Ostergarten

Im Ostergarten erwartet Sie eine Zeit- und Gefühlsreise durch inszenierte Räume. Ein Reisebegleiter führt Ihre Gruppe in die Situation im Land Israel vor ca. 2.000 Jahren. Er begleitet Sie zu den verschiedenen Stationen in den letzten Tagen von Jesus und lädt ein, sich auf verschiedene interaktive Elemente einzulassen.

Sie erleben den Jubel, mit dem Jesus in Jerusalem empfangen wurde, spüren die Atmosphäre beim letzten Passahmahl mit seinen Jüngern, hören das Zwiegespräch zwischen Christus und seinem himmlischen Vater im Garten Gethsemane. Durch die Schilderung des römischen Hauptmanns werden Sie hinein genommen in die Geschehnisse am Kreuz und folgen dem Sohn Gottes durch das Grab in die Freude der Auferstehung. Sie hören, sehen und riechen in einem "Auferstehungsgarten“ von seinem Sieg über den Tod.

Herzliche Einladung

Anmeldung

Bitte tragen Sie sich in ein Feld zu ihrem gewünschten Termin und Zeit ein.

Tragen Sie sich dort in einem der 10 Felder ein, in dem noch keine Person eingetragen ist. Wenn Sie eine Kinderführung wünschen, vermerken Sie dies bitte.

Sollte die Tabelle nicht funktionieren, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular um sich anzumelden

Pro Führung stehen maximal 10 Plätze zur Verfügung.

Vielen Dank.

Der Ostergarten Foto: https://www.flickr.com/photos/rainer_klute/16577429838

Erfahrungsbericht

Mein Gang durch den Ostergarten.

Wenn ich die Ostergeschichte in der Bibel lese, wie Jesus verhaftet, bespuckt, verhöhnt und gequält wird, ist das schon schwer zu verarbeiten. Aber wenn man dann durch den Ostergarten geht, ist man körperlich mittendrin!

Am Eingang steht ein Korb mit Steinen großen, kleinen runden und eckigen jeder der Teilnehmer nimmt sich so ein Stein und trägt in mit sich. diese Steine symbolisieren die Last, das getrennt sein von Gott, die Sünden, auch die kleinen versteckten die jeder von uns mit sich rumträgt.

Das Gefühl im Garten Gethsemane war sehr bedrückend, man konnte förmlich spüren wie Jesus im Gebet die Angst vor dem hatte, was noch vor ihm liegt. Als wir zum Feuer komme, wo damals Petrus stand, und der Hahn krähte bekommt das Glaubensbekenntnis neue Bedeutung. Der Alltag ist es der mich fragt: Bist du nicht auch einer seiner Jünger der mit ihm geht??

Als wir zum Kreuz kamen und dort standen wo auch die Dornenkrone hing, fing ich an zu frieren und eine Schauer lief mir über den Rücken, mein Herz schmerzte, und ich spürte ein Pochen in meinen Händen und Füßen ähnlich wie Hammerschläge. Am Kreuz legte jeder, mit seinen Gedanken beschäftigt, seinen Stein ab.

Auch ich legte meinen Stein den ich am Eingang zu Beginn der Führung mitgenommen hatte am Kreuz ab. Mir liefen die Tränen und ich merkte erneut die Freiheit die mir Jesus Geschenkt hat und dass die Last die ich mit mir trug fort war.

Und ich erlebte erneut die Gnade durch die ich gerettet wurde.

Werner T.