Irak

Abzug von Heilsarmee-Hilfsteam aus Amarah wegen Unruhen im Südirak

Wegen der Unruhen im Südirak wurden die Mitglieder des Hilfsteams der Heilsarmee zwischenzeitlich aus Amarah abgezogen. Sie sind zur Versorgungsbasis in Kuwait City zurückgekehrt. Die Mitarbeiter der Heilsarmee sind nicht bedroht worden, doch die aufgeheizte Atmosphäre und die Schwierigkeiten bei den Fahrten zu den einzelnen Hilfsprojekten in Amarah haben diesen Schritt notwendig gemacht. Das Team ist dankbar für die Unterstützung der irakischen Mitarbeiter und der Ortsvorsteher.

Die Heilsarmee ist seit April 2003 im Irak im Einsatz und hat beim Wiederaufbau der Stadt Amarah seit August 2003 eine wichtige Rolle gespielt. Zu den abgeschlossenen Projekten gehören die Renovierungen von drei Kliniken und über 40 Schulen, in denen jetzt hunderte Schüler Unterricht und Berufsausbildungen erhalten; Straßenlaternen wurden aufgestellt; viele weitere Baumaßnahmen für eine verbesserte Wasserversorgung und sanitäre Anlagen in der Stadt wurden vorgenommen.

In Zusammenarbeit mit anderen Organisationen konnte die Heilsarmee große Mengen Hilfsgüter verteilen und Kinderspielplätze neu ausstatten. Die Heilsarmee will das erfolgreiche Wiederaufbauprogramm in Amarah nicht aufgeben und deshalb wird die Arbeit dort vom 20-köpfigen irakischen Team fortgeführt, das jetzt erst einmal ohne die Unterstützung der ausländischen Teammitglieder weiterarbeitet.
INR/IHQ

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