Mit Gott über Mauern springen

Zu Gast war der Zauberer und Illusionist André Schörnig.

Mit 50 Gästen war der Neujahrsempfang Ende Januar im Erik-Wickberg-Haus wieder gut besucht. Die Veranstaltung ist inzwischen eine Tradition und ein kleines Dankeschön für die gute Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Sozialeinrichtungen in Köln, aus Handwerksbetrieben, Kirchengemeinden, Kostenträgern und der Politik. Der Empfang stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern.“ Wie König David damals aus einer vertrauensvollen Beziehung zu Gott heraus Mauern und Hindernisse in seinem Leben überwunden hat, so können auch wir im 21. Jahrhundert die Erfahrung machen, dass Schwierigkeiten im Alltag kein Hinderungsgrund sind, diese mit Gottes Hilfe zu meistern und Herausforderungen in Angriff zu nehmen. Dazu zählen für uns zum Beispiel die Sanierung des Erik-Wickberg-Hauses oder die Suche nach bezahlbarem Wohnraum innerhalb Kölns.

Der Bezirksbürgermeister von Köln-Ehrenfeld, Josef Wirges, griff das Motto der Veranstaltung auf und berichtete von dem Bemühen, einen religionsübergreifenden Dialog und eine gute Zusammenarbeit mit der DITIB, der Türkisch-Islamischen Union, anzustreben und bezahlbaren Wohnraum für benachteiligte Bürger in Köln zu schaffen. Andreas Zimmermann vom Landschaftsverband Rheinland hielt ein Kurzreferat darüber, ob psychisch erkrankte Wohnungslose in der Eingliederungshilfe oder in der klassischen Wohnungslosenhilfe adäquatere Hilfe bekommen.

Tatsächlich gibt es im Arbeitsalltag immer wieder Vermittlungsprobleme, diese Betroffenen nach ihrer Betreuung in der Wohnungslosenhilfe in der Eingliederungshilfe unterzubringen. Herr Zimmermann betonte, wie wichtig die Motivationsphase in der Einrichtung sei, um diese Menschen auf eine gezieltere Betreuung in der Eingliederungshilfe vorzubereiten.

Eine Vorführung ganz besonderer Art war die Show des Zauberers und Illusionisten André Schörnig (s. Foto), der mit einer trickreichen Vorstellung und seinem lebhaften Temperament die Gäste zum Staunen und zur Begeisterung brachte. Ein umfangreiches Büfett und reichlich Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen, schlossen diesen gelungenen Neujahrsempfang ab.

André Herbst

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