EYE 2025
Mit Rucksäcken voller Vorfreude, Bibeln im Gepäck und einer ordentlichen Portion Abenteuerlust haben wir uns nach unserer Freizeit auf den Weg zum EYE 2025 der Heilsarmee gemacht. Vier Tage lang waren wir Teil eines bunten Treffens von Jugendlichen aus ganz Europa – mit ganz viel Musik, Gebet, spannenden Workshops und Begegnungen, die inspirieren und bewegen. Zwischen Lobpreis, tiefen Gesprächen und gemeinsamen Aktionen erlebten wir, wie Glaube praktisch wird und Gemeinschaft über Länder- und Sprachgrenzen hinweg lebendig ist.
Als wir auf dem bereits gut gefüllten Parkplatz ankamen, begrüßte uns der kleine Ort in den Niederlanden erst einmal mit Nieselwetter. Der erste Gedanke: „Bitte nicht noch einmal verregnetes Wetter.“ Im Endeffekt ließ sich daran aber vorerst auch nichts ändern, und ehe wir uns die Stimmung verregnen ließen, bauten wir lieber schnell die Zelte auf, machten alles regensicher und verließen unseren Zeltplatz in Richtung der Main Area, in der am Abend der erste wichtige Programmpunkt stattfinden sollte. Die sogenannten Main Sessions, die jeweils früh und abends stattfanden, bestanden aus Lobpreiszeiten, Andacht und Gebet. Sie standen unter dem Motto „Look up!“, wobei jeden Tag unterschiedliche Aspekte betrachtet werden sollten. Entsprechende Workshops, Podiumsdiskussionen und kleinere Andachten bereicherten über alle Tage hinweg diesen geistlichen Input.
Der erste Abend klang nach viel guter Musik entspannt aus. Dafür stand auf dem weitläufigen Gelände die Chill-Area, ein Bereich mit bequemen Sitzmöglichkeiten, zur Verfügung. Wer noch weiter feiern wollte, ging ein paar Schritte weiter in die Silent Disco oder nahm an anderen Angeboten wie einem Spieleabend oder Fragerunden teil. Das Wetter hatte sich inzwischen auch stabilisiert und sollte im Verlauf der nächsten Tage nicht nur besser, sondern richtig sommerlich werden. Die Laune war bestens und das Gefühl, Teil einer so großen Familie zu sein, einfach umwerfend. Als mit einer letzten, ruhigen Lobpreissession um Mitternacht dann endgültig der Tag beendet wurde, fielen alle redlich erschöpft in ihre Betten – oder eher Zelte.
Viel Zeit für Schlaf blieb jedoch nicht, da am nächsten Morgen um 9 Uhr bereits die nächste Lobpreiszeit anfing und davor ja noch ordentlich gefrühstückt werden wollte. So nahm unser Tag mit Main Session, Mittagessen und Workshops am Nachmittag seinen Lauf. Daneben waren aber auch ein Gebetszelt, Sport- und Kreativbereich, Musikangebote und natürlich die Chill-Area mit verschiedenen Gesellschaftsspielen jederzeit geöffnet. Die Zeit verging wie im Flug und zog mit verschiedenen Angeboten wie Karaoke und Sternegucken am Abend an uns vorüber.
Es folgten zwei weitere Tage, die uns sowohl geistlich als auch kulturell bereicherten. Trotz unterschiedlicher Interessen und verschiedener Veranstaltungsbesuche traf man sich beim „Mensch Ärgere Dich Nicht“ immer gern oder verbrachte auch mal zwei Stunden mit anderen Jugendlichen aus Spanien, der Schweiz und vielen weiteren Nationen, um zu reden und sich wortwörtlich über Gott und die Welt zu unterhalten. Was ein Segen! Über die Zeit lässt sich nur sagen, dass es eine grandiose Ermutigung ist, zu wissen, dass es so viele junge Menschen gibt, die Jesus lieben und in seinem Namen zusammenkommen, um eben mehr als nur das kleine schwarze Handydisplay zu sehen. Look up – einfach mal weg vom Handy und hinein in eine unfassbar warmherzige Gemeinschaft und in die Arme eines Gottes, der so viel mehr für uns bereithält, als wir uns vorstellen können.
Wir freuen uns, dass EYE so bereichernd und bewegend war! Ein besonderer Dank gilt der Saat.gut-Stiftung, durch deren großzügige Unterstützung unsere Teilnahme erst möglich wurde.