Heilsarmee wird Trägerin von Kolumbarien

Die Heilsarmee wird Trägerin sogenannter Kolumbarien. Ende August unterzeichneten Kommandeurin Marie Willermark und Claus Frankenheim vom Bestattungshaus Frankenheim (Düsseldorf) einen entsprechenden Vertrag. Ein Kolumbarium ist ein Urnenfriedhof, in dem die Urnen mit der Asche der Verstorbenen in Nischen, Wänden, Mauern oder Stelen beigesetzt werden.

Hinter der Zusammenarbeit steht ein außergewöhnliches Konzept: Die Kolumbarien befinden sich nicht auf einem Friedhof oder in einem Krematorium, sondern in speziellen Räumlichkeiten in Düsseldorf und Krefeld. Hier finden Hinterbliebene einen Ort für ihre Trauer, der ihnen Trost spendet und einen würdevollen Raum für Erinnerungen bietet. In Ruhe und unabhängig von den Witterungsverhältnissen können sie in diesen Kolumbarien fast zu jeder Zeit verweilen und ihrer Verstorbenen gedenken. Für die Heilsarmee bietet sich durch die Kooperation die Gelegenheit eines neuen Angebots für Menschen in Düsseldorf, Krefeld und Umgebung. Darüber hinaus können wir die hauseigenen Kapellen für Trauerfeiern, Andachten, Gottesdienste und Gedenkfeiern nutzen. Positiv wirken sich die Kolumbarien auch auf die Außenwirkung der Heilsarmee aus, da Besucher durch Informationsmaterial auf unsere Arbeit hingewiesen werden. Ermöglicht wird diese Zusammenarbeit trotz der strengen Friedhofs-Gesetze in Deutschland durch unseren Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Für die Heilsarmee entstehen keine weiteren Kosten. Aufgrund einer Gebührensatzung können sogar Einnahmen erzielt werden.

Andreas W. Quiring

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