Strategiekonferenz: Ziele evaluieren und setzen

Das Foto zeigt die Teilnehmer der Territorialen Strategiekonferenz. Vorne v. l. n. r.: Major Alfred Preuß (Kandidatensekretär), Majorin Annette Preuß (Direktorin Personal und Training Principal), Kommandeurin Marie Willermark (Territorialleiterin), Leutnantin Annegret Gollmer (Korps Klaipe˙da/Litauen), Kapitänin Caroline James (Regionaloffizierin Polen). Hinten v. l. n. r. : Andreas W. Quiring (Direktor Kommunikation und Marketing), Oberstleutnantin Deborah Cachelin (Territoriale Sekretärin Erwachsenen- und Familienarbeit), Oberstleutnant Hervé Cachelin (Chefsekretär), Majorin Daniela Zurbrügg (Direktorin Programm), Major Peter Zurbrügg (Distriktleiter SüdWest), Major Hartmut Leisinger (Direktor Business Administration), Major Poldi Walz (Distriktleiter NordOst), Kapitän Philip James (Regionaloffizier Polen).

„Im vergangenen Jahr haben wir Fortschritte gemacht. Aber wir wissen auch, dass große Herausforderungen vor uns liegen.“ Mit diesen Worten eröffnete Kommandeurin Marie Willermark die Territoriale Strategiekonferenz, zu der sich das Leitungsteam des Territoriums Mitte September in Altenkirchen traf. In ihrer Eröffnungsrede wies die Kommandeurin auf den Konflikt hin, der sich aus der „Kraft der Gewohnheit“ und der Notwendigkeit von Veränderungen ergibt. Dabei gelte es, die starke Heilsarmee-Kultur mit einer guten Strategie zu kombinieren.

Und so hatten am zweiten Konferenztag alle Abteilungsleiter sowie die Distriktleiter und die Verantwortlichen aus Litauen und Polen die Gelegenheit, ihre Ziele für das nächste Jahr vorzustellen. Gleichzeitig galt es, Rechenschaft über die Zielerreichung im vergangenen Jahr abzulegen. Alle diese Ziele dienen der Strategie des Territoriums, wie sie in der „Vision 2030 2.0“ festgehalten wurde. In diesem Zusammenhang betonte auch der Chefsekretär, Oberstleutnant Hervé Cachelin, die Notwendigkeit von Veränderungen: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert“, zitierte er Albert Einstein. Gott wolle etwas Neues tun, so der CS. Es sei auch die Aufgabe der Leiter, aktiv auf Gott zu hören und herauszufinden, was das Neue sei, das Gott aufzeigen wolle.

Kinder-, Jugend- und Sozialarbeit

Der dritte Konferenztag beschäftigte sich konkret und praktisch mit den Arbeitsbereichen Kinder- und Jugendarbeit sowie Sozialarbeit. Die Kapitäne Christiane und Oliver Walz stellten das Konzept von McTurtle, dem mobilen Kinderprogramm der Heilsarmee, vor und beschrieben eindrücklich, welche Chancen sich daraus für die einzelnen Korps ergeben. Die Einrichtungsleiter des Sozialwerks Nürnberg, Majore Michael und Marie-Luise Schröder, sprachen über die Chancen und Herausforderungen in der Sozialarbeit. Die Majore machten deutlich, dass die Heilsarmee gerade in der Wohnungslosenhilfe optimal aufgestellt ist und einen allgemein anerkannten Expertenstatus hat. Anhand ihrer persönlichen Erfahrungen beschrieben sie, wie geistliche Arbeit in den Sozialeinrichtungen aussehen kann. Diese beginne mit der Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern und Klienten und reiche bis hin zur seelsorgerlichen Begleitung von Bewohnern.

Am Abend war Alexander Valerstein aus dem Fachbereich Musik & Gospel Arts zu Gast und moderierte gemeinsam mit Oberstleutnantin Deborah Cachelin einen Austausch über das Liedgut und das Liederbuch der Heilsarmee. Die Konferenz endete am nächsten Tag mit einer Auswertung des Treffens und einem Schlussgottesdienst. Die Teilnehmer waren auch dankbar für die Gelegenheit, sich intensiver über die Arbeit ihrer Kollegen zu informieren. Dadurch können die Zusammenarbeit gestärkt und gemeinsam ein effektiverer Beitrag zur Vision 2030 geleistet werden.

Andreas W. Quiring

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