Auszeichnung für Heilsarmee in Leipzig

Im Rahmen eines Ökumenischen Festkonzerts zum Reformationsjubiläum ist der Leipziger Ökumenepreis in der dortigen Peterskirche an die Heilsarmee verliehen worden. Damit zeichnet der Förderverein Philippus Leipzig des Berufsbildungswerkes Leipzig jährlich Initiativen aus, die sich aufgrund ihrer christlichen Motivation für andere Menschen einsetzen. Zum Preisgeld trug auch die Kollekte in Höhe von 2750,88 Euro bei, die beim Konzert erhoben wurde.

Propst Gregor Giele überreichte den Preis an Majorin Barbara Backhaus für die herausragende Arbeit der Heilsarmee in den verschiedensten Bereichen. Nach seinen Worten war es der Preisjury wichtig, unter den zehn Besten, die sich beworben hatten, den Allerbesten zu finden, und die Wahl fiel auf die Heilsarmee. Besonders hob er hervor, dass diese in wahrhaft ökumenischem Sinn den Bedürftigen der Stadt ohne Ansehen der Person helfe. Egal, ob Einheimischer oder Migrant, die Heilsarmee biete ihre Hilfe jedem an. So konnte sie unter anderem im vergangenen Jahr mehr als 1600 Einzelpersonen und Familien mit der neu errichteten Möbelzentrale unterstützen. Aber auch die klassische Hilfe, die man mit der Heilsarmee verbindet, wurde immer wieder angeboten, sei es der Teller Suppe oder ein Schlafplatz. Wolfgang Menz, Projektleiter von Philippus Leipzig, veranschaulichte die einzelnen Arbeitszweige der Heilsarmee anhand von praktischen Beispielen.

Major Poldi Walz

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