Eine Kirche auf Rädern?!

„Wenn die Menschen nicht mehr in die Kirche kommen, dann muss die Kirche eben zu den Menschen kommen.“ Mit diesen Worten des Heilsarmee-Gründers, William Booth, unterstrich der Divisionschef, Major Poldi Walz, den Auftrag der „Kirche auf Rädern“. Zur Vorstellung und Einsegnung dieses neuen und außergewöhnlichen Fahrzeuges waren etwa 100 Menschen auf den Theaterplatz in Meißen gekommen.

Major Poldi Walz betonte zu diesem Anlass, wie begeistert er war, als Sergeant Dueck, der ehemalige Leiter der Heilsarmee Meißen und Ole Per Wähling, ein Meißener Geschäftsmann die Idee hatten, eine Kirche auf Räder zu stellen. Und so entstand dieses Projekt, das nach langer Planung nun endlich auch offiziell seiner Bestimmung übergeben werden konnte.

Dompropst und Superintendent i.R. Andreas Stempel weihte die neue Kirche für ihren Dienst. Der Meißener Bürgermeister, Hartmut Gruner unterstrich, wie wichtig dieser neue Dienst der Heilsarmee ist. Schon seit zwei Jahren fuhr die Heilsarmee mit verschiedenen mobilen Suppenküchen Orte in der Umgebung Meißens an, um Kontakte zu Menschen zu knüpfen und sie mit der Frohen Botschaft vertraut zu machen. Und da Liebe immer durch den Magen geht, bieten die Heilsarmeeleute auch immer ein heißes Getränk oder auch einen Teller Eintopf an.

Heilsarmee-Sergeant Gerry Dueck verwies auf den biblischen Auftrag der Heilsarmee, wie er in Lukas 14,23 beschrieben wird: „Der Herr sagte zu zu seinem Knecht: ,Geh auf die Landstraßen und an die Zäune draußen vor der Stadt, wo die Landstreicher sich treffen, und dränge die Leute hereinzukommen, damit mein Haus voll wird!'“ - Wir dürfen auf die Zukunft dieser mobilen Kirche gespannt sein.

Zum TV-Bericht des MDR über die Arbeit der Kirche auf Rädern

Zum Zeitungsbericht des Wochenkuriers über die Einweihung der Kirche auf Rädern

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