Brief-Begleitdienst für Trauernde

Im Augenblick des Todes eines geliebten Menschen gibt es für die Hinterbliebenen oftmals so viel zu tun, dass sie gar nicht zur Besinnung kommen. Die Anteilnahme der Umgebung ist am Anfang reichlich da, ebbt aber sehr schnell ab.

Aber nun beginnt der Trauernde, den Schmerz der Trennung erst richtig zu fühlen, und vermisst die Anteilnahme, die er jetzt eigentlich noch mehr benötigt als zuvor. Es gibt gute Wege des Trauerns und wenig hilfreiche Wege des Trauerns. Wenn wir lernen, in der rechten Weise zu trauern, kann der Weg der Trauer zu einem Weg der Heilung werden.

Aus dieser Beobachtung heraus hat Ursula Metzger vor einiger Zeit mit einem (kostenlosen) "Brief-Begleitdienst für Trauernde" begonnen. Im Abstand von jeweils etwa fünf Wochen werden zehn Briefe verschickt, so dass Menschen etwa ein Jahr lang auf ihrem Weg der Trauer begleitet werden, und auf dem Weg der Heilung voranschreiten.

Sollten Sie aus anderen Gründen Interesse an diesem Brief-Dienst haben, können Sie eine Materialmappe zur Trauerbegleitung (mit Kopiervorlagen) für 14,- Euro incl. Porto und Verpackung (innerhalb Deutschlands) bei uns beziehen.

 

Bestellung

Bitte teilen Sie uns außer Ihrem Namen und Ihrer Adresse auch mit, wann Sie den Verlust des geliebten Menschen erlitten haben und welche Beziehung Sie zu ihm hatten (Sohn, Ehemann, Mutter etc.).

Die Heilsarmee
Redaktion
Ursula Metzger
Salierring 23-27
50677 Köln

E-Mail: redaktion@heilsarmee.de

 

Beispiele aus den Briefen

Brief I: Leid tragen
Wir dürfen zugeben, dass wir traurig sind und großen Schmerz empfinden, wenn ein geliebter Mensch von uns genommen wird. Die Seligpreisung der Bibel fordert uns auf, Leid zu tragen, nicht dem Leid auszuweichen, es auszulöschen. Dann gilt auch die Verheißung: Denn sie sollen getröstet werden.

Brief IV: Umgang mit Erinnerungen
Die Gegenwart eines Menschen erlischt nicht einfach mit seinem Tod. Die Abwesenheit des geliebten Menschen macht uns seine Erinnerung gegenwärtiger als seine Anwesenheit. Soll man jede Erinnerung auslöschen, um dem Schmerz zu entfliehen? Es gibt einen besseren Weg.

Brief VI: Loslassen
Unsere heutige Bestattungspraxis gibt keinen Raum für ein bewusstes Loslassen. Dies muss auf dem Trauerweg nachgeholt werden. Nur dann werden die Hände frei, um Frieden und Trost zu empfangen.

Brief W: Das erste Weihnachtsfest ohne den geliebten Menschen
Weihnachten könnte man auf so manches verzichten, aber auf den geliebten Menschen? Doch wenn Verpackung und Glitter entfällt, erschließt sich das eigentliche Geheimnis von Weihnachten: Gott mit uns.