Aktion Nächstenliebe 2014
Perspektive für Kinder in El Salvador
Die Heilsarmee möchte sich für die Kinder in Usulután, El Salvador einsetzen und dazu beitragen, dass sie eine bessere Ernährung und Bildung bekommen. Darüber hinaus liegt den MitarbeiterInnen der Heilsarmee auch das geistliche Wohl der Kinder und ihrer Familien am Herzen.
Ihre Hilfe ist gefragt!
Für ungefähr 30 Kinder ist dreimal wöchentlich die Tagesstätte mit Kantine geöffnet. Die Kinder bekommen in dieser Einrichtung der Heilsarmee eine gesunde, ausgewogene und ausreichende Ernährung. Für den Essensraum, der nur unzureichend möbliert ist, sollen jetzt geeignete Möbel und auch Geschirr angeschafft werden. Ebenso notwendig ist die Anschaffung von Schuhen und Kleidung für die Kinder.
Die Heilsarmee vor Ort regt die Eltern an, in der Kantine mitzuhelfen. Geplant sind besondere Schulungen, die die Grundlagen von Hygiene und Ernährung vermitteln.
Bessere Beziehungen zwischen Eltern und Kindern – das fördert die Heilsarmee, indem sie Eltern bewusst bei besonderen Veranstaltungen (wie dem Mutter- oder Vatertag) mit einbezieht. Die Sonntagsschule, die jeden Sonntag angeboten wird, schafft Möglichkeiten, um den Kindern und ihren Familien Gott näher zu bringen.
Ziel ist es, die Kinder für ihren Alltag in Schule und Familie und auch für ihre Zukunft zu stärken - durch Hilfe bei den Schularbeiten während der Woche und zusätzliche Workshops, um beispielsweise Handarbeitstechniken zu erlernen. Die Heilsarmee in Usulután plant, Lehrer für einen wöchentlichen Förderunterricht einzustellen. Besonders Kinder, die Unterstützung beim Lernen brauchen, sollen eine Chance auf bessere Bildung bekommen.
Die Kinder in Usulután brauchen Perspektiven für eine bessere Zukunft. Helfen Sie mit!
Spendenkonto Heilsarmee, THQ
IBAN DE11 3506 0190 1011 3500 34
BIC GENODED1DKD
Bank für Kirche und Diakonie eG
Stichwort „Aktion Nächstenliebe 2014“
Über El Salvador
El Salvador (spanisch, „Der Erretter“) ist das kleinste Land Zentralamerikas mit der gleichzeitig höchsten Bevölkerungsdichte. Es liegt in einem Erdbebengebiet und grenzt an Guatemala, Honduras sowie an den Pazifik.
Usulután ist ein Bundesstaat in El Salvador. Die gleichlautende Hauptstadt Usulután ist die viertgrößte Stadt des Landes.
Kinder stellen die größte Bevölkerungsgruppe. Sie leiden vor allem an Unterernährung, an den unzureichenden Möglichkeiten zu sauberem Trinkwasser zu kommen und an den eingeschränkten Bildungsmöglichkeiten. Sehr oft müssen schon jüngere Kinder arbeiten, um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Ein zusätzliches Problem ist die hohe Kriminalitätsrate.
Liebe Freunde,
Gemeinsam sind wir stark! Dass dieses Wort stimmt, kann ich zum Beispiel an den Ergebnissen der Aktion Nächstenliebe sehen. Im letzten Jahr sammelten wir für körperlich behinderte Frauen in Ouenzidougou, Mali. Zu der eigenen Not und Ausgrenzung der Frauen kam noch die Not hinzu, die durch die bürgerkriegsähnlichen Zustände zu Beginn des Jahres 2012 entstanden waren. Ich bin sicher, dass unsere Unterstützung den Frauen in ihrer Situation ganz konkret helfen kann.
In diesem Jahr kümmern wir uns darum, dass Kinder gesund und stark und ohne Angst vor der Zukunft aufwachsen können. In Usulután, El Salvador sind gerade die Kinder von Unterernährung und Mangel bedroht. Ich bin sehr froh, dass wir die Heilsarmee vor Ort dabei unterstützen können, die Zukunftsperspektiven einiger Kinder positiv zu verändern.
Machen Sie die Kinder und die Mitarbeiter dort zu Ihrem Gebetsanliegen. Und danke, wirklich danke, für alles, was Sie für die Aktion Nächstenliebe 2014, zugunsten der Arbeit der Heilsarmee in Usulután, spenden.
Ich wünsche Ihnen Gottes reichsten Segen.
Oberstin Anne-Dore Naud
Territoriale Präsidentin „Frauen, Familie & Senioren“
MERCI BEAUCOUP!
Durch Ihre Hilfe im Jahr 2013 werden 60 Frauen mit körperlichen Behinderungen in Ouenzidougou (Mali), ein Stück Unabhängigkeit gewinnen. Der Plan eines Schutzraumes, mit Möglichkeiten zum Treffen, aber auch um Fertigkeiten zu erlernen, ist dadurch für die Frauen greifbar geworden. Dadurch haben die Frauen die Möglichkeit, zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen.