Menschen in Not beistehen

Die Heilsarmee erinnert an den Gründertag

Vor etwas mehr als 156 Jahren predigte William Booth als Pastor einer evangelischen Freikirche vor einigen Menschen. Doch ihm und seiner Frau Catherine war klar, dass Pastor einer Gemeinde zu sein, nicht der Weg ihres Lebens sein sollte. Schließlich hörten William und Catherine auf ihr Gefühl und sie vertrauten Gott, als sie ihre Gemeinde verließen und nach London zogen. Dort wurde William dazu eingeladen, im östlichen Viertel Londons eine Predigt zu halten. Er und seine Frau begegneten in diesem Teil der Stadt so viel Armut und Leiden, dass beide ihre Bestimmung sofort erkannten.

Die Heilsarmee wurde gegründet und widmet sich seither allen Menschen, die sowohl seelischer als auch körperlicher Hilfe bedürfen. So wurden Hungernden Brot gereicht, Verletzte versorgt, und die Menschen, denen Unrecht getan wurde, erhielten Unterstützung. Dieser Dienst, der 1865 seinen Ursprung nahm und dem seither so viele Menschen in so vielen Ländern nachgegangen sind, begründet sich aus der Liebe zu Gott.

Bis heute haben sich die Umstände mehrmals geändert. Weltkriege sind über die Länder gezogen und Wirtschaftskrisen haben viele in die Armut gestürzt. Drogen und Alkohol beherrschen die Gedanken zu vieler Menschen und eine Pandemie hat bisherige Grundsätze erschüttert. Doch der Auftrag, Menschen zu helfen, egal woher sie kommen, oder welche Stellung sie in der Gesellschaft begleiten, ist über die Jahre der gleiche geblieben.
Daher erinnern wir uns gerne an unsere Anfänge zurück und schauen zuversichtlich in die Zukunft, weil Gedanke der Heilsarmee solange bestehen bleibt, wie es Menschen gibt, die sich für andere einsetzen.

Wenn Sie Interesse an der Geschichte der Heilsarmee haben, schauen Sie gerne hier vorbei.

Zu William Booths bekanntesten Zitaten gehört dies:

„Solange Frauen weinen, wie sie das heute tun, werde ich kämpfen; solange Kinder hungern, wie sie das heute tun, werde ich kämpfen; solange Männer ins Gefängnis gehen, hinein und heraus, hinein und heraus, wie sie das heute tun, werde ich kämpfen; solange es noch einen Trinker gibt, solange noch ein verlorenes Mädchen auf der Straße steht, solange es noch eine Seele ohne das Licht Gottes gibt, werde ich kämpfen; ich werde kämpfen bis zum Ende!”

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