Naumburg

Etwa 50 Kinder besuchten die Goldgräberstadt Gold Lake City (Korps Naumburg, Kapitäne Stefan und Myrtha Hutter), um Abenteuer und "äktschen" zu erleben.

Naumburg
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Aus Chemnitz, Naumburg und Umgebung kamen die 7- bis 12-Jährigen zum "äktschen-Samstag" angereist und wurden herzlich im Westernsaloon begrüßt. Neben dem Goldgräberlied wurden im Saloon viele Lieder gesungen und die Teilnehmer später in drei Gruppen eingeteilt. Es wurde ein spannender Tag: Schatzsuche in einer dunklen Mine, Goldwäsche und Geschicklichkeitsübungen zum Überleben im Wilden Westen. Die verkleideten Abenteurer konnten durch Bastelarbeiten ihr Outfit erweitern und hatten im Waldgelände die schwere Aufgabe, Goldnuggets zur Bank zu bringen und sich dabei nicht von Banditen erwischen zu lassen.

Aufmerksam wurde auch folgende Szene belauscht: John, der hart arbeitende Farmer, wollte gern 1000 Dollar Kredit aufnehmen, um seine Familie ernähren zu können. Doch Billy, der Bankier, verlangte ständig steigende, unverschämt hohe Zinsen. Überhaupt mochte kaum einer etwas mit Billy zu tun haben. Er lebte auf Kosten der Stadtbewohner und hatte deshalb keine Freunde. Als ein berühmter Wanderprediger in die Stadt kam, versteckte sich der kleine Billy oben im Saloon, um das Spektakel besser beobachten zu können. Der Prediger kündigte die wichtigste Botschaft für das ganze Leben an, die er am Nachmittag allen weitergeben wollte. Doch vorher entdeckte er Billy und lud sich ausgerechnet bei diesem Fiesling zum Mittagessen ein, was alle Leute verwunderte. Am nächsten Tag ging Billy wieder in die Bank zum Arbeiten und John kam erneut und bat um den Kredit. Doch anstatt wieder hochnäsig vom Bankier abgewiesen zu werden, erhielt John viel Geld zurück, um das Billy ihn betrogen hatte. Der Farmer war sprachlos. Was war geschehen?

Das erklärte Kapitän Frank Heinrich (Divisions-Jugendoffizier, Korps Chemnitz), der in die Rolle des Wanderpredigers schlüpfte. Er machte den Besuchern des "äktschen-Samstags" deutlich, welche Parallelen es dabei mit der Bibel gibt. Da gab es den unbeliebten Zöllner Zachäus, der auch verachtet war und keine Freunde hatte. Genau bei ihm, dem Sünder, kehrte Jesus ein und die Leute um ihn herum verwunderte es. Damals wie heute möchte Jesus alle Menschen erreichen, auch Unbedeutende, Arme und Verstoßene. Seine Botschaft verändert Menschen und ist der größte Schatz im Leben.

Judit Lehmann

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