Leutnantin Christine Tursi in London ordiniert

Die neuen „Messengers of the Gospel“ („Botschafter des Evangeliums“) in der Westminster Central Hall. Vordere Reihe, Vierte von links: Leutnantin Christine Tursi. © Paul Hamer

General André Cox und die Weltpräsidentin der Frauenorganisationen, Kommandeurin Silvia Cox, haben die Ordination des Kadettenjahrgangs „Botschafter des Evangeliums“ in der Central Hall/Westminster geleitet. Es war eine ihrer letzten öffentlichen Versammlungen im Territorium Vereinigtes Königreich mit der Republik Irland, bevor sie Anfang August in den Ruhestand gingen.

Ordiniert wurde auch Kadettin Christine Tursi aus dem Territorium Deutschland, Litauen und Polen, die gemeinsam mit ihrer Mitkadettin Rebecca Mitchinson ein Zeugnis zum Thema „Weg“ gab (s. Foto). Anschließend stellte der Verantwortliche für die Offiziersausbildung, Oberstleutnant Mike Caffull, die Absolventen offiziell dem Territorialleiter, Kommandeur Lyndon Buckingham, vor. Dieser dankte den Mitarbeitern des William Booth College für ihre Arbeit und ermutigte die zukünftigen Offiziere, ein tiefes geistliches Leben zu bewahren, wenn sie nun den Anforderungen des Dienstes begegnen.

© Paul Hamer

Einen starken Glauben bewahren
Der General rief den Absolventen zu: „Es ist wichtig, dass Sie einen starken Glauben an einen Gott bewahren, der Unglaubliches tun kann.“ Sie hätten eine Botschaft, die die Welt verändern könne, allerdings müssten sie selbst davon überzeugt sein und die Kraft des Heiligen Geistes erfahren.

Nach dem Glaubensbekenntnis wurden die Kadetten einzeln vor den General gerufen, der sie zu Dienern des Evangeliums ordinierte und zu Offizieren im Rang von Leutnants ernannte. Jedem neuen Offizier las der General zudem einen eigens ausgewählten Bibelvers vor.

Kommandeurin Cox erklärte, die Botschaft, die Christen auf die Straßen zu tragen haben, sei „faszinierend, schön, erzählenswert“. Es sei wie beim Apostel Paulus: Wenn Menschen Jesus begegnen, können sie Freiheit von Sünde erhalten und die Kraft, für ihn zu leben. Sie forderte die Versammelten auf, dem Ruf Jesu zu folgen.

„Das Korps Hannover darf sich auf die Ankunft von Leutnantin Christine Tursi freuen“, resümiert Oberstleutnant Hervé Cachelin, der gemeinsam mit seiner Frau, Oberstleutnantin Deborah Cachelin, das Territorium Deutschland, Litauen und Polen am Ordinationswochenende in London vertrat. „Aus dem Zeugnis, das Christine in der Offiziersweihe-Versammlung geben durfte, und unseren Gesprächen mit Schuloffizieren und Mitschülern ging hervor, dass sie eine hingegebene, talentierte und visionäre junge Offizierin ist, die sich ebenfalls sehr auf ihren zukünftigen Dienst freut.“

Gottes Antwort auf viele Gebete
In den letzten Jahren hätten pro Jahr im Territorium jeweils zwei junge Menschen die Ausbildung zum Offiziersdienst absolviert. „Darin sehen wir Gottes Antwort auf die vielen Gebete von Offizieren und Salutisten“, sagt der Chefsekretär und bittet darum, diesen wichtigen Dienst der Fürbitte weiterzuführen. Dabei verweist er auf Matthäus 9,37–38, wo Jesus sagt: „Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende.“ Hand in Hand mit dem Gebet gingen aber auch das Ausschauhalten nach und das Begleiten von Menschen, die sich für Leitungsaufgaben im Korps oder Offiziersdienst eignen könnten. „Zu jeder Berufung, auch der unsrigen,“ stellt der Oberstleutnant fest, „gehörten zahlreiche Zuspruchsworte und ermutigende Gesten, die den Weg in die Nachfolge geebnet hatten.“

Nach einem Bericht von Oberstleutnant Jonathan Roberts, IHQ

 

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