Das Engagement der Heilsarmee geht weit über Landesgrenzen hinaus. Naturkatastrophen, Bürgerkriege, Flugzeugabstürze, Terroranschläge – in solchen Fällen versorgen die Mitarbeiter der Heilsarmee weltweit Überlebende und stehen Opfern und Helfern praktisch sowie seelsorgerlich zur Seite.

Die weltweite Präsenz der Heilsarmee in über 130 Ländern ermöglicht ein rasches und effektives Reagieren. Mit ihren Einrichtungen und Gemeinden vor Ort kümmert sie sich zudem weit über die schnelle Nothilfe hinaus um mittel- und langfristige Wiederaufbau-Programme.

In den nachfolgenden Berichten erfahren Sie mehr über die Einsätze des Katastrophendienstes der Heilsarmee.

Übersicht der Katastropheneinsätze seit 2011

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Berichte

Internationale Katastrophenhilfe

Nach wochenlangem Monsunregen stehen große Teile von Indien, Bangladesch und Nepal unter Wasser. Mehr als 40 Millionen Menschen sind von Überschwemmungen betroffen. Katastrophenhilfsteams der Heilsarmee sind in ausgewählten Gebieten im Einsatz, um Verteilzentren für lebensnotwendige Güter einzurichten.

Mit über vierzig Kantinenfahrzeugen, mehreren Feldküchen sowie LKW ist die Heilsarmee in Texas zurzeit im Dauereinsatz, um Betroffene und Einsatzkräfte mit dem Nötigsten zu versorgen und ihnen seelischen Beistand zu leisten.

Die Heilsarmee in Sierra Leone hat Hilfsmaßnahmen eingeleitet, nachdem sturzflutartige Niederschläge in der Landeshauptstadt Freetown massive Überschwemmungen und einen schweren Erdrutsch verursacht haben. Rund 400 Menschen verloren dabei ihr Leben – darunter auch drei Mitglieder der Heilsarmee.

Ein Team der Heilsarmee hat gestern Nacht Einsatzkräfte und Betroffene mit mehreren mobilen Kantinen und Seelsorgern an der Manchester Arena unterstützt. Die Heilsarmee ist bestürzt über diesen fürchterlichen Terrorakt und spricht den Hinterbliebenen und Verletzten ihr tiefstes Mitgefühl aus.

Die Heilsarmee in Haiti hat an mehreren Standorten unter Hochdruck Hilfsmaßnahmen für einige der zigtausende Menschen gestartet, die aufgrund des Hurrikan „Matthew“ ihre Häuser verlassen mussten, und ruft zu Spenden auf.
In der Nähe des Einsatzortes versorgt die Heilsarmee Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei mit Heißgetränken und Mahlzeiten.

In Dresden mussten am vergangenen Freitag rund 2.000 Menschen aufgrund eines Fliegerbombenfunds aus dem Zweiten Weltkrieg evakuiert werden. Die Heilsarmee rückte mit einem Hilfsteam und Einsatzwagen an, um Evakuierte und Einsatzkräfte in einer Turnhalle mit Suppe und Heißgetränken zu versorgen.

Nach dem Erdbeben am 24. August, das die Gegend um die Orte Amatrice, Accumoli und Pescara del Tronto etwa 150 Kilometer nordöstlich von Rom verwüstet hat, plant die Heilsarmee Hilfsaktionen in der Gegend.
Verheerende Brände in der Gegend um Fort McMurray – etwa ein Zehntel der Stadt wurde von den Bränden zerstört. Foto: DarrenRD, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=48553129

Bei den verheerenden Waldbränden Anfang Mai in Alberta, Kanada, musste die Stadt Fort McMurray vollständig evakuiert werden. Seit Beginn der Brände waren Teams des Katastrophenhilfsdienstes der Heilsarmee mit insgesamt vier Einsatzfahrzeugen im Einsatz.

Das stärkste Erdbeben seit vierzig Jahren hat am Samstag, 16. April, Ecuador erschüttert. Um die Katastrophenhilfe der Heilsarmee vor Ort zu unterstützen, ruft die Heilsarmee in Deutschland zum Spenden auf.

Nachdem schwere Kämpfe zwischen Bewaffneten und Regierungstruppen ausgebrochen waren, flohen tausende Menschen vor der Gewalt aus den betroffenen Gebieten in der Hauptstadt Brazzaville. Viele dieser Personen suchen Zuflucht in Zentren der Heilsarmee innerhalb und außerhalb der Stadt.