SFZ-14: BODY - So war´s

Die alljährliche Silvesterfreizeit, die nun schon im vierten Jahr in der Sportschule von Bad Blankenburg (im Thüringer Wald) stattfand, war auch dieses Jahr ein voller Erfolg. Auch wenn - meist wegen Altersgründen - viele ehemalige SFZler nicht kamen, so war doch schon am Ankunftstag viel Betrieb. Um die dreißig Teilnehmer kamen an, wo die Mitarbeiter schon warteten und ihnen unter anderem mitteilten, mit welchen Leuten sie in ein Zimmer gingen (meistens gingen die Wünsche, die man auf der Anmeldung abgegeben hatte, in Erfüllung), und auch das offizielle SFZ-T-Shirt mit der Aufschrift "Body" gaben, welches das Thema der SFZ war. Danach hatte man ein wenig Zeit, seine Sachen in die Herberge auf dem Gelände des Sporthotels zu bringen, wo die Teilnehmer untergebracht waren, und eventuell neue Leute kennenzulernen oder Bekannte zu begrüßen. Gegen 17 Uhr bekamen wir dann eine kleine Begrüßung und Einleitung vom Leiter des Hotels, der uns bei dem Modell des Grundstücks erklärte, was sich wo befand. Danach gab es Abendessen im großen Speisesaal und anschließend das Abendprogramm mit einem Quiz und Spielen. Danach wurde das Gruppenfoto geschossen und es gab die Möglichkeit, entweder noch in den Räumlichkeiten des Hotels zu bleiben oder in die Herberge zu gehen.

Das Frühstück am nächsten Morgen war zwischen acht und neun Uhr, man konnte wählen, wann man kam, und danach gab es das Morgenprogramm, welches sich um das Thema Ernährung drehte. Anschließend gab es das gemeinsame Mittagessen und Sportprogramm. Daraufhin konnte man entscheiden, ob man entweder Fuß- oder Volleyball spielte oder einfach nur Freizeit haben wollte, um anschließend einen der Workshops zu besuchen. Man hatte die Wahl zwischen einem Chor, kreativem Basteln und Henna, einer Kunst aus Indien, wobei man sich den Arm mit spezieller Farbe bemalt, die dann etwa eine Woche auf der Haut bleibt. Am Abend gab es passend zum Thema Ernährung einen Wettstreit. Es gab drei Teams, von denen jedes ein Gericht, Vorspeise, Hauptgericht oder Dessert, zubereiten musste, während sich die beiden anderen Teams einem Quiz mit dem Thema Essen stellten. Zum Ende des Abends gab es wie immer eine kurze Andacht und Lobpreiszeit.

Am dritten Tag lautete das Thema des Tages Menschenhandel, und wir hörten uns einen Vortrag an, in dem es unter anderem um die Maschen der sogenannten Loverboys ging. Das sind Männer, die sich junge Mädchen aussuchen und sie Schritt für Schritt in die Prostitution schieben. Nach dem anschließenden Mittagessen gab es wieder Sport und danach eine spezielle Probe für den Silvesterabend, in der wir ein Lied mit Choreografie einstudierten, um sie am 31. aufzuführen.

Als der Silvestertag kam, lautete das Thema Beziehungen. Wir besprachen, was Gott uns für Regeln für Beziehungen  gegeben hat. Danach teilten wir uns in Gruppen und besprachen in Männer- oder Frauenrunden Fragen, die wir ans andere Geschlecht stellen wollten. Nach dem Mittagessen gab es wie immer den Sport, aber kürzer und auch etwas anders, da wir uns auf den Galaabend (Silvesterabend) und das Thema Hippies vorbereiteten. Am Abend gab es dann einen großen Empfang, das Essen wurde im Saal ausgegeben, nicht wie sonst im Erdgeschoss, und es gab wieder Spiele. Danach gab es die Aufführungen von den einstudierten Liedern und noch ein paar andere Choreografien. Als die Jury die Playbacklieder bewertete, gab es ein einstimmiges Unentschieden, und ein finales Lied wurde aufgeführt und anschließend ein Sieger gekürt. Danach gingen wir ins Erdgeschoss, wo der Countdown lief, ein Feuerwerk stattfand und im Saal das neue Jahr gefeiert wurde.

Da jeder nach diesem Tag beziehungsweise nach dieser Nacht müde war, gab es eine Stunde später als sonst Frühstück. Das Thema bei der Morgenandacht war Beziehungen und was für Regeln uns Gott dafür gab. Wir gingen in geschlechtergetrennte Gruppen und besprachen zusammen Fragen, die wir den Mädchen oder Jungen stellen wollten. Beim Abendprogrammen nach den Workshops wie z. B. Kreatives Gebet oder Schwimmen wurden die Fragen und die Antworten, die sich die Gruppen überlegt hatten, vorgelesen, und es gab eine lange Lopreiszeit mit Zeugnissen.

Am letzten Tag gab es nach dem Frühstück eine kurze Andacht und dann das große Verabschieden. Insgesamt kann man sagen, dass die SFZ 2014/15 eine tolle und gesegnete Zeit war und wirklich viele die Anwesenheit Jesu spüren konnten und auch neuen Mut im Glauben geschöpft haben.

Johannes W.

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