Guben

Die Sonntagsfeste im Korps Guben (Leutnantin Ilse Müntz) sind ein Treffen für Besucher aus der näheren Umgebung und aus Polen.

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Man hat wieder einen Anlass, um zusammenzukommen und Freundschaften zu vertiefen. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst sitzen die Besucher oft noch lange bei Kaffee und Kuchen zusammen. Wenn die Sprachkenntnisse nicht reichen, wird eben mit Händen und Füßen geredet.

An diesem Sonntag waren besonders viele Besucher gekommen, ca. 70 Erwachsene und 60 Kinder. Alle wollten das Musikkorps der Heilsarmee aus Berlin hören. Zur Einstimmung gaben die Musiker ein Ständchen auf dem Hof. Gerade noch rechtzeitig, denn wenig später stand der ganze Hof voller Autos. Die Gottesdienstbesucher sangen begeistert zu den Liedern, die das Musikkorps begleitete. Der Gottesdienst wurde von einem Gemeindemitglied aus Gubin (Polen) übersetzt.



Majorin Annette Rieder hielt eine bewegende Bibelansprache über das Thema "Wacht auf und lebt!". Die Worte gaben den Besuchern Mut und Kraft für ihren Alltag und ließen manche bedrückende Alltagssorge kleiner werden. Majorin Rieder hatte mit ihren Worten die Herzen der Anwesenden erreicht.

Während die Erwachsenen dem Gottesdienst folgten, sangen und tanzten polnische und deutsche Kinder nach modernen geistlichen Liedern. Die Fröhlichkeit war ansteckend. Erwachsene, die keinen Platz mehr im Gottesdienst gefunden hatten, machten bei den Kindern mit.

Zwei Kommentare freuten uns besonders: Erwachsene lobten das Musikkorps. So schöne und harmonische Kirchenmusik hätten sie schon lange nicht mehr gehört. Ein kleiner Junge bemerkte, während er noch an seinem Brötchen kaute: "Da habe ich aber Glück gehabt, es ist nichts mehr zu essen da." Konnte das sein? Wir hatten doch für 100 Leute Brötchen belegt und Kuchen backen lassen! – Altklug fragte er: "Und – wie viele waren da?"

Es ging schon auf 20 Uhr zu, als die letzten Besucher unser Haus verließen. Wir freuen uns, dass sich alle bei uns so wohlgefühlt haben. Unser besonderer Dank gilt den Musikern, die das Fest zu einem Ereignis werden ließen.

Ltn. I. Müntz

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