Ausbildungsprogramm für gefährdete Frauen in Suriname

Bei der „Aktion Nächstenliebe“ sammeln die Gemeinden der Heilsarmee weltweit im Laufe eines Jahres Spenden für Projekte der Familien- und Erwachsenenbildung in Entwicklungsländern. In diesem Jahr liegt der Fokus auf einem Programm für Frauen und Kinder in Suriname, die besonders stark unter sozialer Ungerechtigkeit leiden.

Suriname

Ausbildungsprogramm für gefährdete Frauen und Mädchen in Paramaribo, Suriname

Suriname liegt in Südamerika und grenzt an Brasi­lien, Guyana und Französisch-Guayana. Es ist das einzige niederländischsprachige Land und der kleinste unabhängige Staat auf dem südamerika­nischen Kontinent.

Die Vegetation besteht zum Großteil aus tropi­schem Regenwald. Die äußerst vielfältige Flora und Fauna ist zunehmend durch neue Entwick­lungen gefährdet.

Suriname hat 500,000 Einwohner. Die vergleichs­weise kleine Bevölkerung lebt überwiegend entlang der Küste.

Mehr als 70 Prozent von ihnen leben in der Haupt­stadt Paramaribo. Zahlreiche Frauen und Mädchen stehen am Rand der Gesellschaft und sind nicht in der Lage, für sich und ihre Familien zu sorgen, nachdem sie die Schule abgebrochen haben und sich alleine um ihre Kinder kümmern müssen.

Dieses Projekt hat das Ziel, junge Frauen und alleinerziehende Mütter in Surinames Hauptstadt Paramaribo zu befähigen und sowohl hinsichtlich ihrer Existenzgrundlage als auch ihrer geistlichen Werte nachhaltig zu stärken.

Viele dieser jungen Frauen hatten früher Kontakt zur Heilsarmee, sind jedoch aufgrund falscher Entschei­dungen auf der Straße gelandet. Häufig verfügen sie über eine Grundschulausbildung und sind bereit, die Gelegenheit zu nutzen und neue Fertigkeiten für den Arbeitsmarkt zu lernen, damit sie für sich und ihre Familien sorgen können. Dieses neue Projekt wird zunächst 50 gefährdeten Frauen und Mädchen in Paramaribo und Umge­bung zugutekommen, denen es an Qualifikati­onen fehlt und die soziale und finanzielle Unab­hängigkeit benötigen sowie Selbstvertrauen und die Fähigkeit, für ihre Rechte einzustehen.

Jetzt online für die Aktion Nächstenliebe spenden!


Oder an Spendenkonto:
Die Heilsarmee in Deutschland KdöR
IBAN DE11 3506 0190 1011 3500 34
BIC GENODED1DKD
Bank für Kirche und Diakonie eG
Stichwort: „Aktion Nächstenliebe 2020/2021“

Dafür werden zwanzig Nähmaschinen sowie Stühle und Klapptische gekauft, damit jeweils zwanzig Frauen an einem Kurs teilnehmen können. Sie werden im Nähen und Sticken unter­richtet, was ihnen eine Einkommensquelle bieten soll sowie eine Alternative zu den illegalen Akti­vitäten, mit denen sie bislang ihren Unterhalt bestreiten. Während der Teilnahme am Projekt werden den Frauen auch Kenntnisse in kommu­naler Entwicklung vermittelt, die ihnen helfen soll, natürliche und soziale Ressourcen zu nutzen und sich Einnahmequellen zu erschließen.

Die Teilnehmerinnen finden dort einen sicheren Ort, an dem sie einander begegnen und neue Fähigkeiten erlernen, mit deren Hilfe sie ihre Lebensbedingungen verbessern können. Dies trägt hoffentlich auch dazu bei, dass weniger Frauen der Prostitution und anderen illegalen Aktivitäten nachgehen. Wir hoffen, dass die Frauen durch Qualifizierung und Bera­tung in die Lage versetzt werden, ihr Leben zu verändern und ihrerseits die Gesellschaft vor Ort und das Land positiv zu beeinflussen.

Sicherlich werden sie auch für das Programm werben und ihren Bekannten davon erzählen, sodass weitere Teilnehmerinnen hinzukommen.

Aktion Nächstenliebe / Helping Hand Appeal

Die Heilsarmee arbeitet weltweit, um mit Herz und Hand Gottes Liebe weiterzugeben. Mit der über das ganze Jahr laufenden Sammlung werden wir in Gemeinden und Einrichtungen aktiv für Mitmenschen, die unter weniger begünstigten Umständen leben. Mit kreativen Ideen und einem gebenden Herzen widmen wir uns besonders Projekten für Frauen und Kinder in armen Ländern, die oft am stärksten unter sozialer Ungerechtigkeit leiden.

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