Heilssoldaten-Gelübde leicht verändert

Köln. Das derzeit verwendete Heilssoldaten-Gelübde weicht teilweise inhaltlich vom englischen Original ab. Dies stellte eine Arbeitsgruppe fest, die den Auftrag hat, neues Material für Rekruten, also angehende Heilssoldaten, vorzubereiten. Zudem entspricht der eine oder andere Begriff im Gelübde nicht mehr dem aktuellen Sprachgebrauch. In Anbetracht der Tatsache, dass das Gelübde des Heilssoldaten ein wesentliches Dokument der Heilsarmee ist, wurde deshalb entschieden, das Versprechen zu überarbeiten, dabei aber einen möglichst großen Teil des ursprünglichen Textes zu übernehmen.

Interessierte können die neue, vom Kabinett verabschiedete Fassung im Internet unter www.heilsarmee.de/woran-wir-glauben/glaubensbekenntnis.html abrufen. Die Änderungen betreffen dabei lediglich drei Abschnitte: Im Absatz 3 verwendet die Überarbeitung mit Rücksicht auf das englische Original den Begriff „Integrität“ anstatt „Gesinnung“. Der Absatz 4 betont nun das gesellschaftliche Engagement stärker. Und im Absatz 9 spielen ab sofort die Aspekte Verbindlichkeit und Hingabe eine wichtigere Rolle. Für Einreihungen steht künftig ein neues Gelübde-Formular zur Verfügung. Der Austausch der Tafeln in unseren Korpssälen, auf denen unser Auftrag, das Glaubensbekenntnis und die Versprechen der Junior- und Heilssoldaten veröffentlicht sind, ist wegen der Geringfügigkeit der Änderungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgesehen.

Andreas W. Quiring

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