend gab sie einen Überblick über ihre Geschichte und Bedeutung - authentisch dargestellt durch die Mitarbieter Karl-Heinz Dengler und Gerhard Albert. Kulinarisch wurden die zahlreichen Besucherinnen und Besucher - der Saal war bis auf den letzen Sitzplatz gefüllt - mit verschiedenen süßen Kartoffelkuchen, „Baggers" (für Nichtfranken: Reibekuchen) mit Apfelmus, Kartoffelsalaten mit Wienerle und zum Abschluss einer Tüte Kartoffelchips verwöhnt.
Zwischen den Programmeinlagen gab es Zeit, sich aktiv mit der Kartoffel bei Kartoffeldosenwerfen, Kartoffelstempeldruck oder Kartoffelgewichtschätzen zu beschäftigen. Unter großem Beifall gab es einen Kartoffelschälwettbewerb sowie Kartoffelsackhalten. In heiter-ausgelassener Stimmung erlebten alle einen abwechslungsreichen Nachmittag – einfach toll!
Kilian Brandenburg
Dipl. Sozialpädagoge
17.10.2008
Am 13.9.08 besuchte ich mit 6 Bewohnern das Blue Moon Orchester in der Erlanger Heinrich Lades Halle. Geboten war Swing von der Big Band. Wir fanden alle die dargebotenen Musikstücke sehr gelungen. Anklang fand ebenfalls das abwechslungsreiche Programm mit Sketcheinlagen und Hintergrundinfos zu den einzelnen Musikstücken. Sehr erfreulich war für uns alle dann auch die persönliche Einladung des Bandleaders Hrn. Plitzner zu weiteren Konzerten in der Region. Sehr gerne werden wir auf dieses Angebot zu gegebener Stunde zurückgreifen.
Im Rahmen des Nürnberger Altstadtfestes Ende September fand vor allem das Countrykonzert am Hauptmarkt wieder rege Besucher seitens unserer Bewohner. Die Feedbacks waren sehr positiv. Vielen Dank an die Stadt Nürnberg, die durch solche kostenlose Events, ebenfalls auf eine Stammkundschaft durch mehrere unserer Bewohner zählen kann.
Erwähnt werden muss unbedingt auch die Fürther Rocknacht am 2.10. in ihrer Stadthalle. Auch hier war ich mit einigen unserer Bewohner vertreten. Die Begeisterung dauerte bis in die Morgenstunden des Tags der Deutschen Einheit. Einziger Wermutstropfen der Veranstaltung waren unsere rauschenden Ohren am Ende dieses Besuches, denn etwas leiser hätten die Lautsprecher durchaus schallen können, ohne dass dadurch die mitreißenden Rocksongs weniger Begeisterung gefunden hätten.
Christian Clarner
Dipl. Sozialpädagoge
26.09.2008
"Welche Erwartungen hast du an das Sozialpraktikum?"
Diese Frage wurde uns drei Monate, bevor wir in das zweiwöchige Praktikum (17.-30.07.2008) im Sozialwerk Nürnberg (Kapitäne Anette und Achim Janowski) starteten, gestellt. Dank des gut durchdachten und strukturierten Wochenplanes war es uns als Kadetten möglich, viele unterschiedliche Bereiche des Sozialwerkes zu durchlaufen. In mindestens zwei Bereiche konnten wir täglich hineinschauen. Dies waren zum Beispiel die Beschäftigungstherapie, Pfortendienst, Fertigungswerkstatt, Schreinerei, Verwaltungsabteilung oder einem Sozialarbeiter über die Schultern schauen, um nur einige zu nennen. Die Mitarbeiter vor Ort nahmen uns mit in ihren Alltag hinein, so durften wir bei Beratungsgesprächen mit Bewohnern dabei sein, bekamen Einblicke, was ein Hilfeplan ist und wie er erstellt wird oder wie neue Bewohner ins Haus aufgenommen werden.
Einen weiteren Bereich, den jeder Kadett durchlief, war das "Shadowing". Hierbei hatten wir die Gelegenheit, den Kapitänen Anette und Achim Janowski über die Schulter zu schauen und sie z. B. zu Sitzungen zu begleiten. Am Ende eines jeden Tages fand ein Auswertungsgespräch statt, das eine gute Möglichkeit bot, zu hören, was die anderen Kadetten erlebt hatten, und Fragen zu klären.
Um auf die Frage vom Anfang zurückzukommen, kann ich Folgendes sagen: Meine Erwartungen an das Praktikum wurden bei Weitem übertroffen. Für mich persönlich habe ich viele wertvolle und gute Eindrücke aus diesem Praktikum mitgenommen!
