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Mit großer Betroffenheit reagierte man auch in der Beratungsstelle "Park-In" in Hamburg-Billstedt, die zum "Jakob-Junker-Haus" der Heilsarmee gehört, auf das furchtbare Erdbeben in Haiti.

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Hamburg: Mit großer Betroffenheit reagierte man auch in der Beratungsstelle "Park-In" in Hamburg-Billstedt, die zum "Jakob-Junker-Haus" der Heilsarmee gehört, auf das furchtbare Erdbeben in Haiti. Viele Besucher konnten nachvollziehen, wie schlimm es ist, alles Hab und Gut zu verlieren. Trotzdem war man sich bewusst, dass vor allem aufgrund der menschlichen Katastrophe mit den unzähligen Toten das Leid wesentlich größer ist und dort das eigene Nachempfinden Grenzen hat.

Ein Großteil der Besucher fragte nach Möglichkeiten, wie man helfen könnte. Wir kamen auf die Idee, Geld für die Heilsarmee in Haiti zu sammeln. Es hat ja wenig Sinn, 50 Cent an die Heilsarmee zu überweisen, damit sie vor Ort eingesetzt werden können. Aber wenn 100 Personen 50 Cent spenden, kommen wir auf einen Betrag von 50 Euro und der lohnt, überwiesen zu werden. So haben sich die Mitarbeiter zusammen mit den Besuchern das Ziel gesetzt, 100 Euro zu sammeln.

Eine große durchsichtige Sammelbox wurde aufgestellt, damit auch viel Kleingeld Platz hat. Auf einer Zielpyramide konnte der jeweilige Stand abgelesen werden. Zwischenzeitlich wurde der Betrag von 115 Euro erreicht und konnte symbolisch an Frau Schröder vom "Jakob-Junker-Haus" in Form eines Schecks in dieser Höhe übergeben werden.

Robert Bollhöfer

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