Köln

Das Jubiläumswochenende zum 110-jährigen Jubiläum von Korps Köln (Majorin Gabriele Honsberg) stand unter dem Motto "Suchet der Stadt Bestes und betet für sie" aus Jeremia 29,7.

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Besondere Gäste waren die Oberste Charlet und die Majore Andersson. Die Feierlichkeiten begannen mit einer Freiversammlung im Olivandenhof. Das Divisionsmusikkorps West unter Leitung von Rudi Vitzthum gab einen Einblick in sein Repertoire. In persönlichen Zeugnissen gaben wir Gott die Ehre und luden die Zuhörer zu dem am Abend stattfindenden Konzert der Divisionsmusik ein.

Beim Konzert bat uns zuerst der Gospelchor der West-Division im Namen Gottes zum Fest des Lebens, dann begeisterten die Divisionsmusiker die Zuhörer im vollbesetzten Saal mit ihrem Können. In seiner Ansprache zum Jubiläum malte Oberstlt. Odd Berg uns aus, was wohl die Bußbank, die Kanzel und der Saal alles erzählen könnten, wenn sie uns an ihren Erinnerungen der letzten 110 Jahre teilhaben lassen würden.

In seiner Bibelansprache verdeutlichte uns Major Hans-Göran Andersson, der wenige Tage später ganz plötzlich heimgerufen wurde, dass die Worte aus Jeremia 29,7 noch heute gelten. Wir sollen das Beste aus den Umständen machen, nicht der Vergangenheit nachtrauern, sondern vertrauensvoll mit Jesus in die unbekannte Zukunft sehen. In Köln leben noch zu viele Leute ohne Hoffnung, es ist unsere Aufgabe, dies zu ändern. Der Major ermahnte uns, nicht zu vergessen, das Wohl unserer Stadt zu suchen.

Während der Heiligungsversammlung am Sonntagmorgen wurde Bruder Heinz Stürtzer für 60 Jahre Heilssoldatenschaft geehrt. Die Kölner Kameraden freuten sich, dass er in der Lage war, die Ehrung persönlich entgegenzunehmen.



Die Kinder von Korps Köln sangen davon, dass sie mit Gott leben und der Gesangschor brachte uns die Botschaft von Christi Rettungstat nahe. In seiner Bibelbotschaft sprach Oberst Charlet darüber, dass wir das Salz der Erde und das Licht der Welt sind. Wir sind es mit Jesu Hilfe, in aller unserer Schwachheit und mit all unseren Fehlern. Wie ein wenig Salz in der Lage ist, eine Suppe schmackhaft zu machen, genauso sollen wir Christen die Würze in unserer Stadt und in unserer Welt sein.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ließen wir bei Kaffee und Kuchen die Vergangenheit Revue passieren. Viele Bilder erweckten die alten Zeiten zum Leben.

In ihrer Bibelauslegung sprach Majorin Margaretha Andersson über die Verheißung an Sarah, dass sie Abraham in ihrem Alter noch einen Erben schenken würde. Sarah glaubte der Verheißung nicht und durfte doch erleben, dass bei Gott nichts unmöglich ist. Genau wie Sarah dürfen auch wir in dem Glauben unseren Weg weitergehen, dass Gott kein Ding unmöglich ist. Wir wurden durch dieses Wochenende reich gesegnet.

E. Laudien

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