12.09.2008

16.08.2008
Kurzfristig aber genial ...
Endlich mal wieder durften sich die Frauen des CBH einen tollen Ausflug gönnen. Da der eigentlich geplante CBH-Ausflug mangels Teilnahme ausfiel, setzte unser Herr Dengler ganz kurzfristig einen Ausflug ins Fränkische Seenland an, in die Nähe von Spalt, zu einem Barfuß-Parcours durch den Wald. Nachdem es ganz harmlos mit einem Pflasterweg begann, ging die Strecke weiter durch den Wald (mit ganz vielen Schwarzbeerle links und rechts) über Holzpfähle zum Drüberklettern, eine kleine Hängebrücke, verschiedene Becken mit z. B. Kies, Steinen, Kernen, Scherben etc. und ganz harmlos Rindenmulch, weicher Waldboden und ganz ekeligen Moor, welches sich anfühlte und auch so roch wie Kuhdung. Außerdem waren auf der Strecke Holzkisten verteilt,. Hier konnten wir den Inhalt (z.B. Nüsse, Hopfen, Schafwolle, Tannenzapfen) blind erfühlen. Und für ganz Faule gab's eine Station mit Hängematten – mitten in der Natur, bei strahlendem Sonnenschein. Super! Es war ein tolles Erlebnis für unsere nackigen Füße - auch wenn wir abends lange, lange schrubben und bürsten mussten, um die Füße wieder sauber zu kriegen. Die Fahrt war sehr lustig und die Landschaft sehr schön anzusehen – fast wie im Urlaub. Jedenfalls hatten wir Frauen unsere Gaudi und hoffentlich hat Herr Dengler unter deren Albernheit nicht zu sehr gelitten. Schön war's!
Ingrid Priborsky
01.08.2008
Wir danken den Kadetten für ihren tollen Einsatz und wünschen ihnen für ihren weiteren Lebensweg alles Gute und Gottes reichen Segen!
Frank Hummert
Heilsarmee-Kadetten im Einsatz ...
In unserem zweiwöchigen Praktikum (17.07.-30.07.08) durften wir als zukünftige Heilsarmee-Offiziere, im Zuge unserer Ausbildung, einen Blick hinter die Kulissen des Sozialwerks der Heilsarmee Nürnberg werfen. Dabei standen uns die Türen vieler Abteilungen und Arbeitsbereiche offen. Die Mitarbeit an der Rezeption der Einrichtung und die Teilnahme an einem Erstgespräch mit einem Hilfesuchenden gaben uns am Anfang unseres Praktikums den ersten Überblick. Die Sozialarbeiter/innen ließen uns an ihrer persönlichen Begleitung der Bewohner teilhaben. Bei der Beschäftigungstherapie durften wir selber mitmachen und persönliche Kontakte knüpfen. Besonders wertvoll war für uns die Möglichkeit, Kapitäne Anette und Achim Janowski als Leiter der Einrichtung im Arbeitsalltag beobachten zu dürfen. Dadurch gewannen wir bereits einen weitgehend umfassenden Einblick in die Komplexität der angebotenen Hilfe. Der Beitrag und persönliche Einsatz jedes einzelnen Mitarbeiters wurde dabei besonders deutlich. Wir konnten erkennen, wie hier in Nürnberg der Auftrag der Heilsarmee mit Integrität gelebt wird. Der Aufbau des Unternehmens, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie die Kapitäne Janowski waren uns darin ein wertvolles Vorbild.
Esther Müller-Vocke
10.07.2008
"Cup der guten Hoffnung 2008"
Wir gratulieren "Domus" zu ihrem tollen Sieg ...
Am Samstag, den 5. Juli 2008 fand auf der Wilhelm-Löhe-Sportanlage der in diesem Jahr zum 4. Mal ausgetragene „Cup der guten Hoffnung" statt. Bei strahlendem Sonnenschein traten 8 Mannschaften aus verschiedenen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe gegeneinander an. Titelverteidiger war unser Team der Heilsarmee, welches durch Tuba, Trommel und sonstige Rhythmusinstrumente, die sogar die Polizei auf den Plan riefen, begeistert angefeuert wurde ;-)
Leider verlor die Heilsarmee-Elf trotz ansprechender Leistungen die ersten beiden Gruppenspiele knapp, so dass es nicht fürs Halbfinale reichte. Im letzten Gruppenspiel zeigte unser Team - insbesondere die zwischenzeitlich eingewechselte 3. Torhüterin, Sara - aber doch ihr wahres Können und erkämpften sich wenigstens den 5. Platz. Den 3. Platz erreichte das Team der Fachstelle für Wohnungslose nach einem spannenden 7-Meter-Schießen. Sieger wurde das Team der Domus (www.caritas-nuernberg.de) mit einem verdienten 2:1 Erfolg gegen die Stadtmission. Strahlend nahmen die Turniersieger ihren Siegerpokal entgegen. So endete ein ereignisreicher Tag mit tollen Spielen, sehr guten Schiedsrichtern, leckerem Essen und einem begeisterungsfähigen Publikum. Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns unterstützt haben!
