Stille werden

Könnt Ihr euch noch an die Wahlen im Jahre 2000 in den USA erinnern?

Die Präsidentschaftsanwärter Al Gore und W. W. Busch lagen gleichauf. Es dauerte Tage bis die Stimmen mehrmals ausgezählt waren, und W. W. Busch dann endlich mit nur ein paar Tausend Stimmen mehr, zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden war. Als Monate später der 11. September kam und W. W. Busch in den Irak einmarschierte (epochale Ereignisse in der Geschichte), da dachte ich an diese Stille der Tage der Entscheidung - wer der nächste Präsident werden würde. Als wenn die Engel die Zeit angehalten hätten, um für diese Tage der Not den rechten Mann auszusuchen.

So kam mir das damals in meiner geistlichen Wahrnehmung vor.

Und auch jetzt wieder in dieser Zeit der Herausforderung mit der Corona Seuche nehme ich wieder diese Stille wahr. Eine Stille vor einer entscheidenden Wende/Stunde in der Geschichte des Menschen. Die Bibel spricht von dieser Stille und ich würde gerne mit euch heute etwas über diese Stille nachdenken!

Dazu nehme ich eine Bibelstelle aus dem Propheten Habakuk 2,20:

"Der Herr ist in seine Heiligen Tempel. Es sei vor IHM stille alle Welt."

Wie geht es euch? Ich persönlich liebe die Stille. Denn in der Stille kann ich die Stimme meines Herrn besser wahrnehmen.

Gestern las ich auf Welt-Online, dass es weltweit immer mehr Ausgangsperren gibt - durch die Covid 19 - Krise. Kulturelle, sportliche und religiöse Angebote werden verboten, damit die Menschen mit der sich rasant ausbreitenden Seuche nicht infiziert werden. Kinder und Studenten dürfen weltweit nicht zur Schule oder Uni gehen. Jetzt mittlerweile auch in Russland, wo lange so getan wurde, als könne der Virus sich dort nicht ausbreiten. Das öffentliche Leben kommt zum Erliegen, in Berlin werden alle Nachtklubs eingestellt, das Nachtleben, die Partys, die tolle Zeit ist vorbei.

Es wird stiller im Lande, es wird stiller auf der Welt. Ist es das, was der Prophet Habakuk schaute, als er prophetisch schrieb: Es sei stille vor dem Herrn die ganze Welt!?

Auf jeden Fall ist diese Krise ein Aufruf an die Menschheit, anzuhalten, sich zurück zu ziehen und Gott zu suchen. Das kann ich nicht anders sehen und beurteile diese Situation nach Gottes Wort in diesem Sinne! Seit vielen, vielen Jahren bitte ich mit anderen Christen zusammen, unserem Land den Geist der Buße zu senden. Und ich glaube, dass dieser Geist der Buße tatsächlich hier am Werk mitten unter uns ist - in diesem Zeitabschnitt der Corona-Krise. Menschen haben Zeit in sich zu gehen. Sie haben Zeit Gott zu suchen in ihren Ängsten.

Und auch wenn wir keine Gottesdienste mehr abhalten dürfen, kann es sogar heilsam sein. Es kann heilsam sein Jesus selber in seinem Kämmerlein zu suchen und nicht die Hoffnung auf einen Prediger oder Pastor zu setzen.

Für mich ist die Stille also, in die unsere Welt gerade hineingeführt wird, eine Riesenchance zur Umkehr zu Gott. Eine Zeit der Buße. Stille vor Gott ist der erste und entscheidende Schritt sein Leben zu ändern - oder, von Gott ändern zu lassen.

In einer Gebetszeit können wir den Herrn darum bitten, dass er unseren Mitmenschen, aber auch uns selber hilft, diese Zeit der Stille zu einer wirklichen Umkehr zu IHM zu nutzen!

Major B. Friedrichs

Geistliches Wort in der Covid 19 - Krise

In der Zeit des Alten Testamentes wurde das Volk Gottes gefangen gehalten durch die Fremdherrschaft der Ägypter, welche nicht nach den Geboten Gottes lebten. Gott rettete sein Volk aus der Sklaverei durch 10 schreckliche Plagen, welche er über Ägypten kommen ließ. Während der letzten Plage sollte jeder Hausvater das Blut eines Opferlammes mit einem Büschel Ysop auf die Oberschwelle und die Pfosten seines Hauses streichen. An wessen Haus der HERR das Blut des Lammes sah, ließ er den Verderber, während dieser Plage, kein Unheil anrichten.
In der Zeit des Neuen Testamentes, in der wir nun leben, wissen wir, dass Gott die Liebe ist. Er hat seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus am Kreuz auf Golgatha als Lamm Gottes für unsere Sünden geopfert, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Wir dürfen sagen: Das Blut Jesu rettet uns vor dem Zorn Gottes.
Jesus hat vorhergesagt, dass, bevor er auf diese Erde als Gott-König zurückkommt, schreckliche Plagen über diese Welt kommen werden. Er spricht von Kriegen, Seuchen, Erdbeben und furchtbaren Zerstörungen durch Flutwellen. Ja, der ganze Kosmos wird erschüttert werden, so dass die Menschen vor Angst vergehen werden vor dem, was da auf sie zukommt.
Doch kein Mensch weiß die Stunde, wann der Herr wiederkommt. Diese kennt nur der Vater im Himmel allein. Doch die Zeichen der Zeit, sagt Jesus, die können wir deuten. Immer wenn weltbewegende Erschütterungen über diese Erde gehen, werden wir auf das Wort Gottes hingewiesen. Und da können uns drei Schriftstellen hilfreich sein:
Haggai 2,6 „Denn so spricht der HERR Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, dass ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttere. Dann will ich alle Völker erschüttern, dass aller Völker Kostbarkeiten kommen, und ich will dies Haus mit Herrlichkeit füllen, spricht der HERR Zebaoth.“
Offenbarung 3,10: „Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen.“
Jesaja 26,20 „Geh hin, mein Volk, in deine Kammer und schließ die Tür hinter dir zu! Verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis der Zorn vorübergehe. Denn siehe, der HERR wird ausgehen von seinem Ort, heimzusuchen die Bosheit der Bewohner der Erde.“
Darum, wenn auch Dinge geschehen, die uns Angst machen, sagt Jesus in seiner Liebe zu uns: „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Joh. 16,33). Wer sich von seinen Sünden abkehrt, der darf unter dem Blut Jesu sicher sein. Der Böse kann ihn nicht antasten und niemand wird seiner Seele Schaden zufügen.

Major B. Friedrichs