Stellungnahme der Heilsarmee zur Trennung von Familien an der US-Grenze

Archivbild aus dem Jahr 2007: Eine US-Grenzbeamtin tastet eine junge Immigrantin ab. Public Domain, Quelle: wikimedia.org
Archivbild aus dem Jahr 2007: Eine US-Grenzbeamtin tastet eine junge Immigrantin ab. Public Domain, Quelle: wikimedia.org

Die Heilsarmee in den USA hat am 20. Juni 2018 die folgende Stellungnahme zur Trennung von Familien an der US-Grenze abgegeben:

Die Heilsarmee ist seit jeher der Überzeugung, dass notleidende Einzelpersonen und Familien mit Liebe und Mitgefühl behandelt werden sollten, und dass diejenigen, die in einer Position sind, ihnen zu helfen, die Verantwortung tragen, dies auf eine Weise zu tun, die die Würde und Menschlichkeit der anderen wahrt. Kinder an der Grenze der Vereinigten Staaten von ihren Eltern zu trennen, hat weder direkt noch indirekt einen Platz in der amerikanischen Immigrationspolitik oder ‑praxis.

Die Tatsache, dass dies bereits Tausenden von Müttern, Vätern, Söhnen und Töchtern widerfahren ist, lässt uns niederknien, um für ihr Wohlergehen, ihre rasche Wiedervereinigung und ein sofortiges Ende dieser Praxis zu beten. Die Heilsarmee weiß aus unmittelbarer Erfahrung, welche persönlichen und gesellschaftlichen Folgen getrennte und zerrüttete Familien besonders für Kinder haben, und wir fordern die Verantwortlichen auf Bundesebene auf, Lösungen zu finden, um die betroffenen Familien rasch wieder zusammenzuführen und zu verhindern, dass solche Tragödien in Zukunft weiterhin geschehen.

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