Kommandeurin Brekke-Clifton im EU-Parlament

Die Internationale Sekretärin für Programmressourcen, Kommandeurin Birgitte Brekke-Clifton, hat bei einem hochrangigen Treffen im Europäischen Parlament eine denkwürdige Rede gehalten. Die Veranstaltung zum Thema „Umsetzung der Europäischen Säule sozialer Rechte: Die Rolle der Kirchen und Religionen“ stand unter dem Vorsitz von EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani und der Vizepräsidentin Mairead McGuinness.

Die Europäische Säule sozialer Rechte (ESSR) (heil.se/euaffairs) wurde im November 2017 proklamiert. Sie umfasst 20 Grundsätze und Rechte für faire und gut funktionierende Arbeitsmärkte und Sozialsysteme. Das Büro für EU-Angelegenheiten der Heilsarmee beteiligt sich seit drei Jahren an einem zivilgesellschaftlichen Dialog über die der ESSR zugrunde liegenden sozialen Werte.

Kommandeurin Brekke-Clifton begann ihre Rede mit einer Frage: „In der Slowakei begegnete ich einem kleinen Roma-Mädchen. Es war schmutzig, zerzaust und lebte in extremer Armut. ... Wird die Europäische Säule sozialer Rechte etwas im Leben dieses kleinen Mädchens verändern?“ Ihre Antwort darauf: „Wir hoffen es.“ Die Heilsarmee, erklärte sie weiter, begrüße die Initiierung einer neuen sozialen Vision für Europa gegen Armut und soziale Ungerechtigkeit. Gleichzeitig wies die Kommandeurin auch auf einige Schwachstellen hin. So fehle zum Beispiel eine Rechenschaftspflicht der Mitgliedstaaten hinsichtlich der Bewältigung von Kinderarmut und Obdachlosigkeit.

Abschließend schlug sie eine Brücke zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, die für die Umsetzung und Bewertung der Säule hilfreich sein könnten. Weitere Informationen über die Arbeit des Heilsarmee-Büros für EU-Angelegenheiten: www.salvationarmy.org/euaffairs.

Nach einem Bericht von Major Mike Stannett,
Offizier für EU-Angelegenheiten

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