Rückblick auf Ferien-Shortys
Gottesdienste im Kurzformat gingen oft länger als gedacht
Für die Sommerferienzeit war geplant, Gottesdienste besonders kurz zu halten. Die lockerere Atmosphäre sollte es den Kindern möglich machen, auch ohne eigenes Kinderland-Programm auszukommen. Auch sollte es mehr zeitlichen Spielraum für den Austausch hinterher geben. So ganz hat das leider nicht geklappt. Dafür waren sie besonders abwechslungsreich.
Das andere Format sollte auch äußerlich erkennbar sein. So standen Couchen in der ersten Reihe und die übrigen Stühle im Halbkreis dahinter. Vorne, vor der Bühne, lagen Bodenmatten, auf denen die Kinder während des ganzen Gottesdienstes malen konnten.
Inhaltlich ging es mal ums Gebet (mit praktischen Übungen), um Zahlen der Bibel, um Wasser und die Geschichte von Noah (passend zu diesem Sommer?) und um das Thema "Zuhause - Wo findet mein Herz Heimat".
Ausgerechnet zum Thema Heimat war Levi das letzte Mal in unserem Gottesdienst. Nach acht Jahren verlässt er nun endgültig sein elterliches Zuhause und zieht nach Bremen, um dort zu studieren. Zuletzt war er im Rahmen einer Jüngerschaftsschule in entfernten Teilen der Welt unterwegs. Wir haben ihn in dieser Zeit durch Gebet unterstützt, einige auch finanziell. Dankbar schaute er mit uns auf diese Zeit und zeigte Bilder dazu. Aber auch die Jahre davor waren für ihn prägend und er gab Gott in seinem Zeugnis Ehre für alle Segnungen.
Was die Shorty-Formate betrifft, müssen wir noch üben. Sorry, Kinder, wenn wir eure Geduld manchmal etwas überstrapaziert haben - und die der Eltern. Auch wir lernen immer noch dazu. Aber ich hoffe, ihr hattet trotzdem eine gute Zeit. Und im nächsten Sommer wird alles besser!