SFZ-17: "HOLY"

Endlich war es wieder so weit - Silvesterfreizeit 2017/2018. Dieses Jahr trafen wir uns unter dem Thema "HOLY" (= heilig). Die fleißigen Mitarbeiter hatten den Veranstal­tungs­ort, die Räumlichkeiten des Korps Berlin-Südwest, zu einem ganz besonderen Ort umgestaltet. Während genug Platz zum Tischtennis- und Tischkickerspielen blieb, hatten wir unseren eigenen "Tempel", der weder mit Handy noch mit Schuhen betreten werden durfte und einen mit Leuchten erhellten Gebetsraum beinhaltete.

Zum Programm gehörten viele lustige Spiele, tägliche Bibelarbeiten, in denen wir lernen durften, was "heilig" eigentlich bedeutet, ein Lobpreis- und Zeugnisabend und eine Freiversammlung. Diese wurde mithilfe verschiedener Workshops vorbereitet. Unter anderem wurde ein Anspiel kreiert, ein Lied eingeübt und kleine Herzen mit Bibel­bot­schaften ausgeschnitten, die draußen an Passanten verteilt werden sollten. Ein Work­shop brachte ein gemütliches "Wohnzimmer" auf die Straße, das es ermöglichte, Leute auf eine Tasse Tee einzuladen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Es gelang sogar, eine SFZ-Brass-Band auf die Beine zu stellen, die ebenfalls zum Programm beitrug. Der Workshop "Stencil" hinterließ mit Schablonenkunst und Kreidefarbe Bilder und Texte auf der Straße.

Der diesjährige Silvesterabend stand unter dem Motto "Casino-Style". Schick gestylt in Hemden, Anzügen und Kleidern ging es los mit einem köstlichen Buffet. Auf dem Casino­programm standen lustige Spiele, die Herausforderung, einen Tanz aufzuführen, musikalische Beiträge der Mitspieler und Schätzfragen. Die Antworten und Beiträge wurden von der Jury mit Keks-Coins bewertet.

Zusammen mit der Gemeinde feierten wir am 1. Januar 2018 den Neujahrsgottesdienst. Ja, wir feierten, dass Gott niemals verblassen wird und er mit seiner stetigen Liebe, die in uns scheint, jeden Tag durch uns wirken will.

"Wer Durst hat, dem werde ich umsonst von dem Wasser zu trinken geben, das aus der Quelle des Lebens fließt." (Offenbarung 21,6)

Gegangen sind wir alle mit einem lachenden und einem weinenden Auge - traurig, dass die Zeit schon vorbei war, und gestärkt im Bewusstsein, dass Gott uns auch im Jahr 2018 tragen, leiten, auffangen und lieben wird. Das Feuer, das in uns brennt, sollte nicht nur in unseren Herzen bleiben, sondern an unsere Mitmenschen weitergetragen werden und auch im Alltag nicht verglühen. Dafür beten wir miteinander und füreinander.

Lena B., Korps Leipzig

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Am Anfang, als erst mal alle Teilnehmer ankamen, hatte ich noch keine wirkliche Lust auf die SFZ. Als dann aber das Programm anfing, hat es dann richtig viel Spaß gemacht. Wir haben gegessen und dann verschiedene Spiele gespielt. Als es dann schon ziemlich spät war, wurden wir dann glücklicherweise zur Unterkunft gefahren. Dort wurde dann gechillt, Betten bezogen und so. Um Mitternacht wurde es dann endlich ganz leise und die meisten schliefen.

Wie es auf Freizeiten halt so ist, kann man dort nicht bis um 13 oder 14 Uhr schlafen. Von acht bis neun Uhr konnte man frühstücken, danach war die Fahrt zur Heilsarmee Berlin-Südwest angesagt. Am Morgen war immer sehr intensive Bibelarbeit und Lobpreis angesagt. Diese war dennoch sehr spaßig und interessant. Um 12 Uhr gab es leckeres Essen. Danach gab es immer Dienste, die in den Gruppen erledigt wurden. Anschließend wurden Spiele gespielt, Workshops angeboten und sogar ein gelungener Straßengottesdienst durchgeführt. Wenn noch Zeit übrig war, gab es die Möglichkeit, shoppen zu gehen oder zu chillen. Um 18 Uhr gab es dann Abendessen. Anschließend ein Abendprogramm mit Interviews wie z. B. mit den Oberstleutnanten Hervé und Deborah Cachelin (stellvertretende Leiter der Heilsarmee von Deutschland, Polen und Litauen). Am Abend fuhren wir dann mit Bus oder U-Bahn ins Quartier. Dort wurde dann meistens "Werwolf" gespielt oder einfach geschlafen.

Nur an Silvester drehte sich der Spieß um. Die Teilnehmer und Mitarbeiter waren festlich gekleidet und ganz schön zurecht gemacht. Es gab ein leckeres Buffet mit viel Auswahl und anschließend Programm im "Casino". Danach war Party angesagt. Mit viel Musik wurde dann so richtig getanzt. Da wir an Neujahr erst nach 3 Uhr in der Unterkunft eintrafen, gab es am 1. Januar 2018 glücklicherweise von 11 bis 12 Uhr Frühstück.

Insgesamt kann ich nur sagen, dass es eine unfassbar coole Zeit war, und die Stimmung dort war auch echt schön. Trotzdem war auch ich froh, zuhause viel mehr Schlaf zu haben ;-).

Hannah J., Korps Freiburg

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