Norbert Klumpp/Dieter Menzel
03.07.2008
Zum 4. Mal wird der Cup der guten Hoffnung, das Fußballturnier der Nürnberger Wohnungslosenhilfe-Einrichtungen ausgetragen. Am Samstag, 5. Juli treten ab 9.30 Uhr acht Mannschaften auf dem städtischen Sportplatz an der Deutschherrnstraße in Nürnberg gegeneinander an. Unter den Teilnehmern ist die Elf der Ökumenischen Wärmestube, die Mannschaft der Heilsarmee sowie Caritas-Teams der Domus Misericordiae und der Straßenambulanz Franz von Assisi.
Als besonderer Ehrengast nimmt der ehemaliger Club-Spieler und derzeitiger Trainer der U-15-Mannschaft des 1. FCN, Reinhold Hintermaier, die Siegerehrung und Preisverleihungen vor.
Der Eintritt ist natürlich frei!
23.06.2008
EM-Quiz im Mittwochstreff ...
Die wöchentlich stattfindende Veranstaltung stand diesmal ganz im Zeichen der Fußball-Europameisterschaft. In dem mit Flaggen geschmückten Raum wollten wir die Bewohner mit hineinnehmen in das sportliche Highlight des Jahres (neben Olympia). Dabei wurden die Bewohner mit einem EM-Quiz, zusammengestellt von Quizmaster Karl-Heinz Dengler, herausgefordert.
Elf Fragen über frühere Europameisterschaften mussten beantwortet werden. Fachwissen war dabei gefragt, aber dafür gab es auch schöne Preise und als Hauptgewinn einen Gutschein für ein leckeres Mittagessen. Herr Bogendörfer vom 5. Stock war der Sieger, der sich riesig über seinen Hauptgewinn freute. Zum Trost gab es für die leer ausgegangenen Bewohner herrliche Eisportionen, die bei dem warmen Wetter dankend angenommen wurden.
Helmut Braun
Krankenpfleger
19.06.2008
Auch "Nichtklassikfans" total begeistert ...
Das eintrittsfreie Konzert war durch die Initiative des Vereins „Live Music Now" möglich geworden. Der Verein organisiert jährlich rund 40 eintrittsfreie Konzerte hochkarätiger Musiker in sozialen Einrichtungen.
Im Namen der Leitung des Sozialwerks und der vielen Konzertbesucher/innen danken wir den Musikern von Herzen für ihren Einsatz und wünschen ihnen alles Gute und viel Erfolg für ihre weitere musikalische Laufbahn!
Frank Hummert
12.06.2008
Grillen am Marienberg ...
Vor einigen Tagen luden uns unsere Sozialarbeiter mal wieder zum Grillen ein. Es ging zum Volkspark Marienberg. Bevor der Grill angeschürt werden konnte, hieß es erst einmal die Würstchen und andere Grillsachen einkaufen. Ich hatte mit meiner Sozialarbeiterin verabredet, dass ich mit meinem Fahrrad dazu stoßen würde. Das Wetter spielt auch sehr gut mit. Der Pfleger vom 4. Stock brachte auch seinen Hund Jimmy mit. Dieser lief dann ständig auf der Suche nach was Fressbarem durch unsere Reihen, war aber sonst ein ganz lieber. Nach dem Grillen kamen die Sozialarbeiter auf die Idee uns noch zum Eisessen nach Mögeldorf einzuladen. Gesagt getan. Alles in allem war es mal wieder ein gelungener Ausflug und ich hoffe, dass dies nicht der letzte dieser Art war.
Euer rasender Reporter Bernd Kessebohm
Redaktion Farbtupfer
05.06.2008
Das besondere Konzert ...
Am 18.06.2008 um 14:30 Uhr im Tagungszentrum unserer Einrichtung!
