Heilsarmee empfing 600 Jugendliche zum Europäischen Jugendkongress in Deutschland

General André Cox und Kommandeurin Cox besuchen den Heilsarmee-Jugendkongress.

„Was in aller Welt macht ihr denn genau hier, an diesem kleinen Ort?“ Diese Frage stellte ein Jugendlicher aus Altenkirchen, als er die vielen Teilnehmer sah, die aus ganz Europa zu EYE_2014, dem Europäischen Jugendevent der Heilsarmee, gekommen waren.

Die knapp 600 Teilnehmer kamen mit großen Erwartungen in die Nähe von Köln/Deutschland. Sie erlebten hautnah die Internationalität der Heilsarmee. Trotz kultureller Unterschiede wurde deutlich, dass sie eine Armee sind, mit einem Auftrag und einer Botschaft. Und die Jugendlichen wollten sich herausfordern lassen, ihren Glauben an Jesus Christus zu bezeugen, zu vertiefen und sich Jesus Christus ganz zur Verfügung zu stellen.

Natürlich war es ein Highlight, dass die internationalen Leiter der Heilsarmee, Kommandeurin Silvia Cox und General André Cox während dieses ganzen Events mitten unter den Teilnehmern zu finden waren. Die leidenschaftliche Predigt der Kommandeurin bewegte bereits am Eröffnungsabend viele junge Menschen dazu, zur Gebetsbank zu kommen.

Majore Stephen Court und Danielle Strickland forderten die Jugendlichen in den Bibelarbeiten durch das Zeugnis von Nehemia heraus: „feel it – speak it – do it“, „spüre die Not in deiner Umgebung, schau nicht weg, rede mit Gott und mit anderen Menschen darüber und beginne, etwas zu verändern.“ Auf unterschiedliche Weise wurde dargelegt, dass Gott Visionen schenkt, die umgesetzt sein wollen. Vielen Jugendlichen wurde deutlich, dass Gott sie gebrauchen will, dass sie den Unterschied machen können, um mit und durch Gott die Welt zu verändern.

Den Slogan „feel it – speak it – do it“ haben die Teilnehmer so verinnerlicht, dass er immer wieder zu hören war, ob beim Essen, bei den vielfältigen Sportangeboten, den Workshops oder in den Kleingruppen.

An einem der Abende waren es die Teilnehmer, die die internationalen Leiter herausforderten. Jugendliche aus verschiedenen Ländern konnten Kommandeurin Cox und General Cox Fragen stellen, die beide sehr offen beantworteten. Manche sehr persönliche Fragen waren nicht einfach zu beantworten. Und so beindruckten beide ihre Zuhörer durch Ehrlichkeit und Authentizität.

Alle Veranstaltungen waren geprägt von der künstlerischen Vielfalt, die in der Heilsarmee zu finden ist. So begeisterten die Jugendbrassband aus den Niederlanden, der Gospelchor aus Schweden und die Worshipband aus Deutschland das Publikum. Sehr beeindruckend waren auch die Darbietungen des Balletttänzers Shaw Coleman, der Tanzgruppe und des Jugendchors, der sich während des Events formiert hatte. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass alle gemeinsamen Veranstaltungen schlicht mit „Celebration“ betitelt waren.

Dass es bei dem ganzen Event nicht nur um Feiern ging, wurde nochmals in der Abschlussveranstaltung deutlich, als fast alle Delegierten auf Pappen das aufschrieben, was sie in Zukunft ändern wollten. In Anlehnung an Nehemia bauten die internationalen und nationalen Leiter aus diesen vielen Gelübden eine Mauer. Im Anschluss an die Predigt des Generals waren so viele Teilnehmer bewegt, dass die Plätze an den Gebetsbänken nicht ausreichten. Auch die Bühne füllte sich, als diejenigen Teilnehmer aufgerufen wurden, die in sich den Ruf verspürten, die Laufbahn zum Heilsarmee-Offizier einzuschlagen. Alle waren Gott dankbar für das, was ER in diesen Tagen bewegt und angestoßen hat. Beten wir, dass diese Welle in die einzelnen Länder hineingetragen wird und weiterollen kann.

Kapitänin Christiane Walz

Weitere Informationen zu EYE_2014

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