Familientag Nord-Division

Familientag Nord-Division
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Familientag Nord-Division: "Wir haben ein kleines Zwischenhochdruckgebiet für Munster bestellt!", lachte das junge Ehepaar mit einem Blick auf den strahlend blauen Himmel über der Lüneburger Heide. "Überall in Deutschland kann es regnen, aber hier heute nicht." Und so kam es auch. Salutisten und Freunde aus Norddeutschland kamen für den jährlichen Tag der Familie der Nord-Division (Majore Rudolf und Christine Schollmeier) zusammen, der sich in diesem Jahr "Rund um die Bibel" rankte. Auf dem Tagesprogramm prangte – wie auf der Bühnenrückwand – eine große schwarze Bibel. Doch drum herum gruppiert waren Symbole der vielen Dinge, die man erst findet, wenn man dieses dicke Buch aufmacht: Lieder, Poesie, Gesetzgebung, Rat, Liebesgeschichten, Kochrezepte, Abenteuer, Quelle der schönen Künste, Gebete

Im Familiengottesdienst hörte und sah man Beispiele des vielfältigen Inhalts: So sangen wir Bibeltexte, hörten vertonte Bibelverse vom vereinigten Musikkorps, sahen den Barmstedter Mädchen beim Anbetungstanz zu. Einige der mutigeren Kleinkinder hatten sich als biblische Gestalten verkleidet, die die Erwachsenen raten mussten. Ein Interview mit den neuen Korpsoffizieren in Hannover, Kapitäne McPherson, gehörte dazu, wie auch die Worte des Leiters der Arbeitsgemeinschaft Soldatenseelsorge, Pfarrer Zunke, über die Wegweisung in seinem Leben durch Bibelverse.

Pfarrer Zunke hatte nach der Wiedervereinigung eine Multimediaschau über die Bibel für die Bundeswehrsoldaten in den neuen Bundesländern entwickelt, und um dies beim Familientag zu zeigen war er auch von Celle nach Munster gekommen. Doch nicht nur das Video über die Bibel konnte man sich anschauen, es gab rund um die Bibel eine Spielstraße für die Kinder, ein Straßentheaterstück zum Improvisieren für die Jugendlichen (mit anschließender Uraufführung), eine Wohlfühloase des Missionsteams, Spiele für Jung und Alt. Wer wollte, konnte sich an einem Bibelquiz beteiligen oder sich kreativ betätigen, basteln oder alte Lieder singen. Und wenn man gar nichts machen wollte, dann trank man Kaffee oder besorgte sich ein Würstchen vom Grill oder ein Fischbrötchen, hörte dem Musikkorps zu und genoss den Sonnenschein des Munsteraner Zwischenhochs.



Dank der Spenden und der fleißigen Arbeit der Heimbundschwestern im Norden konnten fast € 6.500,- für die "Aktion Nächstenliebe" 2003 gemeldet werden. Und dass dieses Geld für einen guten Zweck gespendet wurde, davon konnte sich jeder überzeugen, der das TV-Video über die Arbeit von Kapitänin Susanne Kettler in Klaipeda (Memel)/Litauen noch einmal ansah. Nicht zufällig kamen an diesem Tag noch zusätzliche Spenden, um das Ergebnis des Vorjahres zu übertreffen. Etliche, die zum ersten Mal bei einem solchen Divisionstreffen waren, fragten nach dem Datum des nächsten Treffens. Dann also bis nächstes Jahr im September in der Lüneburger Heide!
Ch. Sch.

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