Musik besitzt heilende Kraft – diese Erkenntnis hatte bereits Hippokrates. Musik kann positive Kräfte mobilisieren. "live music now" (www.livemusicnow.de) organisiert eintrittsfreie Konzerte überall dort, wo Menschen leben, die nicht in ein Konzert gehen können. In den Konzerten treten junge Künstler auf, die ihr Instrument vorzüglich beherrschen.
02.06.2008
Zehntausende Haushalte vom Wohnungsverlust bedroht ...
BAG Wohnungslosenhilfe e.V. kritisiert beschönigende Darstellung des Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung.
Es ist richtig, dass aufgrund der guten präventiven Arbeit von Kommunen und Freien Trägern der Wohnungslosenhilfe sowie der in zahlreichen Regionen Deutschlands relativ entspannten Wohnungsmärkte die Wohnungslosigkeit im letzten Jahrzehnt deutlich rückgängig gewesen ist. Dies ist aber nach Erkenntnissen der BAG Wohnungslosenhilfe e.V. (BAG W), auf deren Schätzung der Wohnungslosen in dem Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung Bezug genommen wird, nur eine Wahrheit. Es gebe zahlreiche Probleme bei der Umsetzung der gesetzlichen Regelungen zu den Wohnkosten, die ins. die wohnungslosen Menschen, aber auch viele andere Sozialhilfebezieher treffen. Dies habe eine im März und April 2007 von der BAG W durchgeführte Blitzumfrage ergeben.
Verschärfung der Situation der jungen Erwachsenen im ARB nicht erwähnt: Auch wenn die Wohnungslosigkeit insgesamt rückläufig ist, hat der Anteil der jungen Erwachsenen – insbesondere der jungen Erwachsenen bis 24 Jahre – an den Wohnungslosen überproportional zugenommen. Dieser deutlich spürbare Anstieg in der Altersgruppe der U-25-Jährigen - insbesondere in den letzten Monaten - ist nach Meinung der BAG Wohnungslosenhilfe e.V. eine direkte Folge der Verschärfung der Sanktionsregelungen für diese Altersgruppe im SGB II: Ihnen können nicht nur die Regelleistungen zum Lebensunterhalt gekürzt werden, sondern auch die Leistungen für Miete und Nebenkosten können gänzlich zurückgefahren werden. Außerdem hat der Gesetzgeber im § 22 Abs. 2a SGB II erschwerte Bedingungen zur Gründung einer eigenen Bedarfsgemeinschaft festgeschrieben. Dies hat zu einer deutlichen Zunahme junger erwerbsfähiger und i.d.R. in schwierigen Familienverhältnissen aufgewachsener Menschen in den Einrichtungen und sozialen Diensten der Wohnungslosenhilfe geführt. Sie fliehen aus einem zerrütteten und häufig von Gewalt geprägten Leben in der Familie in ein Leben auf der Straße oder in ungesicherten Wohnverhältnissen.
Dass diesen jungen Männern und Frauen fast jede positive Entwicklungsmöglichkeit genommen wird, bleibt in dem Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung vollkommen unberücksichtigt. Die BAG Wohnungslosenhilfe e.V. hält dies für verantwortungslos. Sie forderd seit Inkrafttreten der SGB II-Regelungen eine entsprechende Änderung, die den tatsächlichen Lebensumständen dieser Menschen gerecht wird.
Quelle: http://www.bag-wohnungslosenhilfe.de
28.05.2008
Aus dem aktuellen Farbtupfer - Die Hauszeitung von Bewohnern für Bewohner:
Maiausflug des FrauenZimmers ...
