Einführung des Namens „Heilsarmee“ und der Uniformen

1878

Die Uniform, 1890

Um ihre Arbeit effektiver durchführen zu können, bedurfte es einer straff organisierten Bewegung. Darum nahm die Missionsbewegung nach und nach eine militärische Struktur an. 1878 erhielt sie schließlich ihren Namen „Die Heilsarmee“. Die Gemeindeniederlassungen nannte man nun „Korps“, die hauptamtlichen Mitarbeiter „Offiziere“, die Mitglieder „Soldaten“ und William Booth war ihr „General“. Eine eigene Fahne und die Uniform wurden eingeführt.

Die Uniform der Heilssoldaten ist noch heute ein sichtbares Bekenntnis ihres Glaubens. Sie macht Heilssoldaten als Ansprechpartner für Menschen erkennbar, die seelische, geistliche oder materielle Nöte haben. Als Dienstkleidung hat sie eine Schutzfunktion und lässt bei den Mitgliedern keine gesellschaftlichen Unterschiede sichtbar werden.

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