Chorwochenende und Familiengottesdienst in Berlin-Friedenau und Berlin-Schöneberg

Chorwochenende und Familiengottesdienst in Berlin-Friedenau und Berlin-Schöneberg
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Chorwochenende und Familiengottesdienst in Berlin-Friedenau und Berlin-Schöneberg Nachdem im letzten Jahr die Chorproben immer schlechter besucht wurden und der Chorgesang schließlich "eingeschlafen" war, beschlossen die Korpsoffiziere von Friedenau und Schöneberg (Majore Reinhold und Ruth Walz) einen neuen Versuch zu wagen: ein Chorwochenende. Als Leiter wurde Kapellmeister Martin Steiner aus Korps Hamburg eingeladen und es meldeten sich 20 interessierte Sänger an. In drei Übungseinheiten am Samstag machte Martin Steiner die Sangesfreudigen mit neuen Liedern vertraut. Der Chor machte innerhalb weniger Stunden erstaunliche Fortschritte, so konnte am darauf folgenden Sonntag der Familiengottesdienst mit vier Liedern des neu entstandenen Chores umrahmt werden.

Ein Lied war für dieses Wochenende geradezu sprichwörtlich: "Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen." Der Familiengottesdienst, der gemeinsam von den Korps Friedenau und Schöneberg durchgeführt wurde, war mit über 90 Personen sehr gut besucht. Und er bot Ungewöhnliches. So wurde der Gesang in der Lobpreiszeit nicht mit Klavier und Gitarre begleitet, sondern von den Bläsern der beiden Musikkorps, die damit unter Beweis stellten, dass sie auch hier sehr einfühlsam und schwungvoll mitgestalten können. Ein Puppenspiel und moderne Kinderlieder rundeten das Programm ab.



In seiner Bibelansprache über Matthäus 12,46-50 ging Major Walz auf das Thema "Familie" ein. Er betonte, dass im doppelten Sinne Familiengottesdienst gefeiert wird, einmal, weil wir uns als Familien treffen und den Gottesdienst für Familien gestalten und zum anderen, weil wir zur Familie Jesu gehören, ja noch viel mehr, weil Jesus uns zu seinen Freunden gemacht hat, wie wir es in Johannes 15,15 lesen können. Die Gottesdienstbesucher gingen begeistert nach Hause und einige, die zum ersten Mal eine Heilsarmeeversammlung besucht hatten, erklärten, dass dies bestimmt nicht das letzte Mal gewesen sei.

rpw

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