Am vergangenen Montag fand wieder unser Ausflug in den „Nürnberger Tiergarten" statt. Am Haupteingang fanden wir uns um elf Uhr zehnfrauenhoch zusammen. Das Wetter war uns gut gesonnen und es gab milde Temperaturen um 20 Grad Celsius. Wir waren guter Laune und freuten uns auf den Ausflug! Vorbei an den flinken gelbbraunen Totenkopfäffchen, den hohen Netzgiraffen und den hochbeinigen Straußen gelangten wir zu den Pavianen und den Schimpansen. Wir kamen am Freiauslauf der Elefanten vorbei und sahen hier leider nur eine einzige Elefantenkuh friedlich vor sich hingrasen. Danach führte uns der Weg schließlich leicht ansteigend zum Aquapark mit den drolligen Pinguinen, den glatten glänzenden Seehunden und schnurrbärtigen bulligen Seelöwen. Es lässt sich ja nicht leugnen: In diesem Jahr ist natürlich das Eisbärbaby „Flocke" ein Ziel für uns und natürlich auch ein großer Publikumsmagnet für den Tiergarten Nürnberg. „Flocke" ist längst allen aus den Medien bekannt und in aller Munde. Wir hatten um 13 Uhr einen Treffpunkt am Eisbärengehege vereinbart, auch um den Flocketermin um 13.30 Uhr nicht zu verpassen. Einige von uns hatten Kameras dabei. Geduldig warteten wir ca. eine halbe Stunde am Geländer des Geheges oder auf der Zuschauertribüne. Der kleine Eisbär hat ein Freigelände, das er zur Zeit ganz alleine benutzen kann. „Flocke" kam dann auch pünktlich zum Termin: Ganz so schneeweiß wie in den Fernsehsendungen und den zahlreichen käuflichen Bildbänden ist „Flocke" zur Zeit nicht. Sie wälzt sich gerne auf dem Sandboden und hat noch kein großes Zutrauen zum Wasser, das sie nur vorsichtig mit den Tatzen berührt. Einen Ball, der ins Wasser gefallen ist, lässt sie sich immer noch von ihrer Wärterin herausangeln. Nach dem Flocke-Besuch war für uns die Mittagspause angesagt. Wir holten uns Getränke und einen kleinen Imbiss, soweit wir nichts passendes dabei hatten. Unser Rückweg führte uns am Steinbock- und Murmeltiergehege vorbei, nochmals an den Affengehegen und den bunten Aras zurück zum Ausgang
Ingrid Schubert
Tagestreff für Frauen in Notlagen
16.05.2008
Ab sofort Fahrdienst-Zivi gesucht!
Informationen zum Zivildienst im Sozialwerk der Heilsarmee
erhalten Sie von Frank Hummert
Telefon: (0911) 28 73-1201
Fax: (0911) 28 73-1209
Email: frank.hummert@heilsarmee.de
09.05.2008
Ausflug nach Burg Rabenstein ...
Der Wonnemonat Mai ist die Zeit der Ausflüge, auch bei uns in der Heilsarmee. Pünktlich um 9.30 Uhr starteten fünf Heimbewohner und zwei Betreuer in Richtung „Fränkische Schweiz". Nach gut einer Stunde erreichten wir bei herrlichem Sonnenschein die mittelalterliche „Burg Rabenstein" bei Pottenstein in Oberfranken. Hier erfuhren wir bei einer fachkundigen Führung viel Wissenswertes über die abwechslungsreiche Geschichte dieser wehrhaften Anlage. Unser Mittagessen nahmen wir im bekannten Kurort Pottenstein ein, wo ein kräftiger Regenschauer uns fast das Essen „davonschwimmen" ließ. Anschließend ging's noch mal zur Burganlage, die auch eine Falknerei beherbergt. Im Rahmen einer Flugvorführung wurden uns die einzelnen Ausbildungsschritte verschiedener Greifvögel wie Falken oder Adler zu Jagdzwecken demonstriert.
Auf der Heimfahrt und zu Hause konnten die Bewohner die vielen Eindrücke des Ausflugs verarbeiten und werden sicherlich einen abwechslungsreichen Tag in Erinnerung behalten.Helmut Braun
Krankenpfleger
02.05.2008
Europäisches Parlament fordert die Beseitigung der Wohnungslosigkeit ...
Zahlreiche europäische Organisationen der Wohnungslosenhilfe, darunter der Dachverband FEANTSA in Brüssel und das deutsche Gründungsmitglied von FEANTSA, die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. mit Sitz in Bielefeld, hatten sich dafür eingesetzt, dass die erforderlichen 438 Unterschriften der EU-Parlamentarier zusammen kamen.
23.04.2008
Neuer Internetauftritt ...
Der Internetauftritt der Heilsarmee Sozialwerk gGmbH ist im April neu gestaltet worden. "www.sozialwerk-nuernberg.de" präsentiert sich seit dem 23.04.08 mit übersichtlicher Einteilung, Informationen über das umfangreiche Hilfsangebot, Aktuelles aus der Einrichtung und einem Layout, das sich grafisch an der Gestaltung der Internetpräsenz der Heilsarmee in Deutschland orientiert.
Mit dem neuen Content-Management-System CMS können schnell und unkompliziert neue Artikel ins Netz gestellt, geändert oder ergänzt werden. Laufend aktualisiert - und im Angebot erweitert - wollen wir den Besuchern unserer Seiten eine ansprechende Informationsplattform anbieten.
Vielen Dank für Ihr Interesse!
