Die Begegnungsstätte Salut feiert ersten Geburtstag

Kapitän Eddie Hilligsberg, Major Frank Honsberg, Kapitänin Ruth Hilligsberg und Senator W. Halbedel. Im Hintergrund das Service-Team des „Saluts“.
Kapitän Eddie Hilligsberg, Major Frank Honsberg, Kapitänin Ruth Hilligsberg und Senator W. Halbedel. Im Hintergrund das Service-Team des „Saluts“.

Lübeck: Einladungen zum 1. April müssen meist besonders betont werden, weil viele Menschen an einen Aprilscherz glauben. Für die Heilsarmee in Lübeck (Kapitäne Ruth und Eduard Hilligsberg) war es kein Scherz, sondern ein besonderer Grund zur Freude und zum Dank, den ersten Geburtstag der Begegnungsstätte "Salut" zu feiern. Begegnungsstätte klingt so allgemein, dass manchem Besucher erst durch die Begrüßung und die Grußworte der Gäste klar wurde, was so alles dahintersteckt.

Kapitän Hilligsberg erläuterte kurz den Werdegang von der Anpachtung bis zur Eröffnung und wartete auch mit interessantem statistischen Material auf: 17 000 Besucher – 4000 Kuchenstücke – 4800 Kaltgetränke – 8500 Mittagessen – 15 000 Pötte Kaffee – 21 600 belegte Brötchen.

Pro Tag kommen etwa 75 bis 80 Gäste – Tendenz steigend. Der Leiter des Sozialwerks der Heilsarmee in Deutschland, Major Frank Honsberg, erklärte die Herkunft des Namens: Nicht das saloppe "Salut" als Grußformel war Namensgeber, sondern "Armée du Salut", die "Armee des Heils" stand Pate. Heil zu bringen für Geist, Seele und Leib als Auftrag Jesu an uns alle wird hier mit Verantwortung und Liebe zum Nächsten verbunden. Das "Salut" sei ein Raum zur Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Standes. Major Honsberg erbat im Gebet Gottes Hilfe und Segen für die weitere Arbeit.

Senator W. Halbedel überbrachte Grüße und Glückwünsche der Hansestadt Lübeck und dankte der Heilsarmee für ihre Arbeit. Die Heilsarmee gehöre zu den Spitzeneinrichtungen in Lübeck, wenn es um ehrenamtliches Engagement geht. Herr K.-P. Schott als Vertreter der Evangelischen Allianz lobte die gelebte Glaubensbezeugung in ihrer Vorbildfunktion für alle Christen. Herr J. Zugehör als Vertreter des "Salut" berichtete über Interessantes und Lustiges aus der Alltagsarbeit und brachte die Gäste zum Schmunzeln.

Für das leibliche Wohl hatten die Mitarbeiter der Begegnungsstätte aufs Beste gesorgt. Erfahrungsaustausch und interessante Gespräche schufen eine angenehme Atmosphäre und ließen die Zeit rasch vergehen. Was als Fazit dieses Festes bleibt? Gottes Wirken ist gerade heute spürbar gewesen. Geben wir ihm die Ehre für das, was hier geschaffen wurde!
PD

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