Gibt es einen besseren Tag als Pfingsten für eine Einsegnung? Die Kameraden von Korps Köln-Süd trafen sich am Pfingstsonntag, um Y. Einsegnung zu feiern. Nach zwei Jahren des biblischen Unterrichts sowie Lektionen in Heilsarmeegeschichte bezeugte Y., dass sie das Versprechen, das ihre Eltern bei ihrer Kinderweihe gegeben hatten, nun selber bejaht. Y. bekam folgenden Bibelspruch aus Psalm 13,6 überreicht: "Ich traue aber darauf, dass du so gnädig bist; mein Herz freut sich, dass du so gerne hilfst. Ich will dem Herrn singen, das er so wohl an mir tut." Der ganze Gottesdienst stand unter dem Thema des Ereignisses von Pfingsten, wo der der versprochene Tröster an die Gläubigen ausgeteilt wurde. Auch wir dürfen auch noch heute den heiligen Geist bekommen, wenn wir Jesus in unser Herz lassen. Wir freuen uns alle mit Y. und wünschen ihr Gottes reichen Segen für ihren weiteren Lebensweg.

Erika Laudien

Vierzehn Tage nach der Einsegnung von M. und H. war es ein besonderer Tag in J.s Leben. An diesem Tag bestätigte sie das Ja zu Jesus, dass ihre Eltern bei der Kinder­weihe in Stuttgart gegeben hatten.

J. hatte zusammen mit M. und H. den biblischen Unterricht bei Mjn. Nowosatka besucht, die - wie zwei Wochen zuvor den beiden Jungen - auch J. drei Fragen stellte, damit sich die Gemeinde ein Bild von ihrem Wissen machen konnte. Aus terminlichen Gründen war es nicht möglich, alle drei Jugendlichen an einem Tag einzusegnen.

J.s Wunsch war es, von Mjn. Guth eingesegnet zu werden, die ihr Leben von Anfang an begleitet hatte. Ihren Einsegnungsspruch hatte sie sich aus den Psalmen ausgesucht: "Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen." (Psalm 91,11)

J.s Verwandte gestalteten die Versammlung durch Liedvorträge und Klavierstücke mit. In einem Dankeswort für den Tag erklärte uns Bärbel Wilde: "Weil Gott mich liebt, bin ich so wertvoll."

"Die Bürgschaft" von Friedrich Schiller haben viele Ältere noch auswendig lernen müssen. Sie erzählt von einer ganz besonderen Freundschaft zweier Männer, zu denen sich am Ende noch ein dritter gesellt. Am Schluss des Gedichtes sagt der Tyrann, überwältig von der Freund­schaft der beiden anderen: "So nehmet auch mich zum Genossen an. Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der Dritte." Das Gedicht der Bürgschaft zeigt uns, was Freundschaft bedeutet, und erinnert uns an Jesus. Jesus war bereit, für uns in den Tod zu gehen, damit wir Frieden mit Gott bekommen können.

In ihrer Bibelauslegung über J.s Einsegnungsspruch brachte uns Mjn. Guth das Wesen der Engel nahe - Seraphim und Cherubim; zwei sind uns sogar namentlich bekannt: Gabriel und Michael. Engel sind Geschöpfe Gottes und jeder hat seine besondere Aufgabe. Sie sind ein Spiegel der Herrlichkeit und Allmacht Gottes. Egal wie alt wir sind, Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie uns behüten auf all unseren Wegen. So können wir getrost unseren Weg gehen mit IHM, egal wie schwer der Weg auch manches Mal scheint. Wir werden von seinen Engeln behütet.

Wir gingen gesegnet nach Hause und wünschen J., dass auch sie von seinen Engeln behütet wird auf ihrem weiteren Lebensweg.

Erika Laudien

Der 3. Mai 2015 war ein besonderer Tag im Leben von M. und H.. An diesem Tag bestätigten die beiden Jungen im Korps Köln-Süd ihr Ja zu Jesus, das ihre Eltern bei ihrer Weihe gegeben hatten. M. und H. besuchten den biblischen Unterricht bei Mjn. Nowosatka, die sich engagiert mit ihnen auseinandersetzte.

Die Einsegnung ist der Schlusspunkt des biblischen Unterrichts und stellt einen Wendepunkt im Leben der jungen Männer dar. Mit 14 Jahren ist man in Deutschland religionsmündig und kann selber entscheiden, welchen Glauben man ausüben möchte.

Mjn. Nowosatka ließ den Unterricht ein bisschen Revue passieren: M. kannte sie schon länger. Sie hatte immer noch das Bild vor Augen, als M. Jugendsoldat wurde. H. war ihr noch nicht so bekannt. Aber dieser Zustand ließ sich ändern, wenn man sich darauf einlässt. Die Majorin stellte den beiden je drei Fragen, damit sich die Gemeinde ein Bild vom ihrem Wissenstand machen konnte.

Die Einsegnung nahm Kptn. Christiane Walz vor und hieß die beiden in der Gemeinde willkommen. Ihre Einsegnungssprüche wählten M. und H. selber aus. Der Spruch von M. steht in Joh. 14,6: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ H.s Spruch steht in Jes. 43,1: „Hab keine Angst, ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du gehörst mir.“

In seiner Predigt sprach Kpt. Oliver Walz über Joh. 15: „Ich bin der rechte Weinstock, und mein Vater der Weingärtner.“ Er unterteilte die Bibelauslegung in drei Abschnitte. Der erste handelte von dem Weinstock; nach dem Winter sieht er meist sehr traurig aus. Man kann es kaum glauben, dass da noch etwas Neues herauskommt. Aber wenn der Weingärtner (Gott) ihn richtig beschneidet, kann man zusehen, wie die jungen Triebe kommen.

Damit kam er dann zum zweiten Teil seiner Ausführungen, den Reben. Sie können nur wachsen und gedeihen, wenn sie mit dem Weinstock (Jesus) in Verbindung bleiben. Aber im Leben von Christen kann es passieren, dass sie die Verbindung zu Jesus verlieren und sich Unlust in ihrem Leben breitmacht. Dann bleibt nichts anders übrig, als den Weingärtner zu bitten, die faulen Triebe zu entfernen, damit sie Frucht bringen können.

Im dritten Teil seiner Predigt wurden die Früchte behandelt. In Gal. 5, 23 kann man nachlesen, welche Früchte wir durch den Heiligen Geist hervorzubringen in der Lage sind.

Kpt. Walz hatte zwei Weinpflanzen mitgebracht, die er zusammen mit M. und H. nach dem Gottesdienst an der sonnigen Wand des Parkplatzes einpflanzte. Sie sollen uns immer an diesen Tag erinnern und besonders daran, dass Jesus der Weinstock ist und wir die Reben. Ohne IHN können wir keine Frucht bringen.

Wir gingen alle gesegnet nach Hause und wünschen M. und H. Gottes reichen Segen für ihren weiteren Lebensweg.

Erika Laudien