Heilsarmee verteilt Lebensmittel und versorgt Verletzte
Die Heilsarmee in Haiti hat an mehreren Standorten unter Hochdruck Hilfsmaßnahmen für einige der zigtausende Menschen gestartet, die aufgrund des Hurrikan „Matthew“ ihre Häuser verlassen mussten, und ruft zu Spenden auf.

Am vergangenen Freitag stahlen Einbrecher Bargeld in Höhe von rund 600 Euro aus dem Jugendbüro der Heilsarmee in Chemnitz-Kaßberg. Beim Aufbrechen mehrerer Türen und eines Containers entstand zudem ein Sachschaden, der die soziale Jugendarbeit nochmals empfindlich trifft.

Die internationale Heilsarmee ist nun Mitglied von ACT Alliance, einem der weltweit größten Bündnisse für humanitäre Arbeit und Entwicklungshilfe. ACT Alliance ist ein Zusammenschluss von 140 Kirchen und kirchlichen Organisationen, die in 140 Ländern zusammenarbeiten.

Die Heilsarmee wird ihre Arbeit auf der Insel Madagaskar vor der Ostküste Afrikas aufnehmen. Damit steigt die Gesamtzahl der Länder, in denen die Heilsarmee offiziell registriert ist, auf 128.
In der Nähe des Einsatzortes versorgt die Heilsarmee Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei mit Heißgetränken und Mahlzeiten.

In Dresden mussten am vergangenen Freitag rund 2.000 Menschen aufgrund eines Fliegerbombenfunds aus dem Zweiten Weltkrieg evakuiert werden. Die Heilsarmee rückte mit einem Hilfsteam und Einsatzwagen an, um Evakuierte und Einsatzkräfte in einer Turnhalle mit Suppe und Heißgetränken zu versorgen.

Kommandeurin Marie Willermark ist am Wochenende in Hannover offiziell in ihr Amt als Leiterin des Territoriums Deutschland, Litauen und Polen eingeführt worden.

Nach dem Erdbeben am 24. August, das die Gegend um die Orte Amatrice, Accumoli und Pescara del Tronto etwa 150 Kilometer nordöstlich von Rom verwüstet hat, plant die Heilsarmee Hilfsaktionen in der Gegend.

„Rettet Seelen. Geht den Schlimmsten nach!“, lautete ein Appell des Gründers der Heilsarmee und so lautet nun auch der Titel unseres aktuellen Jahresberichts. Dieser kann hier ab sofort heruntergeladen werden.

Die Vorfälle in München erschüttern uns tief. Unser Mitgefühl und unsere Gebete gelten den Angehörigen der Opfer und den Verletzten. Kommandeurin Marie Willermark rief dazu auf, auch in dieser schwierigen Situation die Hoffnung nicht aufzugeben.

Eine Namensverwechslung mit der polnischen Heimatarmee führt zu einer unkorrekten Berichterstattung zur Heilsarmee in Polen.