Verabschiedung eines „Urgesteins“
Leider müssen wir uns ab November von unserem langjährigen Mitarbeiter, Kollegen und Hausmeister Michael (Ilt) Wächtler verabschieden. „Hausmeister“ ist etwas kurz gegriffen, denn er hat nicht nur immer wieder kreative Lösungen für unsere technischen und handwerklichen Probleme gefunden, sondern war noch viel mehr:
· Morgens wenn man kam, stand meist schon ein duftender Kaffee und die ein oder andere Leckerei bereit
· Die liebevoll Stundis“ genannten Sozialstundenableistenden fanden in ihm einen Anleiter, der ihnen bis zu einem gewissen Maß immer wieder neue Chancen gab
· Jemand, der fürs Team immer mitdachte, vor allem wenn gemeinsame Aktionen anstanden und viele wichtige Kontakte knüpfte und pflegte u. v. m.
Auf all das müssen wir jetzt leider verzichten und wir werden ihn vermissen. Aber wir wünschen ihm einen gelungenen Start in einem spannenden neuen Aufgabengebiet.
Lassen wir ihn auch selbst noch einmal selbst zu Wort kommen:
15 Jahre Arbeitsort Heilsarmee klingt für mich ganz schön lang und irgendwie auch schon etwas alt. Somit habe ich beschlossen, mich neu zu orientieren und etwas anderes zu tun. Daher werde ich demnächst bei einem anderen sozialen Träger auf dem Chemnitzer Sonnenberg arbeiten. Auch wenn ich weiß, alles hat seine Zeit, ist dies auch mit etwas Wehmut verbunden. Es bleiben viele schöne Begegnungen und unschätzbare Erfahrungen. In dieser Zeit durfte ich insgesamt 297 Personen, die ihre 11862,5 Strafstunden ableisten mussten, anleiten - zudem noch etliche Praktikanten und Ehrenamtliche, denen das familiäre Umfeld Stabilität und ein Stück Heimat gab. Bauliche Herausforderungen mit Erfolgen und manche Notlösung, die sich stabiler zeigt als gedacht, werden bleiben. Danke für die Zeit voll an Ausprobieren, Erfahrung sammeln und Begegnungen mit wundervollen Menschen.