Bibelcheckerfreizeit 2025
Freizeiten sind einfach eine großartige Chance, die Menschen um sich herum, seine Umgebung und Gott auf eine ganz besondere Art besser kennenzulernen und dabei eine richtig gute Auszeit vom Alltag zu nehmen. Unsere diesjährige Reise stand unter dem Motto: „Täter des Wortes, nicht Hörer allein“. Mit frisch designten T-Shirts zu diesem Bibelvers starteten wir direkt mit einer Challenge. Unser Ziel war es, unser Handy so wenig wie möglich zu nutzen, um die gemeinsame Zeit in vollen Zügen genießen zu können. Und genau das haben wir getan! Wir starteten auf eine Autofahrt mit viel Musik, guten Gesprächen sowie Kartenspielen und mussten feststellen, dass das Gefühl, einfach im Moment zu leben – ohne Scrollen, ohne Ablenkung – unglaublich schön ist und einiges an Erlebnissen bereithält.
Unser erstes Abenteuer begann direkt beim Zeltaufbau, da uns Friesland mit windigem Nieselwetter begrüßte. Dazu kam noch, dass auch einige der Zelte sich nicht ganz nach Plan aufbauen ließen oder einfach zerfielen. Das Abendessen kam also gleich gelegen, um sich zu entspannen und über die kleinen Pannen lachen zu können. Abgerundet wurde der Abend mit einem geistlichen Input und Zeit in der Gemeinschaft, am See oder einfach beim Lesen.
Richtig gute Laune verbreiteten die warmen Sonnenstrahlen am nächsten Morgen, die nach einer verregneten Nacht jedem ein Lächeln ins Gesicht zauberten. Auf dem Programm stand für diesen ersten vollen Tag – neben Andacht und gemeinsamer Zeit zum Reden in Kleingruppen und beim Essen vorbereiten – eine Wattwanderung. Nach kurzer Fahrt standen alle mit den Füßen im weichen Schlick, erstaunt über die ziemlich angenehme Temperatur im Vergleich zum windigen Seewetter. Umgeben zu sein vom Meer, wie wir feststellen durften, ist ein atemberaubendes Gefühl. Genauso atemberaubend war auch der plötzliche Regenschauer, der uns auf unserem Rückweg überraschte. Bei heftigen Böen, die die Regentropfen nur so umherpeitschten, kämpften wir uns lachend und gleichzeitig fasziniert von der Kraft des Windes zurück. Wenn das mal kein Erlebnis war, das zusammenschweißt!
Der darauffolgende Tag war ganz der persönlichen Zeit mit Gott und dem Beisammensein mit Freunden gewidmet. Nach einem ausgiebigen Frühstück gab es „Mensch ärgere dich nicht“ und Uno in Dauerschleife, genauso aber auch Gespräche, und andere nutzten die Zeit zum Spazierengehen. Während eine Gruppe sich ein wenig später zur Vorbereitung des Mittagessens in die Küche begab, wurde auf dem Zeltplatz weiter ausgelassen gespielt und gelacht oder einfach die Seele baumeln gelassen. Am Nachmittag ging es dann tiefer. In der verbleibenden Zeit ging es darum, sich neu auf Jesus auszurichten. In Kleingruppen oder allein konnte sich jeder nach Belieben einfach mal alles von der Seele reden oder reflektieren, um im Gebet den Fokus neu auf Gott zu legen. Diese Zeit war absolut segensreich und ließ zu, dass die Probleme des Alltags, alle Sorgen und Nöte ihren Platz zum Aussprechen fanden und wir wirklich loslassen durften, um uns gestärkt und ermutigt abends müde in den Schlafsack zu wickeln.
Die gemeinsame Zeit hat uns unendlich gutgetan und gibt das Gefühl, bereit zu sein, selbst wieder mit neu gewonnener Kraft in den Alltag zurückzukehren und auch nach der Freizeit Täter des Wortes zu bleiben – aber vor allem zu wissen, dass wir nicht nur irgendeine Gruppe sind, sondern eine Gemeinschaft, in der jeder einfach so sein darf, wie er ist, und immer Unterstützung bekommt.
Wir freuen uns, dass unsere Freizeit so bereichernd und gelungen war! Ein besonderer Dank gilt der Johanneum Stiftung - Chemnitz, durch deren großzügige Unterstützung dieses Projekt erst möglich wurde.
Ein weiterer Dank gilt der großartigen Saatgutstiftung. Durch ihre großzügige Unterstützung war es möglich, dass einige Jugendliche mitfahren konnten, denen die Freizeit sonst nicht möglich gewesen wäre-