Internationaler Katastropheneinsatzdienst der Heilsarmee

Das Engagement der Heilsarmee geht weit über Landesgrenzen hinaus. Naturkatastrophen, Bürgerkriege, Flugzeugabstürze, Terroranschläge – in solchen Fällen versorgen die Mitarbeiter der Heilsarmee weltweit Überlebende und stehen Opfern und Helfern praktisch sowie seelsorgerlich zur Seite.

Die weltweite Präsenz der Heilsarmee in über 130 Ländern ermöglicht ein rasches und effektives Reagieren. Mit ihren Einrichtungen und Gemeinden vor Ort kümmert sie sich zudem weit über die schnelle Nothilfe hinaus um mittel- und langfristige Wiederaufbau-Programme.

In den nachfolgenden Berichten erfahren Sie mehr über die Einsätze des Katastrophendienstes der Heilsarmee.

Berichte

Internationale Katastrophenhilfe der Heilsarmee //

Heilsarmee in Indien und Bangladesch hilft

Nach wochenlangem Monsunregen stehen große Teile von Indien, Bangladesch und Nepal unter Wasser. Mehr als 40 Millionen Menschen sind von Überschwemmungen betroffen. Katastrophenhilfsteams der Heilsarmee sind in ausgewählten Gebieten im Einsatz, um Verteilzentren für lebensnotwendige Güter einzurichten.

Mit über vierzig Kantinenfahrzeugen, mehreren Feldküchen sowie LKW ist die Heilsarmee in Texas zurzeit im Dauereinsatz, um Betroffene und Einsatzkräfte mit dem Nötigsten zu versorgen und ihnen seelischen Beistand zu leisten.

Heilsarmee leitet Hilfsmaßnahmen ein

Die Heilsarmee in Sierra Leone hat Hilfsmaßnahmen eingeleitet, nachdem sturzflutartige Niederschläge in der Landeshauptstadt Freetown massive Überschwemmungen und einen schweren Erdrutsch verursacht haben. Rund 400 Menschen verloren dabei ihr Leben – darunter auch drei Mitglieder der Heilsarmee.

Heilsarmee hilft vor Ort

Ein Team der Heilsarmee hat gestern Nacht Einsatzkräfte und Betroffene mit mehreren mobilen Kantinen und Seelsorgern an der Manchester Arena unterstützt. Die Heilsarmee ist bestürzt über diesen fürchterlichen Terrorakt und spricht den Hinterbliebenen und Verletzten ihr tiefstes Mitgefühl aus.

Heilsarmee verteilt Lebensmittel und versorgt Verletzte

Die Heilsarmee in Haiti hat an mehreren Standorten unter Hochdruck Hilfsmaßnahmen für einige der zigtausende Menschen gestartet, die aufgrund des Hurrikan „Matthew“ ihre Häuser verlassen mussten, und ruft zu Spenden auf.

In der Nähe des Einsatzortes versorgt die Heilsarmee Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei mit Heißgetränken und Mahlzeiten.

In Dresden mussten am vergangenen Freitag rund 2.000 Menschen aufgrund eines Fliegerbombenfunds aus dem Zweiten Weltkrieg evakuiert werden. Die Heilsarmee rückte mit einem Hilfsteam und Einsatzwagen an, um Evakuierte und Einsatzkräfte in einer Turnhalle mit Suppe und Heißgetränken zu versorgen.

Nach dem Erdbeben am 24. August, das die Gegend um die Orte Amatrice, Accumoli und Pescara del Tronto etwa 150 Kilometer nordöstlich von Rom verwüstet hat, plant die Heilsarmee Hilfsaktionen in der Gegend.

Verheerende Brände in der Gegend um Fort McMurray – etwa ein Zehntel der Stadt wurde von den Bränden zerstört. Foto: DarrenRD, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=48553129

Heilsarmee hilft vor Ort

Bei den verheerenden Waldbränden Anfang Mai in Alberta, Kanada, musste die Stadt Fort McMurray vollständig evakuiert werden. Seit Beginn der Brände waren Teams des Katastrophenhilfsdienstes der Heilsarmee mit insgesamt vier Einsatzfahrzeugen im Einsatz.

(Update 25.04.)

Das stärkste Erdbeben seit vierzig Jahren hat am Samstag, 16. April, Ecuador erschüttert. Um die Katastrophenhilfe der Heilsarmee vor Ort zu unterstützen, ruft die Heilsarmee in Deutschland zum Spenden auf.

Mehrere tausend Menschen suchen Zuflucht bei der Heilsarmee

Nachdem schwere Kämpfe zwischen Bewaffneten und Regierungstruppen ausgebrochen waren, flohen tausende Menschen vor der Gewalt aus den betroffenen Gebieten in der Hauptstadt Brazzaville. Viele dieser Personen suchen Zuflucht in Zentren der Heilsarmee innerhalb und außerhalb der Stadt.

Heilsarmee leistet weiterhin Nothilfe

Nach den verheerenden Zerstörungen durch den Tropensturm „Winston“ Ende Februar setzt die Heilsarmee ihren Hilfseinsatz auf den Fidschi-Inseln fort. In den neueröffneten Notzentren kümmern sich die Heilsarmee-Helfer nun um die verzweifelten Menschen und organisieren die notwendige Versorgung der Überlebenden.

Ein Erdbeben im Süden Taiwans hat mindestens 37 Tote und mehr als 500 Verletzte gefordert. Besonders betroffen ist die Stadt Tainan. Aus der Zwei-Millionen-Metrople meldet die Heilsarmee, dass ihre Offiziere und Mitglieder unverletzt und in Sicherheit sind.

Bei dem schweren Erdbeben in der Himalaya-Region sind allein in Nepal mehr als 8.000 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 17.000 wurden verletzt. Die Heilsarmee hat unmittelbar nach der Katastrophe mit Hilfsmaßnahmen für die Opfer des schweren Bebens begonnen und bittet um Gebet und Spenden.

Die Heilsarmee hilft derzeit Personen in Peru und Chile, die nach schwersten Regenfällen von Sturzfluten und massiven Erdrutschen betroffen sind. Mindestens 30 Menschen verloren durch die Fluten ihr Leben, viele wurden obdachlos.

Der Zyklon "Sam" trifft am 14. März 2015 auf die Uferpromenade in Port Vila, der Hauptstadt Vanuatus im Südpazifik. Rund 90 % der Gebäude Port Vilas wurden durch den Sturm zerstört. (Quelle: Graham Crumb - Humans of Vanuatu.)

Die Katastrophenhilfe der Heilsarmee für den vom Zyklon „Pam“ heimgesuchten Inselstaat Vanuatu ist inzwischen angelaufen. Erste Teams mit erfahrenen Katastrophenhelfern sind zurzeit auf dem Weg nach Vanuatu, um Hilfslieferungen und -maßnahmen zielgerichtet zu planen und zu koordinieren.