Heilsarmee in Indonesien leistet Erdbebenhilfe auf Lombok

Medizinische Versorgung von Verletzten des Erdbebens auf Lombok.
Medizinische Versorgung von Verletzten des Erdbebens auf Lombok. Foto: Die Heilsarmee in Indonesien

Die Heilsarmee in Indonesien bietet Menschen, die von einer Reihe von Erdbeben auf der Insel Lombok betroffen sind, medizinische Versorgung und andere Unterstützung. Die offizielle Zahl der Todesopfer wird aktuell mit 392 Personen angegeben, doch Provinzvertreter und örtliche Medien gehen davon aus, dass die endgültige Zahl noch höher liegen wird. Laut Angaben der Regierung wurden mehr als 1400 Personen verletzt und mindestens 156 000 haben ihr Zuhause verloren. Am 29. Juli hatte ein Erdbeben der Stärke 5,9 die Insel erschüttert, gefolgt von Erdbeben der Stärke 7 bzw. 5,9 am 5. und 9. August.

Ein Erkundungsteam des Territorialen Hauptquartiers der Heilsarmee in Indonesien ist unmittelbar nach Auftreten der Beben nach Lombok gereist. Im Mittelpunkt der Erkundungen stand die Gegend um das Dorf Gangga im Nordwesten der Insel, wo etwa 1000 Personen leben. Anwohner erzählten, das Heilsarmee-Team seien die ersten Besucher in der Gegend seit dem ersten Erdbeben.

Die Mitarbeiter verteilten sofort kleine Mengen Reis, Nudeln, Zucker und Trinkwasser in Flaschen an die betroffene Bevölkerung und haben unterdessen eine umfassendere Hilfsaktion eingeleitet.

Die medizinische Versorgung leisten zwei medizinische Teams aus den Heilsarmee-Krankenhäusern in Surabaya, Turen und Semarang – die alle nicht weit von Lombok entfernt liegen. Diese Teams bestehen zurzeit jeweils aus zwei Ärzten und vier Krankenschwestern. Nach einer Naturkatastrophe wie auf Lombok steigt häufig die Gefahr von Durchfall- und anderen Erkrankungen sowie von Mangelernährung bei Kindern und anderen gefährdeten Personen. Daher behandeln die medizinischen Teams vorrangig Verletzungen, führen Impfungen durch, versorgen Mütter und Kinder mit den nötigsten Lebensmitteln sowie Gesundheits- und Hygieneartikeln.

Speziell geschulte Mitarbeiter im Team bieten zudem psychologische Versorgung und Traumaberatung an. Sie achten besonders auf Anzeichen von Traumatisierung bei Kindern, wenn diese Symptome von Kummer, Trauer, Verwirrung und Trennungsangst aufweisen.

Neben der medizinischen Unterstützung plant die Heilsarmee auch die Verteilung von zusätzlichen Nahrungsmitteln für Kinder, Kleidung und Hygieneartikeln, Trinkwasser und Lebensmittelpaketen für Familien.

Bitte helfen Sie den von den Erdbeben betroffenen Menschen

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IBAN: DE40 3702 0500 0004 0777 77
Bank für Sozialwirtschaft
Verwendung: Erdbeben Lombok

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Gebetsaufruf der Heilsarmee in Indonesien

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