Jahrhundertflut: Heilsarmee hilft in Süd-Indien

Fluthilfe der Heilsarmee in Südindien

Die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten haben im südindischen Bundesstaat Kerala etwa 350 Menschenleben gefordert. Nach neusten Berechnungen wurden 900.000 Menschen obdachlos und halten sich in über 5.000 Notlagern auf. Die Heilsarmee arbeitet vor Ort mit lokalen Behörden und anderen Hilfsorganisationen zusammen, um dringendsten Nöten zu begegnen.

Zunächst versorgte die Heilsarmee unter schwierigen Bedingungen 6.000 Menschen in den von der Überschwemmung betroffenen Gebieten Kottayam, Thiruvalla, Mavelikara und Peermade mit sauberem Trinkwasser und Notfallpaketen. Ähnliche Maßnahmen wurden für Überlebende der Schlammlawinen getroffen, die Dutzende von Häusern und Geschäften im Bezirk Kozhikode beschädigten oder zerstörten. Obwohl das Gebiet etwa 150 Kilometer vom nächstgelegenen Zentrum der Heilsarmee entfernt liegt, konnte ein Notfallteam 30 Familien vor Ort beim Wiederaufbau ihrer Häuser helfen. „Auch wenn die Not nach wie vor sehr groß ist, war diese Maßnahme doch hilfreich, um Tränen zu trocknen und Hoffnung und Sicherheit zu vermitteln“, erklärt der Leiter des Heilsarmee-Territoriums Indien Süd-West, Oberst Nihal Hettiarachchi.

Medizinische Versorgung und Unterkünfte

Da in der gesamten Region Straßen- und Bahnverbindungen unterbrochen sind und die Kommunikation stark beeinträchtigt ist, hat die Heilsarmee ein 45-köpfiges nationales Katastrophenschutz-Team eingesetzt, das die Heilsarmee-Offiziere, -Soldaten und Freiwilligen vor Ort ergänzt, die den dringendsten Nöten in der Region begegnen. Inzwischen kümmert sich das Team um die Bedürfnisse von weiteren 8.000 besonders schutzbedürftigen Menschen. Dies beinhaltet medizinische Hilfe in einer Reihe von Notlagern. Ungefähr 8.250 Männer, Frauen und Kinder in Idukki und Malapuram werden zudem mit Notvorräten, Matratzen und Bettzeug versorgt. In diesen Gemeinden stellt die Heilsarmee auch Baumaterialien für obdachlose Familien zur Verfügung, damit diese sich provisorische Unterkünfte bauen können.

Neben der Nothilfe erhalten die betroffenen Menschen in der Überschwemmungsregion auch seelsorgerische Unterstützung. Der Koordinator der Hilfsmaßnahmen, Major Jacob J. Joseph, erklärt, dass die Hilfe „ohne Ansehen der Person“ erfolgt, aber auch „unsere christliche Liebe zum Ausdruck bringt“ und dass die Opfer der Überschwemmungen mit Gottes Liebe, Fürsorge und Schutz versorgt werden.

Unterstützen Sie die Heilsarmee in Süd-Indien mit einer Spende unter dem Stichwort: Fluthilfe Indien.

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Verwendung: Fluthilfe Indien

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