Offiziers- und Mitarbeiterkonferenz des SüdWest-Distrikts

Silvia Cox, Internationale Präsidentin der Frauenorganisationen der Heilsarmee, und General André Cox, Internationaler Leiter der Heilsarmee
Unsere Gäste, General i. R. André Cox und Kommandeurin Silvia Cox, nahmen uns mit auf eine Reise um die ganze Welt.

Neben dem Jahresmotto „Wie Jesus handeln“ stand bei unserem Treffen das Thema „Offenes Fenster in die internationale Heilsarmee“ im Mittelpunkt. Unsere Gäste, General i. R. André Cox und Kommandeurin Silvia Cox, nahmen uns mit auf eine Reise um die ganze Welt. Es war beeindruckend zu hören, wie die Heilsarmee in Afrika, Asien und China wächst und dort sehr viele Soldaten aufgenommen werden. Auch der Einblick in Abläufe, zum Beispiel wie Neueröffnungen angegangen werden, hat unseren Horizont erweitert und gezeigt, dass dabei Gottes Wirken sowie Planung und Administration Hand in Hand gehen. Im Gottesdienst kam gut zum Ausdruck, dass, wenn wir wie Jesus handeln wollen, die Überzeugung über die Berufung wichtig ist und dass keine bitteren Wurzeln in uns sein sollten, sondern Jesus unser Mittelpunkt ist.

Weil nicht in allen Ländern die Heilsarmee in gleicher Weise wächst und wir im Distrikt SüdWest kein besonderes Wachstum verzeichnen können, stellten wir uns auch die Frage: Was würde Jesus tun? Dazu betrachtete Majorin Daniela Zurbrügg  mit uns den Dienst von Nehemia. Tiefgründig und praktisch erarbeitete sie mit uns, was Nehemia alles durchlebt hat. Wie er im Babylonischen Exil Kunde bekam von der zerstörten Mauer der Stadt Jerusalem und davon tief betroffen war; und wie er Mut fasste, zu König Artaxerxes ging und die Erlaubnis erwirkte, nach Jerusalem zurückzukehren und die Stadtmauer gemeinsam mit dem Volk wiederherzurichten. Egal, wie viele Steine ihm auch in den Weg gelegt wurden, immer und immer wieder: Er hielt trotzdem treu an Gott fest. Durch nichts ließ er sich abhalten und konnte zudem die Angriffe des Feindes durchschauen und abwehren. Auch Nehemia hatte eine Ist-Analyse gemacht, daraus einen klaren Plan entworfen und dann umgesetzt. Der Herr war mit ihm und segnete ihn. Das wünsche ich mir auch für uns: Dass wir bereit sind, alles auf uns nehmen, um Gottes Auftrag zu erfüllen, damit Menschen gerettet werden. Dass wir uns vom Heiligen Geist anzünden lassen und als brennende Fackeln ein Licht für diese Welt sind.

Auxiliar-Kapitänin Silvia Berger

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