Sommercamp 2015

Als ich dieses Jahr losgefahren bin zum McTurtle-Sommercamp, habe ich gesagt, wenn ich Gott nicht hinter mir wüßte, würde ich das Camp absagen, denn statt geplanten 45 Teilnehmer und 15 Mittarbeitern waren es 60 Teilnehmer und nur 13 Mitarbeiter. Wenn es geregnet hätte, wäre keinen Raum da gewesen, um alle unterzubringen und eine Schleichwegbaustellenumgehung führte auch noch direkt über unser Gelände.

Irgendwann hat mich jemand auf dem Camp gefragt, warum ich trotz all dem vielen was ich zu tun und zu verantworten hätte, so ruhig sein kann. Rückblickend muss ich sagen, dass es großteils aus der Gewissheit kam, dass Gott all das, was ich nicht in der Hand haben kann und selbst das, was ich in der Hand haben könnte und nicht habe von Gott getragen und erledigt wird.

Gott stand hinter uns allen und hat uns eine voll behütete Zeit geschenkt. Ich denk nur an den dicken Ast, der an einem Vormittag auf den Weg abgestürzt ist zu einer Zeit, als gerade niemand entlang gelaufen ist. Oder das das Tiergehege am Tag bevor wir hingefahren sind, wegen technische Probleme geschlossen war und am nächsten Tag, als wir hingefahren sind, wieder offen war. Und geregnet hat es auch nicht. 

Vorallem aber hat Gott die Herzen bewegt. Thema war "Rubinia - das Land hinter der Wand" mit dem wir den Kindern vom zu Hause bei Gott im Himmel und der Bedeutung im hier und jetzt erzählt haben. So hieß auch unser Sommercamplied "Herzlich willkommen im Himmel". Und der Herr hat die Herzen aufgetan. Ein Mädchen hat beim zu Bett gehen noch mal nachgefragt, wie genau das mit dem Flugticket zum Himmel funktioniert. Und ein Junge, der vorher noch nie bei McTurtle war und mit Gott nicht viel am Hut hatte, sagte am Ende: „Ich glaub, ich mag jetzt Gott auch .“.

Danke Gott, dass du uns so eine wunderbare Zeit geschenkt hast und soviel bewegt hast.

Zurück