Heilsarmee hilft nach Zyklon in Sri Lanka
Ein Zyklon hat am 28. November in Sri Lanka schwere Verwüstungen hinterlassen. Es gab mindestens 600 Todesopfer, 200 Personen gelten weiterhin als vermisst. Rund 75.000 Häuser wurden beschädigt oder zerstört. Anhaltender Regen führte besonders in der zentralen Bergregion zu Erdrutschen. Die Heilsarmee hat unmittelbar nach der Katastrophe Teams in die am stärksten betroffenen Gebiete entsandt. In enger Zusammenarbeit mit staatlichen Katastrophenschutzbehörden verteilt sie warme Mahlzeiten, Trinkwasser und wichtige Hilfsgüter. Lokale Zentren der Heilsarmee bieten obdachlos gewordenen Familien Schutz. Zudem unterstützt die Heilsarmee die Blutspendeaktionen der nationalen Gesundheitsdienste und verteilt Hygienesets. Oberst Nihal Hettiarachchi, Leiter der Heilsarmee in Sri Lanka, würdigte den Einsatz der vielen freiwilligen Helfer: „Unsere Freiwilligen sind das Herzstück unserer Hilfe. Wir stehen an der Seite der Menschen in Sri Lanka und helfen ihnen beim Wiederaufbau.“
Der Zyklon Ditwah gilt als der heftigste Sturm, der das Land in diesem Jahrhundert getroffen hat.