Wie sollen wir beten? - Ein Rückblick auf das Territoriale Gebetstreffen
Beim Gebetstreffen vom 29. bis zum 31. Mai in Bad Blankenburg setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit verschiedenen Arten des Gebets auseinander und nutzten die Gelegenheit, gemeinsam in ihrer Gebetserfahrung und -praxis zu wachsen.
Wie erleben wir das Gebet? Müssen wir auf eine bestimmten Art und Weise beten? Gibt es eine „richtige“ Art zu beten? Wie kann ich Gottes Stimme selber erkennen, wenn ich bete?
Wir sind alle auf einer Reise in unserem Gebetsleben. Keiner von uns hat das Ziel schon erreicht. Wir lernen alle dazu. Aber, wenn wir im Gebet zu Gott kommen wollen, so wie wir sind, was bedeutet das genau?
Solche Fragen standen im Mittelpunkt der Gespräche und Überlegungen beim Gebetstreffens der Heilsarmee in Deutschland. Teilnehmern aus verschiedenen Altersgruppen und Heilsarmee-Standorten Deutschlands trafen sich vom 29. bis dem 31. Mai, um sich diesen wichtigen Fragen zu nähern.
Die traumhafte Umgebung des Evangelischen Allianzhauses in Bad Blankenburg war ein idealer Ort zum Nachdenken, Erholen und für Zeit mit Gott und in Gemeinschaft mit anderen Christen. Es gab die Möglichkeit, verschiedene Gebetsstile zu entdecken, die zu unterschiedlichen Persönlichkeiten passen, und zu erfahren, wie andere Menschen am natürlichsten beten. Es gab Zeit für Spaziergänge in der Natur und für das Zusammensitzen um Gottes Wort herum. Zeit, um darüber nachzudenken, wie die Gebete in der Bibel uns helfen können, in unserer Gebetserfahrung und -praxis zu wachsen. Zum Abschluss des Gebetstreffens versammelten sich alle um eine Weltkarte, um besonders für Deutschland, Litauen und Polen - die drei Länder, die in dieser Region (Territorium) der Heilsarmee miteinander verbunden sind - zu beten. Die Gegenwart Gottes war spürbar, ebenso wie die Sehnsucht, so ein Gebetstreffen nächstes Jahr wieder zu gestalten.
Liesl Baldwin