Major Achim Janowski, Leiter der Heilsarmee in St. Pauli; Foto mit freundlicher Genehmigung von HAMBURGER MORGENPOST/Florian Quandt

Im Ham­burger Stadt­teil St. Pauli gehört die Heilsarmee zum festen Er­schei­nungs­bild. Mit­ten im Kiez unterhält sie eine Be­geg­nungs­stät­te. Obdachlose und andere bedürftige Menschen erhalten warme Mahlzeiten, sau­bere Kleidung oder einen neuen Haarschnitt und finden hier ein offenes Ohr.

Wir müssen leider häufig Möbelspenden für bedürftige Menschen wegen knapper Lagerkapazitäten ausschlagen. In Leipzig plant die Heilsarmee deshalb nun die Errichtung einer Leichtbauhalle als Möbelzentrale. Hierfür werden 70.000 EUR benötigt. Mit Ihrer Spende können wir künftig noch mehr Menschen in Not helfen.

UN-Generalsekretär Dr. Ban Ki-moon wurden 10 Mio. Unterschriften der UpForSchool-Petition übergeben, an der sich die Heilsarmee weltweit be­teiligte. Heilsarmee-Vertreter nahmen zudem an Treffen der UN-Generalversammlung 2015 teil, die den Bedürfnissen der ärmsten Menschen galten.

Verantwortung übernehmen lernen
„Die jungen Leute können sich hier treffen und selbst entscheiden, wie sie das Jugendcafé nutzen und weiterentwickeln. Diese Selbstverwaltung ist für sie eine große Chance. So können sie lernen, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen“, sagt Christian Schleife, Leiter der Heilsarmee-Gemeinde in Guben.

„Was der Mensch zum Leben braucht“ – so lautet der Titel des Jahresberichts 2014 der Heilsarmee in Deutschland, Litauen und Polen, in dem wir über besondere Projekte und außergewöhnliche Begegnungen berichten. Darüber hinaus legen wir Rechenschaft über unsere Einnahmen und Ausgaben ab.

Familien stärken – Kinder fördern
Eine Woche Ruhe und Zeit für sich selbst und das eigene Kind. Zur Patchwork-Ferienwoche laden wir in jedem Jahr sozial schwächer gestellte und alleinziehende Familien ein, neue Energie und Lebensmut für den stressigen Alltag zu tanken.

Angebote in Gemeinden und Einrichtungen

Familien stärken – Kinder fördern
Die Heilsarmee setzt sich seit einigen Jahren verstärkt für Familien und Alleinerziehende ein, die auf Hilfe angewiesen sind. Mit Projekten wie der Patchwork-Familienferienwoche gibt sie Erwachsenen und Kindern neue, lebensbereichernde Impulse und schafft ihnen einen Ausgleich zu den Härten des Alltags.

Arianna (35) ist alleinerziehende Mutter von vier Kindern. Mit ihren beiden Töchtern Anna (10) und Victoria (15) und dem dreijährigen Sohn Matteo hat sie die Patchwork-Familienferienwoche in Plön besucht. Hier erzählt sie über ihr Leben und, wie die Heilsarmee ihr hilft.
Seit 2002 bietet Ruth Walz Babysong-Kurse in Berlin an. Für Kinder über drei Jahre hat die Heilsarmee-Majorin ein zusätzliches Angebot ins Leben gerufen: die Musikwerkstatt.

„Weißt du, wie viel Sternlein stehen?“
„Babysong“ ist ein Programm zur musikalischen Früherziehung von Kindern, das ursprünglich aus Skandinavien stammt. Auch in Deutschland führt die Heilsarmee schon seit einigen Jahren in verschiedenen Städten Babysong-Kurse durch.