SFZ-18: Challenge

Als ich nach sechs Silvesterfreizeiten vom Teilnehmer zum Mitarbeiter wurde, habe ich zwei Sachen wirklich nicht erwartet: Erstens, in wie vielen unterschiedlichen Arten Gott Segen für uns bereithielt. Und zweitens, wieviel eine halbe Stunde weniger Schlaf, bedingt durch die Morgenbesprechung, ausmacht. Doch der Reihe nach.

Die Silvesterfreizeit stand unter dem Thema „Challenge“ (auf Deutsch: Herausforde­rung), und Gott hielt für viele Mitarbeiter und Teilnehmer „Challenges“ bereit. Diese konnten lediglich darin bestehen, sich im Klettergarten seiner Höhenangst zu stellen, oder darin, trotz des wenigen Schlafs die Technik funktionieren zu lassen. Sie bestan­den aber auch in großen geistlichen Herausforderungen. So war vielleicht, sich zum ersten Mal auf Gott einzulassen, für einige ein ebenso großes Wagnis wie für andere, in dreizehn Metern Höhe über einen wackligen Baumstamm zu balancieren. Unter­schiedliche Redner wie Kapitän Steffen Aselmann oder die Autorin Damaris Kofmehl zeigten auf, wieviel Segen ein Leben mit Gott mitbringen kann. Davon ermutigt, hat der Eine oder Andere sich entschlossen, diese Challenge, Gott in seinem Leben willkom­men zu heißen, anzunehmen.

Daneben war die SFZ wieder in ganz Berlin unterwegs mit zu erfüllenden Aufgaben. Die halbe Stadt wurde mit Bibelversen vollgeschrieben, oder es wurde auf eine andere Weise auf Jesus aufmerksam gemacht. Obwohl man als Mitarbeiter nicht immer genug Zeit hatte, gab es auch einige aufregende Tischtennis- und Kicker-Matches.

Man könnte noch viel erzählen, wie erfrischend die Morgenbesprechungen trotz der frühen Uhrzeit waren, was für ein verrückter und lustiger Abend Silvester und wie großartig die Stimmung in dieser Gruppe Jugendlicher war. Das Wichtigste ist jedoch, dass die Verbindung untereinander und zu Gott nicht nach dem 2.1.2019 abreißen wird.

Gebete in Whatsapp-Gruppen, Bibelgemeinschaften, geplante Lobpreisabende, Be­geisterung für Gott: Das zeigt den Zusammenhalt dieser Jugendlichen untereinander und ihre Begeisterung für Gott. Diese Begeisterung werden sie in ihren Alltag und ihre Korps mitnehmen. Bitte unterstützen Sie diese jungen Menschen in der Begeisterung für Gott und im Gebet.

Und obwohl ich nicht, wie bei den sechs Silvesterfreizeiten zuvor, entspannt mit Freun­den viel Tischtennis spielen oder quatschen konnte, trotz des wenigen Schlafes und der vielen Arbeit mit Technik und Anderem bin ich Gott dankbar für diese Silvester­frei­zeit und den Segen, der auf ihr ruhte und den alle Teilnehmer und Mitarbeiter mit ins Jahr 2019 nehmen können.

Johannes W., Korps Berlin-Südwest

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